vermeintlicher Naturschutz

  • Es ist genau zu überlegen, wo man das Kreuz macht :);)

    Ich hab Plakatierung gesehen, da steht" rettet die Bienen, rettet uns" (oder so)

    Beste Verballhornung, extra gemacht für Städter, sag ich nur.


    Nabus hocken doch ständig bei irgendwelchen Bürgermeistern, Landräten und in Ausschüssen als "Sachverständige"

    wobei der Sachverstand nur duch eine Willensbekundung (Hand hoch heben) belegt wird. ;(

    Eine Ausbildung dies bezüglich........

    Selbst Biologen(sehr wenige) etc. sind reine Geldhuren, man bedenke, wessen Brot ich ess, dessen Lie......

    Jäger sehen es, Prädatoren (Geschützt,Geimpft, wieder angesiedelt, usw) fressen/fangen das bischen was nachkommt razeputz...... ;(

    Ihr hört ihn nicht mehr, den Fasan.....die Lerche...den Spatzen usw

    Ihr seht ihn nicht mehr, den Hasen, das Karnickel, das Rebhuhn usw

    Ihr riecht sie nicht mehr, die Blütenpracht einer Blumenwiese, usw

    Ich hab nich mehr lange, warne aber die, die noch vorhaben noch länger auf Erden zu leben.

    Lasst euch nich steuern, lenkt selber

  • Deutungshoheit bekommt man nicht einfach so, man muss sie sich erarbeiten

    die Nabus hocken doch ständig bei irgendwelchen Bürgermeistern, Landräten und in Ausschüssen als "Sachverständige"

    Das meine ich u.a. mit "erarbeiten", die haben das auch nicht geschenkt bekommen. Warum sollte man nicht als Imker ebenfalls in so einem Ausschuss sitzen und berichten, was die Imkerkollegen alles für die Natur und die vom Aussterben bedrohten Wildbienen getan haben? Und in der Öffentlichkeit davon berichten? Und z.B. Nisthilfen empfehlen die nicht nur gut aussehen, sondern auch funktionieren? Und bestimmte Trachtpflanzen zur Ausbringung empfehlen?


    Schöne Grüße - Matthias

    Es war alles sooo gut geplant. Und dann kam das Leben dazwischen...

  • Das meine ich u.a. mit "erarbeiten", die haben das auch nicht geschenkt bekommen. Warum sollte man nicht als Imker ebenfalls in so einem Ausschuss sitzen

    Weil ich als Imker von meiner Arbeit lebe und nicht von Spenden. In wieweit Spenden 'erarbeitet' oder 'geschenkt' sind, darüber kann man streiten. Lobbyismus auf dem Level ist auch ein Beruf. Aber halt ein anderer.

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Ja aber, wenn ich Einfluss haben will, muß ich mich auch engagieren und einbringen. Ist nicht jedermanns Sache, aber wenn wir unsere Anliegen unter die Leute bringen wollen, dann ist das der Weg. Kollegen und Imkeranfänger zu belehren ist auch wichtig und ja, man kann nicht alles machen. Da müssen dann wohl alle anderen Imker ran und das würde auch reichen.

    Viele liebe Grüße und bleibt vorsichtig

    Wolfgang

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • Das meine ich u.a. mit "erarbeiten", die haben das auch nicht geschenkt bekommen. Warum sollte man nicht als Imker ebenfalls in so einem Ausschuss sitzen

    Weil ich als Imker von meiner Arbeit lebe und nicht von Spenden. In wieweit Spenden 'erarbeitet' oder 'geschenkt' sind, darüber kann man streiten. Lobbyismus auf dem Level ist auch ein Beruf. Aber halt ein anderer.

    Ooch, es findet sich bestimmt der ein oder andere Kollege, der sich da gerne mit reinsetzen würde. Man kann im übrigen auch Entscheidungsträger mal einladen und denen z.B. das Nebeneinander von Honigbiene und Wildbiene zeigen, was man da alles gemacht hat. Der DIB kann sich das Thema mit auf die Fahne schreiben und unterstützen. Zumindest bis die Kuh vom Eis ist. Lobbyarbeit ist für jeden anderen Beruf ebenfalls wichtig, warum sollen Imker sich hier nicht eine Stimme geben?


    Schöne Grüße - Matthias

    Es war alles sooo gut geplant. Und dann kam das Leben dazwischen...

  • Ja aber, wenn ich Einfluss haben will, muß ich mich auch engagieren und einbringen. Ist nicht jedermanns Sache, aber wenn wir unsere Anliegen unter die Leute bringen wollen,

    "Unter die Leute" ist nicht das Problem in die (Öffentlichen)Verwaltungen ist das Problem

    dafür haben wir eigentlich unsere Lobby im Imkerverband. Nur, die betreiben mehr oder weniger Nabelschau.

    Die Nabu´s (als Sammelbegriff) haben das ganz einfach gemacht: wenn irgendein Projekt ausgeschrieben wird--> erstmal eine Klage einreichen egal ob das Verfahren dann gewonnen oder verloren wird das nächste mal holt der zuständige Landrat, Bürgermeister. usw. die Nabu's mit aller wahrscheinlichkeit dazu. Weil er den HickHack vermeiden will und schon "Zack!" sitzen sie mit am Tisch(Real oder Virtuell) im Optimalfall hat der zuständige dann schon die berühmte "Schere im Kopf".

    VG

    Martin

  • warum sollen Imker sich hier nicht eine Stimme geben?

    ne Stimme haben wir doch, da stellt sich jemand hin, (hat Bienen auf dem Dach)

    predigt Wasser und säuft Wein (wenns keiner sieht)

    Morgens bekommt er/sie geflüstert, was er/sie erzählen soll, weil er/sie nich vom Fach is....


    Das Kreuz mit dem Kreuz is nich einfacher geworden


    Unwiedersprochen, die Insekten sind sehr stark zurück gegangen, auf Grund der bekannten Ursachen, ist es nicht zu erwarten, das sich die Situation jeh wieder ändert.

    Die Einzigen, die kompensieren (können!), sind Hausbienen in Menschlicher Pflege.

    Davon kann es nich zu viele geben, ALLE wollen essen.

    In der ausgeräumten Landschaft finden unsere Bienen gerade jetzt nich genug (ein Rapsfeld im Frühling ernährt Bienen im Spätsommer nicht) Rettung ist vorhanden, nur eben da sollen wir verbannt werden. (Imker müssen was verdienen)

    Ich sage, gehts so weiter, das sägen am Ast........., nacht Mattes, sagt meine Vision

    Das, was du sicher weisst, hält dich vom Lernen ab.


    Richtige Auslese und exaktes Verpaaren, ist das Ruder mit dem das Schiff auf Kurs gehalten wird.

    Paul Jungels


    https://www.bienen-plus.de/

  • Außer dem Habitatverlust haben unsere Bienen und damit auch wir Imker die gleichen Probleme wie andere Insekten. Deshalb kämpft jeder Imker bereits jetzt für die Wildbienen. Wir Pflanzen blühende Bäume, legen Blühwiesen an und sorgen für blühendes Buschwerk. Wir vermehren und stecken Weiden und verteilen Samen an Freunde und Kunden. Darüber hinaus bieten viele Nisthilfen für Insekten an. Wir Imker sind die Speerspitze des Wildbienenschutzes. Das kann man durchaus als Imkerverzretung rüber bringen. Im regionalen Bereich müßen wir aber selbst ran, bei Stadträten, Verwaltungen, Liegenschaftsämtern und Grünflächenämtern. Auf dem Land bestehen die meist nur aus zwei oder drei Leuten, die aber z.B. bei Bebauungsplänen, Ausgleichsmaßnahmen und Bepflanzungen von öffentlichen Flächen ein bedeutendes Wort mitsprechen. Sie stellen Pflanzlisten auf und entscheiden mit bei der Anlage von Baumalleen, haben auch den Bauhof im Gepäck. Vielleicht kann der DIB mit den Ämtern von Leipzig und Bielefeld, mit Landtagsabgeordneten ins Gespräch kommen, in der Fläche, dem Land und den kleineren Städten oder gar Dörfern sind wir gefragt. So viele Lobbyisten hat kein Industriebereich um alles abzudecken, aber wir Imker sind mehr Lobbyisten als irgendwer sonst aufbieten kann. Wenn man mal vielleicht 20% alte Grandler wie mich abzieht, bleiben immernoch gut 80% der Immerschaft, die ihre guten Taten unters Volk bringen können, Stadtratsmitglieder zum Tag der offenen Gartenpforte einladen können oder zum Reudener Schleudertrauma. Man kann im Grünflächenamt vorstellig werden und Blühpflanzen pushen. Wäre auch eine schöne Aufgabe für den Vorstand eines IV, aber, geschenkt. Wir müssen es selbst machen.

    Viele liebe Grüße und bleibt vorsichtig

    Wolfgang, der davon ausgenommen ist weil politisch nicht immer korrekt

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • Ich hab gehört, dass Förster für Stellplätze in der Edelkastanie Geld pro Volk nehmen. Stimmt das?

    Durchaus möglich!

    Wenn ich hier lese, daß Förster wegen Standplätzen angesprochen werden, dann frage ich mich, um welche Flächen es da geht. Sind das Standplätze im Eigentum der Bundesländer oder der Bundesrepublik, also z.B. Landes- oder Bundesforsten?

    [...]Bei einem Förster, der Geld für einen Standplatz in der Kastanie haben möchte, würde ich hellhörig werden. Wo bleibt das Geld. Skurile Sache.

    Nicht skurril, sondern für die Bundesforstbetriebe festgelegt und nachvollziehbar (übrigens im Gegensatz zu so manchen Wandergebühren, die lokale Imkervereine erheben wollen!): Nicht der Förster will Geld vom Imker (er muss es zum Teil nur vor Ort einziehen, um Geld zu sparen) sondern das Bundesamt, das auch die Forstflächen unter sich hat und verwaltet erhebt eine Verwaltungsgebühr, die üblicherweise aus einer Mindestgebühr und ab einer gewissen Völkerzahl zusätzlich einer Gebühr pro zusätzlichem Volk besteht. Und zwei Euro käme wohl genau hin... Damit soll wenigstens ein Teil der durch die Genehmigung und Vertragsschlüsse entstehenden Verwaltungskosten abgedeckt werden - und die sind oft nicht unerheblich. Der Förster vor Ort hat davon gar nichts, außer mehr Arbeit.


    Ich glaube man merkt, dass ich da nur beste Erfahrungen gemacht habe.

  • Mir wurde was von 60 Euro pro Volk erzählt.

    Dann bauste halt den Stand 500m weiter auf, wo du Bestäubungsprämie kassieren kannst statt was zu zahlen ;)


    Schöne Grüße - Matthias

    Es war alles sooo gut geplant. Und dann kam das Leben dazwischen...