Königin oder Ableger einem weisellosen Volk zuhängen

  • Ja genau - besonders für die brutpflegenden Stockbienen, die nicht ausfliegen ...

    Es kommt schon Licht in den Stock. Üblicherweise haben die Völker ein Flugloch.

    Ich muss auch nicht aus dem Haus gehen, um zu sehen, wann es dämmert. Ich muss nicht mal zum Fenster rausschauen.

    I never loose - either I win or I learn (Nelson Mandela)

  • Zitat

    Stimmt ja, Pflanzen reagieren nicht auf Temperaturen.

    Und auch die Zuckerzusammensetzung des Nektars ändert sich nicht im Jahresverlauf, genauso wenig wie der Nährstoffgehalt des Pollens.

    Keine Ahnung, was Du weißt oder glaubst. Ich hatte vorletztes Jahr zwei HR voll Senf Anfang Oktober. Deswegen sahen die Völker im Brutraum trotzdem nicht aus wie im April im Raps.

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Stimmt ja, Pflanzen reagieren nicht auf Temperaturen.
    Und auch die Zuckerzusammensetzung des Nektars ändert sich nicht im Jahresverlauf, genauso wenig wie der Nährstoffgehalt des Pollens.

    Wenn das so wäre, hätten die Bienen dieses Jahr gar nicht anfangen dürfen zu brüten. Der April ist hierzulande regelmäßig kälter als der September. Die Temperatur kann also nicht sein - zumindest nicht allein.

    Die Sache mit der Zuckerzusammensetzung relativiert sich schon dadurch, dass die meisten Pflanzen nicht das ganze Jahr blühen. Deine Aussage bedeutet also nichts weiter, als das verschiedene Pflanzen in dieser Hinsicht unterschiedlich sind. Wer hätte das gedacht?

    Mit solchen Indikatoren täten sich die Bienen schwer zu wissen, wann es Herbst wird.

    I never loose - either I win or I learn (Nelson Mandela)

    Einmal editiert, zuletzt von WFLP ()

  • Die Temperatur kann also nicht sein - zumindest nicht allein.

    Wenn Du richtig lesen würdest, habe ich das auch nicht behauptet.

    Wieviel Licht dringt wohl durch ein 2-3 Finger breites Flugloch bis in die Mitte einer vollbesetzten Wabengasse? Da dämmert nichts. Zappenduster.

    Wenn Du es nicht wahrhaben willst, erkläre den Lichteinfall an der Normbeute 52.


    Jaja, der Oktober ist ein wahrer Wonnemonat. Die meisten Bienen im Volk sind da schon längst im Dauerzustand, aus dem sie erst mal erweckt werden müssten.

  • Wieviel Licht dringt wohl durch ein 2-3 Finger breites Flugloch bis in die Mitte einer vollbesetzten Wabengasse? Da dämmert nichts. Zappenduster.

    Genug. Außerdem sitzt so eine Pflegebiene nicht den ganzen Tag auf der Wabenmitte.


    Wenn Du richtig lesen würdest, habe ich das auch nicht behauptet.

    Du hast oben behauptet, es läge an der Tracht, die auf Temperturen reagiert.

    Ich kann sehr wohl lesen. Schlimmer noch, ich kann inhaltliche Bezüge zwischen Deinen Beiträgen herstellen, die Dir selbst scheinbar entgehen. Aber genug jetzt. Besserwisserei ist das Eine. Behauptungen zu belegen das andere.

    I never loose - either I win or I learn (Nelson Mandela)


  • Wieviel Licht dringt wohl durch ein 2-3 Finger breites Flugloch bis in die Mitte einer vollbesetzten Wabengasse? Da dämmert nichts. Zappenduster.

    Wenn Du es nicht wahrhaben willst, erkläre den Lichteinfall an der Normbeute 52.

    Schon mal was von Kommunikation innerhalb des Stocks gehört oder gelesen? ( u. a. v. Frisch, Menzel, Guido Eich, Droege S.72 (falls nur Literatur aus dem nicht mehr existierenden Land vorhanden ist). ;)

  • Wieviel Licht dringt wohl durch ein 2-3 Finger breites Flugloch bis in die Mitte einer vollbesetzten Wabengasse? Da dämmert nichts. Zappenduster.

    Wenn Du es nicht wahrhaben willst, erkläre den Lichteinfall an der Normbeute 52.

    Bemerkenswert. Eine kurze Suchmaschinenrecherche zeigt, dass über die These, die Tageslänge hätte wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung der Bienenvölker, unter Fachleuten Einigkeit herrscht.

    Goupli weiß es besser, und wenn man ihn nach Belegen fragen, sagt er er wahrscheinlich, er schulde uns die nicht. Da gibt es wohl in manchem Bienenstock mehr Licht als in seinen Erkenntnissen.

    I never loose - either I win or I learn (Nelson Mandela)

  • Schon mal was von Kommunikation innerhalb des Stocks gehört oder gelesen? ( u. a. v. Frisch, Menzel, Guido Eich, Droege S.72 (falls nur Literatur aus dem nicht mehr existierenden Land vorhanden ist). ;)

    Kommunikation - gutes Stichwort! Klappt beim Bien überwiegend, bei bestimmten Zeitgenossen ist da leider ein dezidierter Mangel zu verzeichnen.

  • Eine kurze Suchmaschinenrecherche zeigt, dass über die These, die Tageslänge hätte wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung der Bienenvölker, unter Fachleuten Einigkeit herrscht.

    Fachleute waren sich einst auch einig darüber, dass die Erde eine Scheibe ist und die Gestirne darum kreisen.

    Du kennst den Unterschied zwischen Kausalität und Korrelation? Nicht?
    Eine kurze Suchmaschinenrecherche würde helfen.

    Mach Dir nichts draus - Du bist in guter Gesellschaft vieler unserer Bienen"wissen"schaftler.