Wildbau ausschlecken lassen

  • Hallo. Wir müssten vor 2 Tagen ziemlich viel wildbau entfernen, der voll mit Honig war.

    Kann ich diesen wildbau in die Beuten stellen damit sich die Damen den Honig wieder holen können? Oder ist das ne doofe Idee wegen räuberei? :/


    Danke

    Einmal editiert, zuletzt von LydiaHofer () aus folgendem Grund: Autokorrektur

  • In den Beuten geht das. Hier gilt das Gleiche wie beim Ausschlecken von Waben.

    Räubern ist kein Thema, außer man platziert die Waben sehr ungeschickt. Würde das Volk ausgeräubert, würde das auch mit den eigenen Honigwaben passieren, nicht nur mit Wildbau.

    I never loose - either I win or I learn (Nelson Mandela)

  • Ich stell sowas in einer Futterzarge aufs Volk und hole es ein paar Tage staubtrocken raus.

    Anfängerin 2019, Warré-Beuten, „klassische Magazinbetriebsweise“ mit Absperrgitter im Naturbau, aktuell 5 Völker

  • Genau so!

    Ich mache es mit einer flachen Kiste, die ich in einen1/2 HR Stelle. Geht sehr gut, nach ein, zwei Tagen ist das Wachs trocken.

    Man sollte die Waben zerdrücken, dann wird das von den Bienen noch gründlicher gemacht.

    Bienenhaltung in modifizierten Warre-Beuten, BR und HR unterschiedliches Wabenmaß, Naturbau im BR und in einzelnen Völkern auch Stabilbau, Einzelaufstellung mit mehreren hundert Meter Abstand an zwei Aufstellungsorten.

  • Ich stelle sowas auch im Adam Fütterer auf. Darauf liegt eine stabile Folie, so daß ich

    schauen kann, wie weit sie mit dem Ausschlecken sind nach zwei, drei Tagen. Wenn ich zu lange gewartet habe, hatten die Bienen das Material schon zu künstlerisch wertvollen Wachs-skulpturen im Fütterer umgearbeitet.

  • Ich schneide den Wildbau aus und laß den von den Kunden oder Nachbarskindern 'umtragen', falls das unbebrütete Stücke sind.

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Sofern nicht bebrütet: kleinere Stücke direkt kauen, Wachs in den Schmelzer. Größere Stücke schneiden und bis zum Verkauf oder Verzehr in ehemaligen Eisbehältern im Gefrierschrank einlagern.

    In der Natur gibt es weder Belohnungen noch Strafen. Es gibt Folgen.
    (Robert Green Ingersoll)