Seedbombs gegen Agrarwüste

  • Du meine Güte, da frag ich freundlich nach Tips, um ein paar Wildblumen auf ein paar m2 das Leben zu ermöglichen, und werde praktisch als Terrorist beschimpft, der den Rechtsstaat in Frage stellt und Bauern vernichten will. Sind wir hier auf einem Imker oder Agrarforum??😂

  • macht noch die letzten Bauern platt- Landwirtschaft vergiftet die Umwelt- die Lebensmittel bekommt man ja aus dem Supermarkt.

    Bei dem Gemecker- schon den Raps-Vortrag angesehen?

    Bin da nicht auf aktuellem Stand- Sikation ist wohl weitgehend verboten, Ausnahmen gab es für Saatgutgewinnung. (in MV von 2018)

    Es redet hier keiner von "Bauern plattmachen". Mir ist ein gezielter und punktueller Glyphosateinsatz lieber, als dass irgendwelche ungetesteten Mittel in der Zukunft auf die Felder gekippt werden, wo kein Mensch weiß, was die wieder anrichten. Da kann ich lieber mit Glyphosat leben...... Was aber auch nicht so toll ist, dass Randstreifen und Co bei manchen Landwirten immer noch ein Fremdwort sind und das Feld bis zum letzten mm und darüber hinaus genutzt wird. Wir haben hier einen Landwirt, der hat sogar das Schotterbankett der Straße mit bepflanzt, da spriest jetzt der gute Biogasmais.........

  • Du meine Güte, da frag ich freundlich nach Tips, um ein paar Wildblumen auf ein paar m2 das Leben zu ermöglichen, und werde praktisch als Terrorist beschimpft, der den Rechtsstaat in Frage stellt und Bauern vernichten will. Sind wir hier auf einem Imker oder Agrarforum??😂

    Und in zwei Wochen regst dich auf, das irgendein selbsternannter Tierschützer deine Bienen aus der qualvollen Massentierhaltung befreit hat.
    Der fand halt auch nicht rechtens was du gemacht hast.


    Bist du eigentlich auch mal auf die Idee gekommen, das durch deine Aktionen eher mehr Herbizide verwendet werden :/

  • Auch auf das Risiko dass das hier hochkocht: Ist ein gezielter Glyphosateinsatz (mit der oben beschriebenen Möglichkeit der sofortigen Ansiedlung von Blühpflanzen) nicht deutlich harmloser, als das Ausbringen von Kupfer, so wie es von einigen sogenannten Biobauern praktiziert wird? Ich möchte kein Schwermetall im Essen haben! Nachdem sich das Wasser beim Dünsten von "Bio"-Karotten schon fast tiefgrün verfärbt hatte sind wir ganz schnell zu den Standardmöhren zurückgekehrt (und haben nun einen lokalen Bio-Lieferanten gefunden, bei dem solche gesundheitsschädlichen Wahnsinnpraktiken nicht zur Anwendung kommen)

  • Auch auf das Risiko dass das hier hochkocht: Ist ein gezielter Glyphosateinsatz (mit der oben beschriebenen Möglichkeit der sofortigen Ansiedlung von Blühpflanzen) nicht deutlich harmloser, als das Ausbringen von Kupfer, so wie es von einigen sogenannten Biobauern praktiziert wird? Ich möchte kein Schwermetall im Essen haben! Nachdem sich das Wasser beim Dünsten von "Bio"-Karotten schon fast tiefgrün verfärbt hatte sind wir ganz schnell zu den Standardmöhren zurückgekehrt (und haben nun einen lokalen Bio-Lieferanten gefunden, bei dem solche gesundheitsschädlichen Wahnsinnpraktiken nicht zur Anwendung kommen)

    Dann solltest Du ab sofort in den Hungerstreik treten. Kupfer wird sogar gezielt an Tiere verfüttert, weil es ein wichtiges Spurenelement ist. auch Honig beinhaltet Kupfer.

    Biobauern bringen Kupfer im unteren einstelligen Kilobereich pro Hektar aus. Die konventionelle Landwirtschaft hat früher mal mit 40 bis 60 Kilo pro Hektar gearbeitet. Aus dieser Zeit stammen auch noch die heutigen Altlasten in den Böden. Was soll man jetzt noch essen?


    Warum denkst du, dass das grüne Wasser von Kupfer kommt? Würde mich auch interessieren.

  • Warum denkst du, dass das grüne Wasser von Kupfer kommt?

    Ich habe zugegebenermaßen keine große chemische Analyse getätigt, aber ein Stück Küchentuch, was mit dem Wasser zuvor getränkt wurde zeigte beim Verbrennen eine grünliche Farbe (also die Flamme). Ist sicher noch kein Beweis, aber war für mich ein ausreichend starkes Indiz. Vielleicht hat der entsprechende Supermarktlieferant auf solchen von Dir genannten Altböden gearbeitet...

    Das in Spuren(!) nicht nur Kupfer, sondern auch andere in höheren Dosen giftige Elemente notwendig sind, ist mir durchaus bewusst.

  • ...Profit der Agrarfirmen und hochsubventionierten Bauern

    Ein Urteil darüber kann man sich wohl erst erlauben, wenn man mindestens 1 Monat in der Hochsaison beim Bauern mitgearbeitet und die wirklichen betriebswirtschaftlichen Verhältnisse auf einem Bauernhof kennengelernt hat.

  • Auch auf das Risiko dass das hier hochkocht: Ist ein gezielter Glyphosateinsatz (mit der oben beschriebenen Möglichkeit der sofortigen Ansiedlung von Blühpflanzen) nicht deutlich harmloser, als das Ausbringen von Kupfer, so wie es von einigen sogenannten Biobauern praktiziert wird? Ich möchte kein Schwermetall im Essen haben! Nachdem sich das Wasser beim Dünsten von "Bio"-Karotten schon fast tiefgrün verfärbt hatte sind wir ganz schnell zu den Standardmöhren zurückgekehrt (und haben nun einen lokalen Bio-Lieferanten gefunden, bei dem solche gesundheitsschädlichen Wahnsinnpraktiken nicht zur Anwendung kommen)

    Dann solltest Du ab sofort in den Hungerstreik treten.

    Biobauern bringen Kupfer im unteren einstelligen Kilobereich pro Hektar aus.


    Warum denkst du, dass das grüne Wasser von Kupfer kommt? Würde mich auch interessieren.

    Auch bei den "Biobauern" gibt es schwarze Schafe und es wird manchmal mehr aufs Feld gekippt, als was zulässig ist, bzw. eigentlich drauf sollte. Ertrag ist leider heutzutage alles. Und die Lebensmittelkontrollen sind einfach zu wenig.


    Es soll auch Imker geben, welche in Ermangelung an Honig "ausversehen" Futterwaben schleudern, bzw. Sirup in den Honig "mischen". Hauptsache der Ertrag ist da, egal wie....... UND NEIN, ich heiße das nicht gut, bin nur Realist!

  • Schade das es keinen gefällt mir nicht Button gibt, der Beitrag hätte ihn echt verdient.


    Wenn es dir wirklich wichtig ist lies dich zu den gänigen Wirkmechanismen ein, dann wird dir das von alleine klar.

    Was hat was / nicht was verdient?

    Die Antwort wäre so einfach wie kurz sein können.

    Bienenhaltung in modifizierten Warre-Beuten, BR und HR unterschiedliches Wabenmaß, Naturbau im BR und in einzelnen Völkern auch Stabilbau, Einzelaufstellung mit mehreren hundert Meter Abstand an zwei Aufstellungsorten.