Schwarm am Baum mit Brutwaben

  • Hallo Leute,mein Wissen ist noch nicht sehr ausgeprägt deshalb anschließend eine Frage:Heute hat meine Nachbarin mich wegen eines Schwarmes angerufen.Da es schon recht spät war dachte ich nicht ihn noch zu erwischen.Doch tatsächlich hing er noch am Baum(17 Uhr). Eine schöne Traube dachte ich beim ersten Anblick.Einfach rein schütteln war nicht da der Ast zu stark war.Wasserzerstäuber gegen Auffliegen hatte ich vergessen.OK dann kehren wir sie halt in die Kiste.Irgendwie werde ich die schon rein bekommen.Als ich die erste Lage in der Kiste hatte kamen plötzlich ausgebaute Waben zum Vorschein.2 dicke halbmondförmig ausgebaute Waben ,mit zT. verdeckelter Brut und mit Honigeintrag.Schlussendlich hatte ich sie dann in der Kiste drin.Nun meine Frage:Wie lange können diese Bienen denn überleben??Ich war der Meinung Bienen suchen einen geschützten Raum (hohler Ast oder so). War es eine Verzweiflungstat oder kommt so etwas öfters vor.OK das wars.Danke :/

    Gruß H.

  • Dies Ähnliches hatte ich im vorigen Jahr.

    Ein kleiner Schwarm saß im Wald an einem Baumstamm.

    Ich habe erstmal nichts getan. Es waren ja „BienenwohBingen“ in unmittelbarer Nähe. Zwei Tage später nachgesehen. Situation unverändert.

    Eine Zarge mit Bodezan den Baum gerückt und eine Hand voll Bienen nach unten geräumt.

    Nach 5 Minuten alle Bienen zu Hause.

    Am Stamm rundum der Anfang von Waben.

    Der Schwarm war weisellos!

  • :Wie lange können diese Bienen denn überleben??

    Je nach Witterung, können die Bienen mit "freiem" Wabenbau im Geäst, recht lange überleben. Dazu habe ich schon Bilder gesehen, mit einem recht beeindruckendem Wabenbau im Geäst, welches doch auf eine recht lange Besiedelung dessen hinweist.


    Bei all den "Wildvölkern", wo ich schon umgesiedelt habe, war es schon auffallend, dass die Bienen bei der Wahl des Hohlraumes,(insofern man die eine oder andere Wahl, überhaubt als Hohlraum bezeichnen darf) nicht besonders wählerisch sind.

    Vor Regen und Wind geschützt, reicht offenbar aus, um den "Raum" auch mehrjährig zu besiedeln.


    Man sagt zwar, dass unsere Honigbiene (apis mellifera) eine Höhlenbrüterin ist......Aber das "Freibrüten" kann sie aber offenbar auch.


    Lg Sulz.

  • Danke für die Antworten.Leider war meine Umsiedelung nicht ganz erfolgreich,die Königin ist dabei über den Jordan gegangen.Nun sitzen sie heulend in der Kiste und warten auf eine neue Regentin.Es war aber auch nicht einfach das Volk mit den Waben in die Kiste zu bekommen.Das nächste mal muß ich etwas genauer und vorsichtiger damit umgehen.

    Gruß H

  • Hier sind die paar, die ich schnell geschossen habe.

    Es war ein schweres Gewitter mit Sturmböen im Anmarsch, da mußte es etwas schneller gehen.

    Kann gerne noch Fotos von der fertigen Kiste nachreichen.


    Kiste hoch oben

    Respekt! Und ja bitte nachreichen!

    Anfängerin 2019, Warré-Beuten, „klassische Magazinbetriebsweise“ mit Absperrgitter im Naturbau, aktuell 12 Völker

  • Update:

    Die Mädels leben noch, leider haben sich eine oder 2 Mäuse über ein kleines Loch Zugang zur Kiste geschaffen und dort so weit ich sehen konnte den Futtervorrat für die Bienen stark reduziert. Ich weiß nicht ob sie noch Futter haben und wenn ja wieviel.

    Sieht aus wie abgeschrotet...

    Die Löcher habe ich verschlossen und die Maus rausbugsiert, 2 Tage hintereinander, darum denke ich das es 2 waren.

    Futterteig von unten habe ich probiert, als es diese Woche etwas wärmer war, funktionierte aber gar nicht und jetzt ist es zu kalt dafür.

    Also von oben ein Loch gebohrt, dort wo ich die Bienen vermutete, da ich sie in der Kiste nicht sehe. War zum Glück dort wo sie Ihren Wintersitz haben.

    Und anschließend Futterteig aufgelegt. Jetzt hoffe ich das sie ihn annehmen und es funktioniert.