Warum ist der Wassergehalt dieses Jahr so hoch?

  • Ja Wolfgang, hier zum Beispiel:

    "Gärung läuft immer unter anaeroben Bedingungen ab, weil Hefepilze in einer sauerstoffreichen Umgebung auf effektivere Energiestoffwechselprozesse (Atmungskette, Citratzyklus) zurückgreifen."
    Quelle: http://www.biologie-schule.de/alkoholische-gaerung.php

    Das bedeutet, dass an der Grenzschicht Luft/Honig durch die Hefe zuerst der (meiste) Sauerstoff verbraucht und Wasser produziert (und sich fleißig vermehrt) wird, bevor zum Energiegewinn auf alkoholische Gärung umgeschaltet wird (sofern die Bedingungen dann dafür geeignet sind).

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    Erinnert mich irgendwie an die Erklärungen der Institute ...

  • Das bedeutet, dass an der Grenzschicht Luft/Honig durch die Hefe zuerst der (meiste) Sauerstoff verbraucht und Wasser produziert

    Nein, ich wollte schon einen konkreten Beleg, dass das speziell bei Honig so abläuft und nicht die Lehrbuchweisheit.

    I never loose - either I win or I learn (Nelson Mandela)

  • Am besten noch mit einer Aussage zu verschiedenen Honigherkünften, getrennt nach Blatt- und Blütenhonig?

    Honig ist ganz bestimmt das einzige flüssige, zuckerhaltige Material, bei dem die Hefen eine Ausnahme machen ...

  • Honig ist ganz bestimmt das einzige flüssige, zuckerhaltige Material, bei dem die Hefen eine Ausnahme machen ...

    Üblicherweise haben Moste keinen Zuckergehalt von 80%. Wer steile Thesen liefert, schuldet Belege.

    I never loose - either I win or I learn (Nelson Mandela)

  • Wenn das mit dem „sobald Zellen voll sind wird verdeckelt und deshalb kann der Honig nass sein“ stimmt, könnte man das durch kleine Völker trockener bekommen. Weil die an trachttagen nicht so viel auf einmal sammeln können. 😉

    Könnte so sein.

    Warre-Völker sind kleiner und ich hatte noch NIE zu feuchten / gärenden Honig. Ich messe auch nicht.

    Bienenhaltung in modifizierten Warre-Beuten, BR und HR unterschiedliches Wabenmaß, Naturbau im BR und in einzelnen Völkern auch Stabilbau, Einzelaufstellung mit mehreren hundert Meter Abstand an zwei Aufstellungsorten.

  • Morgen liefere ich ein Foto. Flüssige Trennung unten, oben Schaum. Also irre viel Sauerstoff. Bisher 2 Jahre ohne Gärung.


    Es ist richtig, Völker, die nichts sammel, also zu wenig Flugbienen haben, haben keinen, oder sehr wenig trockenen Honig. Ist wie ein lahmer Gaul, auf den man sich drauf setzen kann, mehr aber nicht


    Gruss

    Ulrich

  • Oh, ich liebe diesen Faden. Nicht, daß ich schon vor drei Seiten die Segel gestrichen habe, aber trotzdem. Ich könnte ihn mir gut als Zeichentrick verarbeitet vorstellen, vielleicht mit Galliern und Römern.

    Tatsache ich:

    Honig nachträglich trocknen ist bäh.

    Warten bis er trocken aus der Beute kommt ist juchuuuu.

    Honig sollte nicht kippen, ist mir schon passiert und seither nicht mehr, weil ich darauf achte, ihn trocken zu ernten und sauber zu verarbeiten, das hilft wirklich.

    Viele liebe Grüße und bleibt vorsichtig

    Wolfgang

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.