Rund oder Eckig. Wachsschmelzer gesucht

  • Darum ja einen isolierten Schmelzer...


    Grüße

    Peter

    Man kann ohne Bienen leben, aber wie halt.

  • black.peterle und Andreas

    Was sind das für Dampferzeuger, die ihr benutzt?

    Bei mir ist der Hamag im Einsatz. Der braucht ab und an entkalken und gut ist.

    Das einzige an was man denken muss ist, wenn er im Frost steht, dann irgendwann das Wasser raus machen, sonst ist im Frühling der Behälter evtl. beschädigt.


    Grüße

    Peter

  • Das Teil besteht außen aus Siebdruckplatten (die ausreichend isolieren) und eine einfache Montage (Holzschrauben) ermöglichen.

    Innen sind Alubleche (mit Silikon) aufgeklebt. Alu lässt sich leichter bearbeiten als Edelstahl. Die Bleche bekommt man z.B. bei Ebay-Anbietern in passenden Größen oder im Zuschnitt Die Stoßkanten werden bei der Montage ebenfalls mit Silikon abgedichtet. Ich habe außerdem eine Nut in die Siebdruckplatten gesägt, in die die Bleche eingesetzt werden.

    Das geht mit einer Tischkreissäge sehr einfach

    P4500615.jpg

    Zwei Dampfzugänge, damit das Wachs auch unterhalb des Trestergitters heiß bleibt. Hier nicht gut zu sehen: Da ist eine Verzweigung. Ich verwende gängige Flexschläuche, wie man sie als Wasserzulauf bei Waschbecken kennt.


    P4500614.jpg

    Die Rähmchen werden auf Schienen (L-Profile) aufgehängt. Die sind mit Blindnieten befestigt.

    Der Schmelzer passt dann natürlich nur für ein Rähmchenmaß, bzw. andere Maße kann man nicht hängen.


    P4500613.jpg

    Der Deckel ist nur lose aufgelegt, damit man von beiden Seiten öffnen kann.

    Mit Tapetenablösern kann man so einen großen Schmelzer (ca. 20 Rähmchen) nicht betreiben. Daneben im Bild mein holzbeheizter Dampferzeuger aus einem umgebauten Badeofen. Wenn der Dampferzeuger genug Wumms hat, ist die Isolierung (könnte man bei den Schläuchen noch machen) nicht mehr so wichtig. Bei Holz spielt die Energieeinsparung ja auch keine große Rolle.


    P4500616.jpg

    Blick auf das Zwischengitter, dass den Trester auffängt. Es liegt ebenfalls auf Aluschienen


    P4500617.jpg


    Am Boden des Schmelzers laufen die beiden Bodenteile schräg auf einen ziemlich breiten Schlitz zu, der mit einem feinen Drahtgitter abgedeckt ist. Der ist nicht nur Wachsablauf, sondern dient auch zum bequemen Reinigen. Anders als ein Trichter ist sowas sehr einfach zu bauen.

    I never loose - either I win or I learn (Nelson Mandela)

    3 Mal editiert, zuletzt von WFLP ()

  • Wo hast du das Gitter her?

    Das gab es genau in der Größe bei einem ebay-Anbieter ("Lochblech Qg 10-15 Stahl VERZINKT 1,5mm").

    Ich habe noch mal nachgeschaut Bleche und Profile kosteten zusammen rund 120 Euro.

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  • Nein, die Schienen tragen zur Stabiltät kaum etwa bei. Für die Aussteifung sorgt vor allem der Boden.

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  • hab den von Logar und bin zufrieden.

    Ist zwar rund.. und hab auch lange überlegt ob ich so viel Geld ausgeb... aber das Ding ist schon durchdacht und von guter Qualität. Kleinigkeiten die auf den ersten Blick nicht so wichtig scheinen waren für mich ausschlaggebend.. schräger Boden für den Abfluss.. und Lochblechgitter mit Griffen zum herausheben. Dazu der Stopfen den ich bereits mehrfach zum reinigen mit Natronlauge benutzt habe (verstehe die Kommentare nicht so ganz bzgl. Teufelszeug... klar man muss aufpassen, aber mit der passenden Ausrüstung und der richtigen Dosierung sollte da nicht viel passieren).

    Arbeitet sich wesentlich besser als das gefriemel sonst.


    Denke aber wie hier schon einige sagen.. es ist billiger so ein Ding selbst zu bauen.. wenn man die Muße hat ...

    Und wenn man 100-300 EUR mehr ausgeben will hollt man sich halt direkt einen Eckigen.

  • Die Schienen sind zum Aufhängen der Rähmchen. Auf der Oberkante der Siebdruckplatten sind auch noch Profile. Die sollen die Kanten schützen und eine glatte Auflage für den Deckel bilden.

    Ein technischer Hinweis: Alu kann man mit speziellen Sägeblättern (für Weichmetalle) für Kapp- und Gehrungsägen o.ä. sehr einfach und sauber schneiden.

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