• Nein, es sollte unbedingt weißer Zucker sein. Brauner Zucker erhält unverdauliche Bestandteile, die im Winter Probleme machen können, weil sie den Darm belasten.

    I never loose - either I win or I learn (Nelson Mandela)

  • Nein, es sollte unbedingt weißer Zucker sein. Brauner Zucker erhält unverdauliche Bestandteile, die im Winter Probleme machen können, weil sie den Darm belasten.

    da muss ich teilweise widersprechen. Ich hatte vor Jahren tatsächlich auch die gleichen Bedenken. Hatte, jetzt nicht mehr.


    Denn zumindest wenn mit "braunem" Zucker der so genannte Rohzucker gemeint ist, der noch nicht durchraffiniert ist, dann ist dieser Zucker vollkommen in Ordnung und erfahrungsgemäß bestens geeignet für die Bienen. Egal ob der Rohzucker aus Rohr- oder Rübenzucker stammt.


    Das aufgelöste Zuckerwasser ist zwar tatsächlich tief-dunkel braun und im Fütterer verbleibt ein Bodensatz aus Staub und Pflanzenresten.


    Doch alle mir bekannten Bioimker füttern in großen Mengen diesen Roh-Rohr- und Rübenzucker ein. Der ist, soweit ich das bisher gesehen und auch schon selbst in großen Mengen eingefüttert habe, immer bräunlich und nicht reinweiß.


    Ich hatte NOCH NIE Probleme mit irgendwelchen Folgerscheinungen von schlechter Verdauung bei den Bienen. Weder schlechte Futteraufnahme noch schlechte Überwinterung in irgendeiner Form war bisher festzustellen.

    Im Gegenteil, so manchner meiner lokalen Kollegen berichtet im Frühling mehr oder regelmäßig von Verlusten und Durchfallproblemen, obwohl die meisten davon Sirupe oder Haushaltszucker einfüttern. An deren Zucker liegt das sicher nicht und selbst wenn Roh-Zucker minimal schlechter sein sollte, so ist dieser Einfluss gegenüber anderen Einflüssen, die Durchfall und Darmprobleme verursachen ganz offensichtlich verschwindend gering. Sonst wäre die Situation genau umgekehrt und ich hätte die Probleme gehabt.


    Wenn Rohzucker also so furchtbar gefährlich wäre, würde das Zeug nicht Palettenweise als Biozucker für Imker angeboten und problemlos seit langem verfüttert werden.