Honig trennt sich

  • Moin Bienengemeinde,


    wir haben vor 2 Wochen Rapshonig aus 4 Völkern geschleudert. Wassergehalt bei 19% !


    Nach etwa 5 Tagen rühren bildet sich oben eine etwas flüssigere Schicht. Ansonsten macht der Honig einen guten Eindruck. Weiter unten relativ steif. Keine Kristalle mehr auf der Zunge. Zum einen hätte ich lieber 18% und zum anderen eine homogene Masse.


    Folgende Vorgehensweise als Idee:


    - Obere flüssigere Schicht abnehmen und Eimer offen in trockenen Raum bei 30 Grad, Bautrockner 1-2 Tage laufen lassen. Einmal durchrühren, abfüllen und kühl stellen


    Was könnte/müsste ich noch machen? Komplett noch mal auftauen und einmal durchrühren, dann abfüllen? MHD würde ich max. 12 Monate geben.


    Danke für RM

  • Hallo, gefährliche Sache. Wenn ich im Ausland wohnen würde, dann gäbe es Lösungen......

    1. Spitzsieb mit Heizung und da den Bautrockner gegen blasen lassen. Honig auf einen umgedrehten Teller laufen lassen und dann in den Eimer.

    2. Fest werden lassen, dann durch einen Melitherm mit Lochblechring und Bautrockner

    3. Rumhören, wer einen Honigtrockner hat


    Also mit aus dem Eimer kannst du mit einem Bautrockner nicht mehr viel rausholen, du brauchst Oberfläche.


    Bis bald

    Marcus

  • Hallo Jens, so viel kann's doch nicht sein. Verfüttere die Flüssigschicht. Experimente würde ich nicht machen, es sei denn für den Eigenverbrauch.

  • das währe wohl ein ziemlich riskanter Versuch das ganze wieder zu homogenisieren

    wenn sich das dann im Glas wieder trennt....sch...ade!

    aber es währe schon interessant rauszukriegen was da schief gelaufen ist, ich hatte diesen Effekt bei Raps noch nie, eher im gegenteil das er im Rührbehälter "plötzlich und unerwartet" fest wurde.

    VG

    Martin

  • ja seltsam oder. Ich hatte folgende Wahrnehmung.:


    Es hat relativ lange gedauert (so etwa 7 Tage) bis der flüssige Honig blass geworden ist und du durchs Glas schon die erste Kristallbildung gesehen hast. Dann ging es nach etwa zwei Mal rühren so schnell, dass ich zweimal am Tag rühren musste. Bei einem Eimer habe ich das Rührgerät kaum in den Eimer bekommen und gerade noch rühren können. Als er dann feinsteif wurde, habe ich aufgehört. Habe auch relativ langsam gerührt und versucht tote Ecken zu vermeiden.

  • Dann würde ich stark vermuten das der Honig "überrührt" ist.(also nicht gärt)

    damit habe ich allerdings keine Erfahrung.

    aber vielleicht geht das wenn du den Honig noch einmal "homogenisierst" dann sofort abfüllst und die Gläser dann runterkühlst. in den relativ kleinen einheiten könnte er wieder etwas fest werden. Ich bin mir da aber nicht sicher ob das wirklich funktioniert.

    VG

    Martin

  • Hallo Jens,


    den Vorschlag, nur die obere flüssige Schicht zu "verwerfen" (Eigennutzung/Bienenfutter), hattest Du anscheinend überlesen/übergangen, dabei dürfte Dich am schnellsten und einfachsten zum Ziel führen. Dann sind es auch keine 60 Kilo. Miss doch mal den Wassergehalt der festeren Phase!

    Obere flüssigere Schicht abnehmen und Eimer offen in trockenen Raum bei 30 Grad, Bautrockner 1-2 Tage laufen lassen. Einmal durchrühren, abfüllen und kühl stellen

    Ihhh... und was hättest DU dann alles mit Luftzug im offenen Eimer?!? Außerdem ist das Trocknung und ide ist nicht zulässig und Du hast dann eh wieder einen Teil Honig, der anders als der Rest ist...

    Was könnte/müsste ich noch machen? Komplett noch mal auftauen und einmal durchrühren, dann abfüllen? MHD würde ich max. 12 Monate geben.

    Um eine einzige homogene Charge zu erhalten, wäre das der Weg, ohne Melitherm oder wenigstens beheiztes Spitzsieb (wird gerade eins im "Imkermarkt" mit Sieb und Dreibein für 80 Euro oder so angeboten) wird das - gerade bei Raps - aber schwierig und nicht effektiv. Im Verein umhören und ausleihen?

    homogenisieren? Erhitzen auf ? Dann noch mal rühren?

    Warum noch mal erhitzen, wenn Du sonst nicht veränderst?