Einfuettern Flachzarge

  • Liebe Flachzargenimker,

    Ich habe dieses Jahr von CH-Mass auf Zander flach umgestellt und ueberwintere auf zwei Flachzargen. Mittlerweile habe ich 15 kg eingefuettert.

    Momentan fehlt mir noch das Gefuehl fuer die einzufuetternde Menge. Bei Zander auf zwei Zargen sind es oft bis oder mehr als 20 kg.

    Wieviel fuettert Ihr bei zwei Flachzargen im Durchschnitt ein? Besten Dank fuer Eure Antworten im Voraus.


    Gruss

    Martin :)

  • Ich mache keinen Unterschied zwischen den Beutensystemen. Die Völker bekommen die erforderliche Menge (bei mir ca. 12 - 15 kg Zucker), egal ob sie auf Flachzargen (ich führe einige Völker auch auf Zander flach) sitzen oder auf Großwaben (bei mir 1,5 DNM).

    I never loose - either I win or I learn (Nelson Mandela)

  • Wieviel fuettert Ihr bei zwei Flachzargen im Durchschnitt ein? Besten Dank fuer Eure Antworten im Voraus.

    Den Völkern ist es doch egal, wie viel Raum da ist, je nach Stärke/Klima/Vorräten/Verbrauch im Herbst brauchen sie entsprechende Kilo Futter. Weniger Raum heißt ja nur, dass Du langsamer (Einengung Brutnest) und länger auffüttern musst.

    Bei mir mindestens 14 Kilo Futter, daher wird auf Endgewicht aufgefüttert!

  • Ich füttere 20kg Zucker, selbst angerührt, pro Volk ein.

    Das hat sich für mich über die Jahre als die richtige Menge herausgestellt, ich füttere aber auch nur im Sommer, im Frühjahr möchte ich die Reserven im Volk haben. Das ist laut Biokontrolle aber auch ein ziemlich durchschnittlicher Wert.

    Zur Flachzarge: Bequem lässt sich da überwintern, wenn zum Einfüttern ein ehemaliger Honigraum als dritte Zarge aufgesetzt wird. Da kann man gut die Waben mit Polleneintrag nutzen, die im Lager von der Motte befallen würden.

    Jetzt kann zügig in großen Gaben gefüttert werden, der Platz reicht.

    Und im Frühjahr ist die untere Zarge meist im Prinzip leer, die aufsitzenden Bienen lassen sich einfach abschlagen, wenn sie zur Wabenerneuerung entnommen wird.


    Ich wiege übrigens jetzt gar nicht so viel an den Völkern rum, das ist im Frühjahr viel wichtiger, und bis dahin können die Verbräuche ganz unterschiedlich sein.

    Dann hänge ich notfalls von den schweren, schwächeren zu den leichten, starken.