• gab es schon

  • Die ersten Zecken hab ich im April rausgehebelt. Lange Hose, Wanderstiefel, bringt alles nur bedingt was. FSME geimpft, fertig. Mehr Gedanken mach ich mir um die Viecher nicht.

  • Bei uns zeckt es den Winter durch. Ernsthaft seit März.

    Hosenbeine in die Socken reduzieren den Befall deutlich. Vermutlich lachen sich die Zecken tot. Ansonsten Impfung gegen die Meningitis, gegen Borreliose aufpassen, bei Wanderröte sofort Antibiotika nehmen. Nach zwei Borreliosen in den ersten zwei Jahren scheine ich inzwischen doch sowas wie eine Immunität entwickelt zu haben. Trotz pi mal Daumen 50 Zecken pro Jahr habe ich seit fünf Jahren keine Wanderröte mehr an mir entdeckt. Oder man entwickelt dieses Symptom nicht mehr.

    Hoffentlich ein wieder normales IFT am 11-13.3.2022 im Jagdhof Kleinheiligkreuz bei Fulda.

  • Ich bin und bleibe bei kurzer Hose, aus verschiedenen Gründen:

    1. kann man die ersten Zecken auf dem Bein gut sehen und direkt absammeln
    2. schützt die FSME-Impfung (FSME wird unmittelbar beim Stich übertragen)
    3. werden zugestochene Zecken zeitnah (d.h. abends) sofort entfernt (Borrelien werden erst ab ca. 20h nach Stich übertragen)
    4. ist mir nicht damit geholfen, wenn ich mich gut verpacke (Hose in die Socken etc.), wenn die Zecken dann in der Kleidung hängen, die Waschmaschine überleben und dann im Kleiderschrank umherwandern. Oder friert ihr eure Anziehsachen nach jedem Aufenthalt in der Natur konsequent für mehrere Tage ein?

    Imker seit 2005. Ca. 10 Völker auf DNM 1,5 (Segeberger) im schönen Hochsauerland

  • habe ich seit fünf Jahren keine Wanderröte mehr an mir entdeckt.

    Wanderröte tritt nur leider nicht bei jeder Übertragung von Borrelien auf. Wenn man Wanderröte nach einem Stich hat, weiß man, dass eine Übertragung stattgefunden hat. Hat man keine Wanderröte, kann man eine Übertragung (leider) nicht ausschließen.

    Imker seit 2005. Ca. 10 Völker auf DNM 1,5 (Segeberger) im schönen Hochsauerland

  • Nachdem meine Frau vor Jahren einen ernsten Fall von Borreliose hatte würde ich das nicht als „Wanderröte“ verharmlosen. Das ging mit neurologischen Folgen einher die zum Glück bei der Behandlung wieder zurück gingen.


    Ich selbst nutze Zeckengamaschen, wenn es schlimm ist.

  • Nachdem meine Frau vor Jahren einen ernsten Fall von Borreliose hatte würde ich das nicht als „Wanderröte“ verharmlosen. Das ging mit neurologischen Folgen einher die zum Glück bei der Behandlung wieder zurück gingen.


    Ich selbst nutze Zeckengamaschen, wenn es schlimm ist.

    Wanderröte und Borreliose sind auch zwei verschiedene Dinge. Wanderröte ist ein mögliches Symptom einer stattgefunden Übertragung der Bakterien (Borrelien). Früh erkannt ist Borreliose mit Antibiotika eigentlich gut behandelbar, wenn nicht, kann es z.B. zu neurologischen Folgen kommen.

    Imker seit 2005. Ca. 10 Völker auf DNM 1,5 (Segeberger) im schönen Hochsauerland

  • Lederhosen trage ich seit Jahren bei der Jagd und beim Imkern. Dazu Wanderstiefel. Die Zecken mögen das Leder nicht. Hilft zwar nicht hundertprozentig, aber statt 200 im Jahr habe ich nur noch 2 bis 4.


    Außerdem sind die Lederhosen ziemlich stichfest, was für einen Bienengiftallergiker wichtig ist.

    Gruß Bernd http://www.hommel-blechtechnik.de

    "Das ist der ganze Jammer: Die Dummen sind so sicher und die Gescheiten so voller Zweifel."

    (Bertrand Russel, englischer Philosoph und Mathematiker 1872 - 1970, Nobelpreis für Literatur 1950)

  • Es gibt auch Leute, an die gehen die Zecken nicht dran, zB an einen meiner Söhne. Er kann sich in kurzen Hosen im zeckenverseuchten Gras wälzen und hat keine. Ich sammle die dafür wie ein Staubsauger.

    Unsere Zecken sind ziemlich klein, 1 mm, vollgesogen 1,5 mm. Solange die auf einem rumlaufen, bemerkt man sie nur, wenn man sie zufälligerweise sieht. Auch festgebissen nur, wenn es anfängt zu jucken. Letzthin hatte ich eine fränkische Riesenzecke, das ist dann ein anderes Kaliber.

    Die einzige Möglichkeit für mich, den Zecken aus dem Weg zu gehen, wäre mit dem Imkern aufzuhören. Vorher hatte ich in 45 Jahren drei oder vier.


    Was etwas hilft: anderen zeckenfreien Standort suchen, so man die Wahl hat. Auf den Zugangswegen und rund um die Beuten herum das Gras und Gebüsch kurz halten.

    Hoffentlich ein wieder normales IFT am 11-13.3.2022 im Jagdhof Kleinheiligkreuz bei Fulda.

  • Bei uns auch seit ca April eine Zecke nach der anderen, teils schüttele ich die noch von den Armen/Beinen ab wenn ich sie sehe. Aber einige verbeissen sich leider doch und man merkt es erst wenn sie größer wird.

    Dieses Jahr scheint es (witterungsbedingt?) Ein Zeckenjahr zu sein, sonst nur im Feld, dieses Jahr sogar im Garten welche geseheh.

    FSME Impfung sehe ich als sehr wichtig an!

  • Gummistiefel und lange Hose! Auch bei 35°

    Mit den Tierchen ist nicht zu spaßen!

    Wer mal ne Rückenmarkspunktion bei Verdacht auf fortgeschrittene weil unerkannte Borelliose hatte braucht keine Zecken mehr.

    ( und sammelt sie trotzdem immer wieder irgendwo ein... :rolleyes: )

    Begeisterung ist der Schlüssel zum Tor der ungeahnten Möglichkeiten.