Frage an die Wanderimker

  • ich finds ersma scheiße, (weil wenige sich nich.....) ne ganze Sippe durch den Kakao zu ziehen.


    Die meisten Probleme gibt es leider immer mit den kleinen

    :daumen:


    Mir ist auch bekannt, das im Osten, die Ellenbogen hart ausgefahren werden, wenn Wessis mit ihren Bienen aufwarten......... is immerhin auch zu bedenken.


    :/

    "Immer wenn man die Meinung der Mehrheit teilt, ist es Zeit, sich zu besinnen." Mark Twain

  • 200km Hinfahren ist schnell erledigt und gut fürs Marketing, wenn man Kornblumenhonig und sogar noch Bio-Felder dranschreiben kann.

    An der nötigen Betreuung und Pflege der Völker mangelt es dann (weil nix reinkommt/zu ernten ist) und das ist m.E. ein berechtigter Kritikpunkt in diesem Fall. Wer A sagt (anwandert), muß auch B sagen (Völker pflegen) oder er verfolgt andere Motive und Prioritäten. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

  • Die kommen aber nicht in den Raps, sondern wenn sonst überall Ebbe ist und hier eben dann meist auch.

    Warum machen die Kollegen das dann? Kostet Sprit, Zeit, Arbeit - es fährt doch niemand 200 Völker irgendwo auf gut Glück hin, wenn da keine Tracht ist. Zumindest nicht mehrmals. Und dann gleich mehrere Kollegen. Das ist echt seltsam.

    Du hast Recht es ist recht seltsam, spätesten nach eine Woche wandere ich ab, wenn ich merke das da nichts reinkommt.

    ich bin dieses Jahr auf meinen Wanderplatz stehen geblieben da ich gesehen habe das nach dem Schleudern eine Woche später die HR fast voll hatte, habe dann am Samstag den 2 HR draufgesetzt, weiß auch nicht genau was da reinkommt stehen direkt am Waldrand.


    Ich habe auch bei dem zuständigen Veterinäramt eine Verlängerung beantragt.

    Evtl. wegen guter Pollenversorgung in der Gegend mit Blick auf die Aufzucht der Winterbienen? Viele Bioflächen klingt auch nach vielen blühenden Beikräutern.

    Es kommen noch keine Winterbienen und Pollenversorgung bekommt man überal, oder?

    LG Waldemar

  • man kann nur mit den Landbesitzern reden- das moderate Völkerzahlen aufgestellt und verteilt werden und illegales Aufstellen nicht geduldet wird. Bei Wandergruppen von 1-2 Dutzend Völkern gibt es keine Probleme.

    Ich denke auch, der Dreh- und Angelpunkt zum Regulieren wird der jeweilige Landbesitzer sein.

    Ohne Ellenbogen und ohne Einteilung in irgendwelche Himmelsrichtungen ;)

  • (weil nix reinkommt/zu ernten ist) und das ist m.E. ein berechtigter Kritikpunkt in diesem Fall.

    nein ist es nicht!

    Wer wagt es zu behaupten, morgen honigt das oder eben nicht? Leben wir nich in der Hoffnung auf "Morgen gehts los, oder wenn nicht dann eben Übermorgen"

    Wir wissen alle: Versuch macht kluch, und wenn nicht, Pech gehabt!


    Das ganze kann man bis zur Lächerlichkeit hin drehen und wenden.

    Immer gibts Einige, die Unzufrieden sind, und die Ursache.... na ja der Nachbar (oder eben doch der Wessi) is nich weit!

    Ich muss das Ganze Jahr schon füttern, durchgängig! Und die Wanderimker hier bekommen das gleiche wie ich: Regen

    Diesjahr ist ein Scheißjahr, findet euch damit ab!

    Das, was du sicher weisst, hält dich vom Lernen ab.


    Hier gibts was Gutes zu lesen

    http://www.pedigreeapis.org

    Eure Pedigrees, könnt ihr ab sofort hier problemlos u. fachlich geprüft im Original eintragen

  • Vielleicht kommt da ja noch was spannendes

    Ja, darauf hoffen die natürlich. Sie behalten die Trachtsituation nur leider nicht im Blick. Und da wären meine Hinweise für sie ja grundsätzlich hilfreich. Aber wenn der Wanderimker gar nicht erst zuhört, war ich sagen wollte?


    Wir wissen alle: Versuch macht kluch, und wenn nicht, Pech gehabt!

    Deswegen bricht man gescheitere Versuche ja auch ab. Tun die hier aber nicht!


    Wie gesagt: Ich moniere, nicht dass hier Imker anwandern, sondern, dass sie

    1. zu viele Völker hinstellen

    2. dabei gar nicht im Blick haben, welche Tracht hier eigentlich ist

    3. nicht abwandern, wenn die Tracht endet.

    Ich wollte hier keine Diskussionm über die Berechtigung des Wanderns als solche.

    I never loose - either I win or I learn (Nelson Mandela)

  • es is wie es is ;( Menschen sind gleich, im Osten gleich dem Westen :saint:

    Jeder hat ne Leiche im Keller, wer sucht wird finden!

    Ich bemängele den Fred, er schüttet Sprit ins Feuer, unnötig!

    Bleibt gelassen, auch wenns schwer fällt.

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  • Aber genau so wirkt es.

    Wenn man das nur durch die Brille des Wanderimkers sieht, vielleicht.

    Ich merke ja, dass die Kollegen da empfindlich sind. Aber von mir ist nur der Finger, nicht die Wunde.

    I never loose - either I win or I learn (Nelson Mandela)

  • was denn nu?

    keine Tracht?

    Also keine für alle :/ , ich rate zum füttern nich zum maulen.

    Auch/besonders man gereizt ob der leeren Kisten ist.....

    Es wird langsam lächerlich bis böswillig

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  • Nun kann ich auf fremde Völker in meinem Flugkreis natürlich gut verzichten.

    Wettbewerber sind unangenehm, insofern verständlich. - Vermutlich hätte dich der Wanderimker mit nichts zufrieden stellen können, und deine Forderung abzuwandern ist nicht darstellbar.

    Bei mir kommt auch seit 2 Jahren eine Imkerei zu Akazie angewandert.

    Netter Kontakt. ... Und ein paar unbegattete Königinnen gabs auch noch.

    Dabei lässt sich einvernehmliches Auskommen einrichten, wenn beide es wollen.

    Ich werde darauf drängen, dass sie abwandern, wenn es nichts mehr zu holen gibt.

    Freundlich geht anders. - Mit deinen Ortskenntnissen und deinen Kontakten zu den örtlichen Grundbesitzern könntest du möglicherweise einen besseren Standplatz für den Imkerkollegen aushandeln. Außerhalb von deinem Flugkreis, wenn das für dich elementar wichtig ist. - Dann wäre beiden geholfen.

    PS: Wenn zwischen euch beiden Kommunikation nicht möglich ist, dann lasse jemand anderen mit dem Wanderimker reden. (Z.B. den Grundbesitzer wo er jetzt gerade steht, mit der Info/dem Angebot für einen neuen besseren Standplatz).

  • wasgau immen: Das eben ist das Kritikwürdige: Egal, obs honigt oder nicht, ein Imker muß sich kümmern um seine Völker, notfalls sogar füttern - und nicht wegschauen oder das Gespräch abblocken, wenn er einen kollegial gemeinten Hinweis bekommt.


    p.s.: Wir wissen doch, daß der Ansteckungsweg bei Bienen genau umgekehrt verläuft als sonst: Nicht die schlecht/gar nicht betreuten, gar kranken Völker stecken die gesunden an, sondern gerade die gut betreuten und versorgten Völker holen sich aktiv Parasiten und Krankheiten von schlecht verteidigten Einheiten aktiv ein.