Heu selber machen - wie ? Heu selber machen - wann ?

  • Manche von uns haben ja auch andere Tiere neben den Bienen in Obhut oder pflegen eine Streuobstwiese. Hier gibt es wertvolle

    Infos von Gabriele vom Kunzenhof bei Freiburg… wo jetzt doch die Heuernte ansteht :).


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    immer wieder bin ich gespannt, was die Bienen anders machen...

  • Für mich, ist das eher etwas zum schmunzeln ^^


    Mal abgesehen davon, dass es nicht gerade vorbildlich ist, bei dem mähen mit der Sense, ein "leichtes" Schuhwerk zu tragen, ist die Schubkarre, zum Heu einführen nicht unbedingt geeignet.....Wenn schon, nimmt man ein Heuseil, und macht Bündel....Noch ein Tragsack auf den Kopf (damit das Heu im Nacken nicht juckt)...Bündel auf die Schultern, und ab in die Scheune damit.


    Dass ich als Vollerwerbslandwirt, mit einer anderen Technik die Heuernte gestalten muss, sei mir verziehen.....

    Aber ich habe das "Alte" noch kennengelernt, und kann es noch heute.


    Lg Sulz.

  • Hallo Heuernte ist eigentlich wenn der Hollunder blüht,es sei denn man macht Pferdeheu.

    Ich kenne auch noch die alte Technik. Mähen mit 30 PS Balkenmähwerk am Traktor "Was hat das gehangen"wenden mit Rechen, dann in Haufen setzen, auseinanderwerfen schmaden mit dem breiten Friederich .Aufgabeln und mit dem Greifer abladen.Heute mit Kreiselmähwerk Wender Schmader und Rundballenpresse ist es schon schöner. Gruss

  • Besonders beeindruckend ist dabei wieviel Insekten beim Mähen getötet werden

    ja, wurde hier im Forum auch schon öfter diskutiert im Zusammenhang mit Blühflächen und Ersatzanpflanzungen für Mais.


    Leider ist der direkte Mähtod auch nur die 1. Hälfte des Problems.

    Denn die beste und schonendste Mähtechnik hilft nur wenig, solange keine kleinteilige Landschaft in direkter Nähe für Zuflucht und Ausweichmöglichkeiten sorgt.


    Weil die meisten der überlebenden Insekten sind solche, die nur geringe Distanzen überwinden können. Entweder weil es typisch für diese Art ist, oder weil es sich um eher immobile Enttwicklungsstadien (z.B. Raupen) handelt.

    Und die leben nicht etwa einfach nur auf der Fläche, sondern sie leben im hohen, artenreichen Gras.

    Genau das ist nach der Mähaktion aber innerhalb weniger Minuten, gleichzeitig und großflächig verschwunden! Ein Überleben der Mähaktion selbst bringt also vielen Arten gar nichts, sondern mündet direkt in einen qualvollen Tod durch Vertrocknung (kahles Stoppelfeld in praller Sonne), Hungertod (die Nahrungspflanzen sind ja weg) oder Fresstod (keinerlei Schutz vor Feinden wie Vögeln mehr). Vermehrung geht natürlich auch nicht mehr, denn die Pflanzen für Eier, Larven etc. sind ja weg.


    Der immense Schwund an Insektenvielfalt in unserer "Kultur"-Landschaft ist sicherlich nicht der Landwirtschaft alleine anzulasten, doch es führt kein Weg daran vorbei, um zu erkennen, dass alleine der große Flächenanteil der Landwirtschaft mit mehreren eindeutig negativen Flächenbearbeitungverfahren (Pestizide, übergroße Flächenaufteilungen, mechanisch nachteilige Großmaschinen etc.) zwangsläufig dafür sorgen muss, dass der Anteil der Landwirtschaft an der Misere einer der größten, wenn nicht der größte ist.


    Nun ist andererseits auch klar, dass die Landwirtschaft auch einer der wichtigsten Grundpfeiler unserer Existenz ist.

    Doch das gleiche gilt halt auch für das Klima oder eine möglichst intakte natürlche Umwelt.

    Die Lösung kann eben nur sein, alle diese Grundpfeiler gleichermaßen zu erhalten, auch wenn es dann für den einzelnen Grundpfeiler teuerer wird.


    Genau dieser Punkt wird jedoch von unserer meist nur kurzfristg orientierten Politik in fast allen Bereichen noch nicht akzeptiert, es werden immer nur die direkten Kosten einzelner Lobbygruppen gesehen, nicht die vielen verdeckten, verlagerten Spätfolgekosten für die Gesellschaft und nachfolgende Generationen. Dennn gewählt werden können sie nur von den Lobbygruppen und ihren Anhängern.

  • Am 20. Juni habe ich unter #653 das Video < Mit der Sense die Wiese mähen > in die Mediathek des IF eingestellt. Gestern die obigen Videos. Konkreter Anlass war, dass auf einer

    renaturierten Ausgleichsfläche unserer Gemeinde im vergangenen Jahr Nester seltener

    Bodenbrüter Vögel beim Motormähen zerstört wurden.

    Schock, Schrecken und Diskussionen führten dazu, dass sich einige Freiwillige anboten, die Wiese künftig mit der Sense zu mähen. Denn Sensenmähen gibt das Budget der kommunalen

    Grünflächenpflege schlichtweg nicht her.

    Nur : wer kann noch mit der Sense mähen ? In unserem Dorf niemand mehr.

    Für diejenigen, die einfach konkret das tun wollen, was sie tun können , auch wenn sie erst noch lernen und üben müssen, habe ich diese Videos als Anregung eingestellt.

    Die Reichsbedenkenträger, die es auch bei uns gibt, lassen wir vor Ort bequem vom Wiesenrand aus zugucken :S.

    immer wieder bin ich gespannt, was die Bienen anders machen...

  • Na dann besorgt Euch mal gute Sensen und Sensenbäume, die aus den Baumärkten kann man vergessen, zu klein und das Sensenblatt nicht richtig geschmiedet.

    Dubium sapientiae initium. Zweifel ist der Weisheit Anfang. René Descartes

  • Dengeln nicht vergessen

    Dafür gibt es einen Dengelaparat ;);)


    Auenbiene


    Warum lässt ihr denn das Gras nicht einfach bis im Herbst stehen? Ist doch eine Ausgleichsfläche, ohne Landwirtschaftlichem Nutzungszweck.


    Auch wenn mit der Sense gemäht wird, werden die Vögel beim Brüten gestört. Warum also nicht erst mähen, wenn die Jungvögel ausgeflogen sind?


    Lg Sulz.

  • Ja eigentlich können wir die Erde nur retten wenn sich von 8Millarden 7 umbringen.

    Bloß wer fängt an ?

    Wenn das Ernst gemeint ist, ist es polemischer bullshit.

    Seit 2005 Sächsischer* Hobby-Imker mit ca. 10 Völkern in DNM

    * sie summen weicher als die nicht-sächsischen Bienen