Luftentfeuchter

  • Irgendwie stellst du hier immer Behauptungen auf ohne sie zu belegen ...


    Sachliche Erklärungen warum mein Ansatz falsch wäre höre ich mir natürlich gerne an.

    Du generalisierst. Abgesehen davon ist das hier nur eine Diskussion und keine Promotion, wo man alles belegen und mit Quellen versehen muss.

    Zum Thema:
    1. Dein Ansatz ist richtig.
    2. Deine Werte stimmen, ich komme zum gleichen Ergebnis.

    3. Der prozentuale Verlauf scheint tatsächlich linear zu sein.
    4. Bei einem Wasseranteil von 40-70 %, wie er in der Literatur für Nektar angegeben ist, kann - für den tangenommenen Fall, dass der Rest ausschließlich aus Zweifachzuckern besteht - allein durch chemische Trocknung der Wassergehalt zwischen 1,6 und 3,2 % gesenkt werden.

  • Wenn also von mindestens 40 % Wasser höchstens 3,2 % Wasser durch die Zuckeraufspaltung gebunden werden können (ich habe nicht nachgerechnet), kann man die Honigtrocknung auf chemischen Weg wohl vernachlässigen.

    Damit bestätigt ihr, das der physikalische Weg durch Verdunstung, den größten Anteil an der Honigtrocknung hat.

  • Um nochmal zum Ausgangsthma zurückzukommen:

    Selbst unmittelbar nach dem Kochen und Duschen habe ich hier - in von mehreren Personen dauerhaft bewohnten Räumen - unter 60 % Luftfeuchtigkeit ...

    Das bedeutet, dass ich noch nicht einmal bis 30 °C hochheizen müsste (weil auch die rH mit jedem Grad weiter sinkt), um bedenkenlos in der Küche schleudern zu können - wenn ich das denn müsste.

    Wozu also bitte brauche ich einen in Anschaffung und Betrieb teuren (und nervig lauten) Bautrockner, wenn
    - ich durch geringfügiges Heizen des Schleuderraumes garantieren kann, dass der Honig kein Wasser ziehen kann (und evtl. sogar noch Wasser verliert) und
    - der Honig durch Nachreifung im Warmen eigentlich immer noch mindestens einige Nachkommastellen verliert und
    - ich mich dabei nicht in rechtlichen Grauzonen oder sogar der Illegalität bewegen muss und
    - ich außerdem dabei noch meine Ohren schone?

    Und kommt mir jetzt nicht damit, dass der arme Berufsimker nur so schwache Völker hätte und/oder so hohe Türme bauen müsste, dass der Honig auf dem Volk gar nicht trocken würde.

    Einmal editiert, zuletzt von hartmut () aus folgendem Grund: Grafik entfernt. (Urheberrechtsverletzung vermutet)

  • Danke für die Grafik, da müsste ich hier aktuell fast schon auf 35 Grad Raumtemperatur kommen, wenn ich auf den Trockner verzichten wollte.

    Anfängerin 2019, Warré-Beuten, „klassische Magazinbetriebsweise“ mit Absperrgitter im Naturbau, aktuell 5 Völker

  • Daß der Imkerprofi nicht immer warten kann bis der Honig reif ist kann ich nachvollziehen, schön ist das trotzdem nicht. Für Hobbyimker sehe ich die Notwendigkeit von illegalem Handeln da nicht. Die Küche feucht reinigen, Durchzug machen und die Luftfeuchtigkeit nimmt dramatisch ab. Honig holen, abstellen, entdecken und schleudern sollte beim Hobbyimker keine drei Tage dauern, die Feuchtezunahme nicht ins Gewicht fallen. Liederlich wird es, wenn man deutlich zu viele Völker nicht richtig betreuen kann und mir deshalb Abkürzungen und Liederlichkeiten einfallen lasse um es irgendwie doch hinzubekommen. Das Alles ohne wirtschaftliche Not. Einige Vorgehensweisen der Profis und die Liederlichkeiten einiger Hobbyimker versauen uns den Ruf bei Umweltschützern und Tierfreunden. Daran ändern auch die Aufrufe zur Geschlossenheit nichts. Es sind diese Dinge, die die Imkerschaft spalten, es handelt sich um komplett unterschiedliche Welten.

    Viele liebe Grüße und bleibt vorsichtig

    Wolfgang

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • Daß der Imkerprofi nicht immer warten kann bis der Honig reif ist kann ich nachvollziehen, schön ist das trotzdem nicht. Für Hobbyimker sehe ich die Notwendigkeit von illegalem Handeln da nicht. Die Küche feucht reinigen, Durchzug machen und die Luftfeuchtigkeit nimmt dramatisch ab. Honig holen, abstellen, entdecken und schleudern sollte beim Hobbyimker keine drei Tage dauern, die Feuchtezunahme nicht ins Gewicht fallen. Liederlich wird es, wenn man deutlich zu viele Völker nicht richtig betreuen kann und mir deshalb Abkürzungen und Liederlichkeiten einfallen lasse um es irgendwie doch hinzubekommen. Das Alles ohne wirtschaftliche Not. Einige Vorgehensweisen der Profis und die Liederlichkeiten einiger Hobbyimker versauen uns den Ruf bei Umweltschützern und Tierfreunden. Daran ändern auch die Aufrufe zur Geschlossenheit nichts. Es sind diese Dinge, die die Imkerschaft spalten, es handelt sich um komplett unterschiedliche Welten.

    Viele liebe Grüße und bleibt vorsichtig

    Wolfgang

    Wenn du noch ne Moralkeule brauchst weil deine evtel zu klein ist , könnt ich dir meine Lehen, ich brauch se grad nicht

    ;):D

  • Einige Vorgehensweisen der Profis und die Liederlichkeiten einiger Hobbyimker versauen uns den Ruf bei Umweltschützern und Tierfreunden.

    <Ironie>

    Aber lieber Bienenkönig, Du bist doch auch Massentierhalter. Du Pferchst 40000 von den (hilflosen) kleinen Individuen in eine dazu noch dunkle Kiste, ohne Licht - das kann nicht gut sein. Versuch das mal mit den zweibeinigen Individuen dieses Planeten...

    </Ironie>

    Schlossimker - ein Kaiserfranke.

    Anfänger 2019 - 2022, einstellige Völkerzahl. Wabenhonig während der Saison im runden oder sechseckigen Furnierstreifenrahmen, und ausdrücklich ohne Patent- und Markenschutz.

  • Einige Vorgehensweisen der Profis und die Liederlichkeiten einiger Hobbyimker versauen uns den Ruf bei Umweltschützern und Tierfreunden.

    <Ironie>

    Aber lieber Bienenkönig, Du bist doch auch Massentierhalter. Du Pferchst 40000 von den (hilflosen) kleinen Individuen in eine dazu noch dunkle Kiste, ohne Licht - das kann nicht gut sein. Versuch das mal mit den zweibeinigen Individuen dieses Planeten...

    </Ironie>

    ohne Licht ^^^^^^^^^^^^^^


    und ohne fließend Wasser...

  • Wolfgang, der sich sicher ist, daß das Kondenswasser innen am Deckel am nächsten Tag aus der erkaltenden Luft unterhalb stammt

    Das ist richtig und zugleich falsch.


    Wenn du deinen Meli nicht gerade bei 100%rF betreibst, würde die Luft im warmen Zustand nur noch trockener sein, als sie vorher war. Am nächsten Tag hat sie wieder die Temperatur wie am Tag zuvor und damit auch die gleiche Feuchte. Wenn also vom Honig keine Feuchte dazukommen würde, können auch keine Tropfen am Deckel hängen - außer die hingen vorher schon da.

  • Die Haupttrocknung findet zunächst durch osmotische Vorgänge statt ...

    Könntest du die Punkte mal ersetzen?

    ich mich dabei nicht in rechtlichen Grauzonen oder sogar der Illegalität bewegen muss

    Wo steht, dass man Honig nicht in einem Raum mit geringer Luftfeuchte lagern oder schleudern darf? Meines Wissens wird eine geringe Luftfeuchtigkeit sogar allgemein empfohlen.

    ich durch geringfügiges Heizen des Schleuderraumes garantieren kann, dass der Honig kein Wasser ziehen kann (und evtl. sogar noch Wasser verliert)

    Die Höhe der Differenz ist danach also egal, sowohl beim Feuchtigkeit ziehen, als auch beim Trocknen?