Ein oder Zwei Zargig imkern?

  • Der Schwarm kommt von dem beschriebenen Wirtschaftsvolk. Ich habe auch schon dadran gedacht das es dadurch zu schwach war.

    Was für Wunder werden erwartet?

    2 bis 3 Wochen keine neue Brut. Miese Trachtbedingungen, soweit ich weiß auch bei Euch dieses Jahr und drei Zanderzargen Platz? Wie sollen sie das voll bekommen?

    Wo doch ein Drittel des Personals ausgestiegen ist?

  • Zum Thema "aufsetzreif":

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    Ralf Kolbe hat dazu im Frühjahr noch weitere Videos gemacht.


    "Zur Kirschenblüte" ist allenfalls ein grober Richtwert, der in diesem Jahr zB nur sehr bedingt zu gebrauchen war - und es hängt eben auch vom jeweiligen Volk ab.


    Einer von vielen Aspekten, warum gerade die Berufsimker hier versuchen, zumindest alle Völker am selben Stand gleich stark zu halten. das bedeutet oft eben auch: gleich weit. Aber das ist dann schon wieder ein anderes Kapitel.

  • Das Starten nur auf Mittelwänden ist langsamer, bei den diesjährigen Wetterbedingungen sowieso. Das kann nächstes Jahr besser werden wenn einige Mittelwände ausgebaut sind. Drei Brutwaben nach oben hängen, über dem Brutnest untendrunter, zusammenhängend und ohne.Bienen ist kein Problem und auch nicht schlimm. Die Edelstahlgeschmachsfetiichisten können diese später im Jahr ja auch wieder zurückhängen, z.B. als Winterfutter.

    Was ganz anderes, hat jemand Lust eine Debatte zu führen über Binders letzte Marketingaktion.?

    Viele liebe Grüße und bleibt vorsichtig

    Wolfgang, zur Zeit etwas abgelenkt durch, ach seht selbst

  • alles was man selber macht findet man super toll.

    Natürlich findet man das super, ich jedenfalls. Wenn ich was tolleres wüsste, würde ich ja das machen. ;)

    Der Schwarm kommt von dem beschriebenen Wirtschaftsvolk. Ich habe auch schon dadran gedacht das es dadurch zu schwach war.

    Na, dann ist das doch kein Wunder, dass die nicht in den Honigraum gehen.

  • Vor zwei Monaten habe ich meine auf zwei Zargen DNM überwinterten Wirtschaftsvölker auf einen BR in Kombination mit Brutdistanzierung und Zwischenbodenableger gesetzt. Seid dem habe ich die Bruträume nicht mehr kontrolliert. Geschwärmt haben sie nicht. Zur Robinie fehlte die optimale Trachtstärke, diese ist jetzt zur Winterlinden aber wieder vorhanden. Kippkontrolle und Zellenbrechen war somit nicht angesagt. Mir genügt zur Beurteilung des Zustandes meiner Völker die Fluglochbeobachtung. Derzeit sitzen die Völker auf einem Brutraum und drei Honigräumen. Meine Erfahrungen sprechen eindeutig für die Völkerführung auf einem Brutraum. VG Jörg

  • Ich habe dieses Jahr ein Volk dabei, das hätte keine Chance auf einem Brutraum Zander. Im oberen Brutraum brüten die von Holz zu Holz, im unteren waren jetzt Mitte Juni auch 50 % bebrütet. Wie handelt man so ne Königin in der Praxis mit einem Brutraum? Ständig schlupfreife Waben in den Honigraum hängen? Dann hab ich eine Woche später bebrütete Waben voll Honig. Das stell ich mir echt schwierig vor.

    Hätte ich dieses Jahr diese Königin nicht, wär ich nächstes Jahr wohl auch auf einzargig Zander gegangen. Jetzt bleib ich vorsichtshalber beim untergeschobenen 2. Brutraum.

  • Aus diesen Beobachtungen heraus hat Bruder Adam doch seine riesen Kiste entwickelt. Eine Kiste, die auch der fruchtbarsten Königin genug Platz bietet und ein Schied, was auch bei weniger fruchtbaren Königinnen erlaubt, Honig zu ernten.

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Brüten ist kein Selbstzweck.


    es gibt Völker, die brüten immer mit Vollgas- da haste viele Bienen und viel Pollen- und Energieumsatz, aber keinen angemessenen Honig-Überschuß, wenn durch Nichtwandern Trachtpausen entstehen.