Bienen in Bäckerei und Eisdiele - vol.2

  • Bisher waren ja sehr viele Bienen in der Bäckerei (leider ohne Bild) und auch einige Bienen in einer Eisdiele (Bilder sind im Bienenplage vol.1 Thread).

    Heute war meine Frau nochmal in der Bäckerei.


    Es waren deutlich weniger Bienen in den Theken und im Kundenbereich.

    Nur vereinzelte Bienen auf den süßen Stückchen.

    Die Wespen waren hauptsächlich auf den langen Teilchen (Quark-, Kirsch-,Apfeltaschen, ...).

    Bienen waren nur auf den Schneckengebäcken zu finden.

    IMG-20210825-WA0002_2.jpg

    Zudem waren diesmal auch alle Türen geschlossen. Das wird wohl ein Tipp vom Kammerjäger gewesen sein, der in den vergangenen Tagen mal vor Ort war.

    Hinter einem Preisschild war eine Wespenfalle platziert. Da waren aber eher wenige Tiere gefangen. Bienen gehen angeblich sowieso nicht rein.


    Nachdem meine Frau die Bilder gemacht hatte, erklärte sie der Verkäuferin noch warum sie welche gemacht hatte.

    Der Hinweis das wir imkern und wir uns wundern wurde zur Kenntnis genommen.

    Allerdings hat sich die Verkäuferin auch nicht weiter zu den Bienen äußern wollen.


    Im Aussenbereich suchen die Bienen sogar auf Brot und Semmel nach Futter.

    IMG-20210825-WA0001_2.jpg


    Wenn ich so die Rückmeldungen aus dem ersten Thread ansehe, scheint es immer wieder mal wo vorzukommen, das auch Bienen an Lebensmitteln nach Futter suchen.

    Von Fallobst wie Kirschen oder Kirschen mit ansitzenden Bienen habe ich auch schon gehört und bei Äpfeln selbst gesehen.

    Als Bäckerei scheint die einzige sinnvolle Maßnahme jedoch geschlossene Türen und abdecken von Zuckergebäck zu sein.

  • Und was willst du uns damit sagen oder fragen ?

    Da der bisherige Thread zerschossen und geschlossen wurde, war das meine Antwort auf die Frage nach Bildern. Damit man auch sieht, dass es Bienen (nicht Wespen) waren.

    Geholfen hat Türen schließen damit den Bienen der Zugang versperrt wurde.

    Scheint doch nicht so ungewöhnlich zu sein, das Bienen an Lebensmittel mit Zucker Futter suchen.


    Falls jemand noch was weiß wie man Bienen vergrämen kann, hier raus damit.

    Ansonsten vielen Dank an die Beiträge zum Thema im Vorgänger-Thread.

  • Falls jemand noch was weiß wie man Bienen vergrämen kann, hier raus damit.

    Ansonsten vielen Dank an die Beiträge zum Thema im Vorgänger-Thread.

    queenmelli hatte ja schon einen guten Ansatz, ist das bei euch nicht praktikabel?


    Zitat queenmelli:


    Meine Erfahrung:

    Herbstmarkt, Ende September, jede Menge Bienen an den Süsswarenständen!

    In der frischen Zuckerwatte, an (in) den Mohrenköpfen Schokoküssen!

    Überall Bienen an den gebr. Mandeln!

    Tausende im Sauger des Standbetreibers nach dem Absaugen!


    Kleiner Lösungsansatz:

    Aufruf an die Imker der Umgebung, eine kleinen Futtergabe zu geben, reduzierte die Bienenzahl drastisch!

    Die Wespen waren wieder in der Überzahl!

    Der Tradition verbunden, der Natur verpflichtet.

  • Bei uns sind immer Bienen am Fallobst, vor allem an den Frühbirnen. Kenne ich seit über 40 Jahren nicht anders und hat m.E. nichts mit füttern oder nicht zu tun.

    Dieses Jahr sind sie allerdings dort konkurrenzlos - bei uns gibt es überhaupt keine Wespen.

    Greenhorn seit Juni 2020, aktuell vier Buckfast Völker auf 12er Dadant US

  • Wenn's soweit ist, dass die Bienen auf Kuchen, Limo und anderen Süßkram gehen, dann ist in der näheren Umgebung nichts und nur ganz wenig zu holen.

    Wie Queenmelli angemerkt hat: Die Imker der Umgebung bitten, einen Futterstoß zu geben (wie auch immer man die erreichen will).

    Ich hab es bisher erst einmal erlebt, dass Bienen gezielt in Cola geflogen sind, aber da hatten wir im Sommer Wochenlang Trockenheit und Hitze. Mich hat es da nicht gewundert...

    Aber so schlimm, dass da mehr Bienen als Wespen an den Ständen war, hab ich selber noch nicht erlebt. Danke für die Erfahrung!

    Grüße aus HH Andreas


    Man kann sich den ganzen Tag aufregen :evil: ------- Ist aber nicht verpflichtet dazu :cool:

  • queenmelli hatte ja schon einen guten Ansatz, ist das bei euch nicht praktikabel?


    Zitat queenmelli:

    Aufruf an die Imker der Umgebung, eine kleinen Futtergabe zu geben, reduzierte die Bienenzahl drastisch!

    Die Wespen waren wieder in der Überzahl!

    Alle erreichbaren/bekannten Imker füttern eh schon für den Winter ein.

    Der ein oder andere Tag ohne Futter zum umtragen wird sich nicht vermeiden lassen.

    Imker die sich um ihre Völker nicht (mehr) kümmern können gibt's eventuell auch.

    Bisher hatten wir bei uns noch keine Bienen an Lebensmittel. Zumindest nicht in der Menge. Da waren schon etliche, auch altgediente, Imker überrascht.

    Den größten Effekt hatte bisher die geschlosssene Tür der Bäckerei gebracht.


    Bei mir zu Hause (5km Entfernung) fliegt ab und an eine Biene am Terassentisch vorbei und sieht sich den Blumentopf darauf an. Ansonsten zeigten die aber bisher kein Interesse an Lebensmittel. Hoffentlich bleibt es so. Ansonsten bekommen die Völker tatsächlich mal eine Extra-Mahlzeit von mir. :)

  • Die Imker der Umgebung bitten, einen Futterstoß zu geben (wie auch immer man die erreichen will).

    naja, vielleicht reicht ja schon ein Flyer an der Bäckerei und ein Aufruf in der Zeitung...müsste halt positiv formuliert sein, dass nicht gleich alle der "RettetdieBienen"Fraktion aufschreien.


    Bei mir im Hof sind Bienen tatsächlich nur die Nutzniesser der Wespen, quasi die zweite Geige an den Weintrauben. Auf den Streuobstwiesen sehe ich Bienen am Fallobst, vor allem wenn die Bienentränke leer ist. Ansonsten kannte ich solche Überfälle auf Lebensmitteln auch nicht.


    Woran könnte es liegen? Weiss die Biene, dass ein früher Winter kommt? :/

    Der Tradition verbunden, der Natur verpflichtet.

  • Ne, da gibt es wahrscheinlich einfach keine natürlich Nahrungsquelle in der Nähe.

    Und Zucker ist Zucker, auch wenn Sachharose noch aufgespalten werden muss.

    Aber in Zeiten der Not.....

    Ich mein, Zuckerhalteige Nahrungsmittel wie Plunder, etc., ist ja nichts anderes wie Zucker in Wasser aufgelöst, die Biene hat halt nur mehr zutun, bis sie das bekommt, was sie braucht, was sie von einer Blüte quasi direkt bekommt.

    Aber gut, dass es den ganzen Aufschrei mit den Neophyten gibt und "man" z.B. die Goldrute am liebsten ausgemerzt sehen würde. Eine der wenigen "natürlichen" Blumen, die im Herbst noch Nektar und Pollen liefern. Stattdessen wurde das Jakobskreuzkraut "etabliert", was ja sooo viel besser ist.....

    Grüße aus HH Andreas


    Man kann sich den ganzen Tag aufregen :evil: ------- Ist aber nicht verpflichtet dazu :cool:

  • Meine bescheidenen Beobachtungen: Ich füttere meine Bienen ab Mitte Juli grosszügig mit Zuckerwasser. Irgendwas knabbert die Pflaumen in unserem Garten an, pro Knabberstelle wuseln jedes Jahr – je nach Grösse – drei bis zehn Bienen rum. (Noch mehr) füttern würde dieses Problem bei mir nicht beheben. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Bienen gesunde Früchte anknabbern, aber sind sie einmal angeknabbert, bedienen sie sich gerne.


    Um den Tisch herum schwirren sie manchmal auch, ganz vereinzelt und selten. Von meinem (ihrem) Honig wollen sie meist nichts wissen, den von beemax mögen sie aber offensichtlich viel lieber. ;) Meist schwirren sie nur so um unsere Köpfe, manchmal setzen sie sich aber auch nieder, aber an (aus meiner Sicht) beliebige Stellen, ohne zu naschen. Wir müssten aber auch mal den Test mit Zuckergussstücken machen, da könnte ich mir ein Naschen schon vorstellen, wie es Hamburger-Jung auch gemutmasst hat …

  • Das Problem der Bäckerei dürften nicht die Bienen sein die dort reinfliegen, als vielmehr die welche wieder rausfliegen um ihre Schwestern zu schicken.

    Bei einem Kurs in einem Bieneninstitut wurden Bienen im Schleuderraum mit einem schwachen Tischstaubsauger eingesaugt. Hat den Bienen nicht viel ausgemacht. Diese Bienen müsste dann halt jemand nach Feierabend, entfernt von der Bäckerei, wieder fliegen lassen, in der Hoffnung, dass sie sich so den falschen Weg merken.