Nach wieviel Tagen wirkt Bayvarol

  • Ganz sicher ist nur mit Alkohol auswaschen

    nö Ralf, das ergibt nur eine Momentaufnahme der paar Bienen die du im Becher hast. Auf der Nachbarwabe kanns schon anders sein, mehr ein momentanes SchÀtzen, aber ein Gutes.

    Is schon was, ganz klar. SchĂŒtzt vor Bösen Überaschungen, aber wieder ne heiden Arbeit, die mehrmals wiederholt werden muss.

    Wenn du aber den wechselnden Brutstatus des Testvolkes und der zu vergleichenden Testvölker nich berĂŒcksichtigst also das was in wechselnden Mengen in den Zellen steckt, wird klar. muss klar werden.....

    Provozierter Abfall nach x Tagen auszĂ€hlen, das hilft und das kann jeder ohne große Kosten und Anstrengung machen. Nutzt den Belzebub um Satan auszutreiben. Der Feind meines Feindes muss mein Freund sein, usw.

    Genauestens is Brut auszÀhlen ;) aber DAS möchte ich euch nich antun!
    Ihr findet auf einfache Weise Völker die wenig(er) Milben dulden, die gibt es, und das is doch schon was, und damit kann man kluger Weise was mit anfangen.

    Das, was du sicher weisst, hÀlt dich vom Lernen ab.


    Hier gibts was Gutes zu lesen

    http://www.pedigreeapis.org

    Eure Pedigrees, könnt ihr ab sofort hier problemlos u. fachlich geprĂŒft im Original eintragen

  • vergleiche/ zĂŒchte ja nicht.

    vielleicht...... :)

    Wir brauchen unbedingt, an das was noch kommt, angepasste Bienen.

    Alles verĂ€ndert sich rasend schnell. Zu schnell um die HĂ€nde in den Schoß zu legen.

    Nur die Vitalsten, also jene die mit Viren und Milben und der leeren örtlichen Umwelt besser klar kommen........

    SUCHET SIE!

    Sonnst.....

    Das, was du sicher weisst, hÀlt dich vom Lernen ab.


    Hier gibts was Gutes zu lesen

    http://www.pedigreeapis.org

    Eure Pedigrees, könnt ihr ab sofort hier problemlos u. fachlich geprĂŒft im Original eintragen

  • Das klingt fast zu einfach. Aber wie immer steckt der Teufel garantiert im Detail. Also nochmals StĂŒck fĂŒr StĂŒck fĂŒr Doofe mit RĂŒckfragen:


    ausgewinterte Völker durch die Saison bringen


    Ernten


    Dann regulÀre SpÀtsommer-Behandlung? Oder die weglassen?


    Was das putzt (welche Optionen hat man da? jÀhrlich das Mittel wechseln wegen Resistenzen?) rein und zÀhlen. Wann macht man das rein?


    WĂ€re die „Handgranate“ Schwammtuch alle 4 Tage auch aussagekrĂ€ftig?




    Die Völker bei denen dann wenig fĂ€llt im nĂ€chsten Jahr vermehren wenn sie den Winter ĂŒberstehen?

    AnfĂ€ngerin 2019, Ökotante, WarrĂ©-Beuten, in dieser Saison „klassische Magazinbetriebsweise“ im Naturbau, aktuell 9 Völker

  • ich erachte den Zeitpunkt als fĂŒr sehr wichtig, RICHTIG :)

    Der ist gekommen,wenn die Milben ĂŒberhand zu gewinnen drohen. (ohne Winterbehandlung, aber lasst das erstma)

    Also anfang August etwa, die Bienebrut geht zurĂŒck Milben werden Oberwasser bekommen in Völkern die sich nich genĂŒgend wehren (viele Völker) (Putzmittel is da von Nöten! wir dĂŒrfen/mĂŒssen keine Völker verlieren)

    Die Besseren erkennst du, die Queens behÀlst du und die Anderen weiselst du mit Zuchstoff aus deinen Besten um.

    WĂ€re die „Handgranate“ Schwammtuch alle 4 Tage auch aussagekrĂ€ftig?

    Zitat Paul Jungels

    am Ende ist es egal was ihr macht, nur, macht nur alles Gleich. ;)

    Paul nimmt AS, sagt er. Aber der macht auch sicher keine Fehler damit.

    Und hat zweifelsohne Bienen die deutlich mehr können.

    Die Völker bei denen dann wenig fĂ€llt im nĂ€chsten Jahr vermehren wenn sie den Winter ĂŒberstehen?

    und Honig gebracht haben, nich schnell schwÀrmen usw.

    der Gesamteindruck plus wenig Milben und Viren.....

    nich vergessen, NICH PEPPELN! Die Nieten mĂŒssen den Genetischen Tod.....

    Erwartet keine Wunder, die gibts nicht, aber wiederstandfÀhigere Vitale Völker schon.

    Und, es klappt mit allen Bienen

    Das, was du sicher weisst, hÀlt dich vom Lernen ab.


    Hier gibts was Gutes zu lesen

    http://www.pedigreeapis.org

    Eure Pedigrees, könnt ihr ab sofort hier problemlos u. fachlich geprĂŒft im Original eintragen

  • Ok also zusammengefasst (bitte korrigiere wenn du noch Stolpersteine siehst): ca. Anfang August eine sehr effektive und spĂ€te SpĂ€tsommerbehandlung ohne vorhergehende biotechnische Maßnahmen wie Drohnenbrutschneiden/Brutunterbrechung/Brutentnahme usw. die das Bild verzerren wĂŒrden. Dann den Fall auswerten und die Überwinterung + die ĂŒbrige Leistung des Volkes berĂŒcksichtigen. Im nĂ€chsten Jahr nur von den Besten vermehren und die anderen auflösen/umweiseln.


    Als sehr effektive zugelassene Methoden wĂ€ren dann in Deutschland AmeisensĂ€ure, Bayvarrol (sofern noch keine Resistenzen in der Region) und Amitraz verfĂŒgbar?


    Wie viele Jahre muss man das deiner EinschĂ€tzung nach durchhalten bevor man auf die chemischen Mittelchen zur ÜberprĂŒfung verzichten kann?

    - bei reiner Eigenselektion

    - bei Zukauf von Königinnen von VSH-ZĂŒchtern und

    Standbegattung?

    AnfĂ€ngerin 2019, Ökotante, WarrĂ©-Beuten, in dieser Saison „klassische Magazinbetriebsweise“ im Naturbau, aktuell 9 Völker

  • Anfang August eine sehr effektive und spĂ€te SpĂ€tsommerbehandlung ohne vorhergehende biotechnische Maßnahmen wie Drohnenbrutschneiden/Brutunterbrechung/Brutentnahme usw. die das Bild verzerren wĂŒrden.

    das birgt eine gewisse Gefahr, weil spÀt im Jahr, is klar ? Die Behandlung MUSS einfach sitzen.

    Damit die, die eher schlecht sind, nich um die Ecke gefĂŒhrt werden.

    Und ich finde , wir sollten keine Völker verlieren.

    Wie viele Jahre muss man das deiner EinschĂ€tzung nach durchhalten bevor man auf die chemischen Mittelchen zur ÜberprĂŒfung verzichten kann?

    gute Frage :) die Hauptarbeit is fast schon getan, ich sach ma bereitet eure Bienen auf das vor, was man auf Belegstellen dazu bekommen kann.

    In Luxemburg/Belgien ensteht gerade eine gaaanz Große Belegstelle ;)

    Fest steht, das ohne Auslese und Vermehren (testen) der Besten und Ausschluss der Miesen, Zuchtfortschritt nicht sichtbar wird. Ja!!! auch dies ist eine, allerdings einfache Form von Zucht.

    Sie funzt. Es fehlt allerdings die Volle Paarungskontrolle.

    bei Zukauf von Königinnen von VSH-ZĂŒchtern und

    Die Arbeiten mit voller Paarungskontrolle, Singeldrohnbesamung etc.

    Ich versichere, es wirkt, nich immer voll aber es wirkt immer mehr.

    Das Erwerben (WO, trau schau wem!) muss bedacht werden, nachzuchten MÜSSEN auf entsprechende Belegstellen verbracht werden, solange die Eigenschaften nicht additiv in den Drohnen deines Umfeldes ausreichend angereichert worden sind.


    Standbegattung?

    Standbegattung, kann dann irgendwann ĂŒberall funzen, s.o.

    Jos Guth sagte :

    Ihr musst alle ZĂŒchter werden

    Er meinte damit wohl diese von mir angeratene milde Form der "Zucht"

    Das, was du sicher weisst, hÀlt dich vom Lernen ab.


    Hier gibts was Gutes zu lesen

    http://www.pedigreeapis.org

    Eure Pedigrees, könnt ihr ab sofort hier problemlos u. fachlich geprĂŒft im Original eintragen

  • Kannst du von dieser Belegstelle ein paar Infos preisgeben?

    Wie unterscheidet sich diese Belegstelle von anderen und wie groß ist diese?

    aktuell 6 Völker auf Zander 1-Brutraum

  • Wie lange wirkt denn Bayvarol nach?

    War hier im M+vom 10.8 bis 12.9.

    Milbenfall jetzt erhöht ( hatte wÀhrend der Behandlung nicht gezÀhlt... :rolleyes: )

    Da ist das Bayvarol ja jetzt schon 9 Tage draußen, darf der Milbenfall da noch erhöht sein?

  • Bei einem MP wĂŒrde ich die Streifen 2 Monate drin lassen. Der Hersteller empfiehlt max 6 Wochen. Das bedeutet, dass der Wirkstoffgehalt nach 6 Wochen noch so hoch ist, dass Milben ohne Resistenz sicher getötet werden. Etwas lĂ€nger als die 6 Wochen sollte es schon wirken. Deshalb lasse ich die 2 Monate drin. Bei einem Wirtschaftsvolk benutze ich die nicht, da wĂŒrde ich mich aber an die Herstellerangaben halten.


    Zu niedriger Wirkstoffgehalt fördert Resistenzbildung, also nicht den ganzen Winter ĂŒber drin lassen.


    Gruss

    Ulrich

  • Ich muss nochmals nachfragen. Welche alternativen Auswertemöglichkeiten zur Windel sind da nutzbar? Mich nerven zunehmend sĂ€mtliche Gitterböden, die es fĂŒr meine Beuten gibt. Bei den einen stimmt der Beespace nicht, bei den nĂ€chsten ist das Flugloch zur Rapstracht zu klein usw. An besten gefallen mir im laufenden Betrieb die klassischen geschlossenen WarrĂ©-Böden. Damit fĂ€llt aber GemĂŒll zĂ€hlen weg. Ein anderes Beutensystem kommt kurzfristig nicht in Frage.

    Muss ich nun Brut öffnen und auszĂ€hlen lernen oder gibt es noch was brauchbares fĂŒr Dummies? Ist Puderzucker da ausreichend?

    AnfĂ€ngerin 2019, Ökotante, WarrĂ©-Beuten, in dieser Saison „klassische Magazinbetriebsweise“ im Naturbau, aktuell 9 Völker

  • Langfristig hilft das Brutbild und BauchgefĂŒhl mehr als jeder Gitterboden. Aber bis das ausreichend kalibriert ist, sollte man zĂ€hlen. Oder man behandelt immer so, als seien alle Völker vermilbt. So mach ich das z.B.

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Langfristig hilft das Brutbild und BauchgefĂŒhl mehr als jeder Gitterboden. Aber bis das ausreichend kalibriert ist, sollte man zĂ€hlen. Oder man behandelt immer so, als seien alle Völker vermilbt. So mach ich das z.B.

    Behandlung steht sowieso nicht zur Diskussion. Aber ich möchte tatsĂ€chlich den Ansatz von wasgauimmen verfolgen und bei der Behandlung die vermehrungswĂŒrdigen/wenig vermilbten Völker erkennen. Momentan erkenne ich nur die Ausreißer nach unten.

    Habe z.B. in diesem Jahr ein Volk da bin ich mir fast sicher dass die Linie anfĂ€llig gegen Varroa ist. Brutstark, bringt Honig aber Schwestervolk letztes Jahr zusammengebrochen, dieses schon im Juni Notbehandlung gebraucht. Wenn die den Winter ĂŒberstehen will ich denen z.B. nĂ€chstes Jahr entweder im FrĂŒhjahr falls verfĂŒgbar, sonst im Herbst eine Königin von Josef Koller gönnen. Aber Ziel ist ja die Guten unter den eigenen zu finden.

    AnfĂ€ngerin 2019, Ökotante, WarrĂ©-Beuten, in dieser Saison „klassische Magazinbetriebsweise“ im Naturbau, aktuell 9 Völker