sehr wenige Varroamilben

  • Hallo zusammen,
    nach Drohnenbrutentnahme im Frühjahr bis Sommer (Habe meine Völker fast Drohnenfrei gehalten) und Ablegerbildung welche mit Milchsäure behandelt wurden, habe ich jetzt eine Stoßbehandlung von oben mit Schwammtuch mit Ameisensäure gemacht. (2Zarger 60ml,3Zarger 90ml / 60% Ameisensäure) Dabei die Bodengitter geschlossen. Aufgefallen ist mir ein sehr geringer Varroaabfall von 5-10 Milben/Volk. Auch die beobachtung vor der Behandlung lag bei 1-5 Milben/Woche. Vielleicht ist nach dem hohen Befallsdruck im letzten Winter, nun ein sehr geringer Befall vorhanden. Ich habe auch öffters die Drohnenwaben geöffnet und sehr wenig Befall festgestellt. Ebenso in der Brutlosen Zeit der Ableger, welche ich dann mit Milchsäure behandelt habe, sehr wenig Milben.
    Hat jemand die selben Erfahrungen??


    Gruß Bobby

  • Hallo Bobby 78,


    ich mache die gleiche Beobachtung. Meine Thesen warum das so ist, sehe ich zum einen in der guten Tracht im Sommer. Die Bienen mit Milben fliegen aus und kommen nicht mehr zurück! bzw. es ist einfach ein Altbienen abgang da, im gegensatz zu letztes Jahr wo die Altbienen noch mit in den Winter gingen. Die andere These kann sein, daß der heiße Sommer die Vermehrungsrate der Varroa gesenkt hat! und noch ein Grund kann das vergangene Völkersterben sein. Tote Völker können die anderen nicht anstecken!
    Fakt ist der relativ geringe Milbenbefall. Die Natur gibt uns immer wieder Rätsel auf für die wir nur scheinbare Erklärungen haben!


    Gruß

    geht´s den Bienen gut, geht´s der Umwelt gut!

  • Hallo an alle, die da glauben, dieses Jahr wäre die Varroa nicht so extrem vorhanden wie im Vorjahr.
    Von meinen derzeit 14 Völkern einschl. Ablegern mußte ich nach erster AS-Behandlung zu meiner Überraschung feststellen, daß nach 40 ml AS 85 % über Nacht bei gut 50 % meiner Völker ca 500 Milben gefallen sind.
    Das sagt mehr als tausend Worte:
    Am Thema dranbleiben und behandeln, bis keine Varroa mehr fällt, dann vereinigen und einfüttern, was noch lohnt.

    Freundliche Imkergrüße
    Harald Feinauer

  • Hallo Harrald,


    du hast recht, auf eine Behandlung hab ich, und würde ich nicht verzichten. Aber 500 Milben nach einer Behandlung um diese Jahreszeit sind meiner Meinung nach recht wenig. Ich weiß von Jahren, da hatten wir um diese Zeit durchschnittlich 2000 und bei einigen bis zu 6000 Milben in den Völkern!


    Gruß

    geht´s den Bienen gut, geht´s der Umwelt gut!

  • Hallo zusammen,


    ich habe gerade eine AS-Behandlung 60% via Apidea von oben abgeschlossen. Wenig Milben? Schön wärs! Bei mir fielen bei 155 behandelten Völkern im Schnitt tausend und mehr Milben. Ein Spitzenreiter war mit 7000 Milben dabei!!! Die habe ich nicht von Hand gezählt :lol: , sondern per Rasterzählung hochgerechnet.


    Allerdings sind die Völker nach wie vor sehr stark, es ist jedoch wenig verdeckelte Brut vorhanden und ich hoffe, daß die Mädels noch mal gut in Brut gehen. Ich werde jetzt weiter langsam auffüttern und noch mindestens eine AS-Behandlung durchführen.

  • Hallo, alle Miteinander,
    Hallo, Klaus


    ich habe bei meinen Völkern auf drei Ständen jetzt nach der zweiten
    60% AS-Behandlung festgestellt, dass jeweils pro Stand ein Volk sehr stark befallen ist, bei mir noch ca. 15-30 Milben und die anderen bei 0-3 Milben.
    Merkwürdig, wenn ich dann solche Zahlen von Dir höre, bekomme ich ein mulmiges Gefühl, ob ich auch alles richtig gemacht habe?
    Allerdings habe ich auch rigoros Baurahmen ausgeschnitten und Bienenwohl geträufelt, das ist bei 155 Völkern wohl nicht mehr so einfach zu bewerkstelligen.
    Wenn ich dann die Endbehandlung mache, dieses Jahr das erste Mal mit dem Liebig- Dispenser, werde ich hoffentlich nicht in Ohnmacht fallen.



    Ich wünsche, viele gesunde Bienen


    Margret