Bienenvergiftung durch Insektizid "Tameron" (Bayer

  • Hallo Imkersleut,
    leider mußte ich mit Entsetzen feststellen, dass am 05.08.03 tausende
    Bienen verendet vor den Fluglöchern lagen. Meine Recherchen ergaben,
    dass ein Landwirt aus meinem Ort am selbigen Morgen des Tages ein
    Insektizid gegen Kartoffelläuse (Tameron) gespritzt hat. Dieses Mittel
    ist vom Hersteller (Bayer) als Bienengefährlich deklariert!! Die Völker
    sind in diesem Zustand nicht überwinterungsfähig.


    Was kann ich tun? Wer ist verantwortlich für die Sauerrei? Ist der bereits
    eingetragene Honig belastet?


    Mit imkerlichem Gruß
    Henri

  • Hallo Henri,


    im neuen Infobrief aus Mayen steht dazu:


    ".... Bei Bienenschäden ist umgehend Pflanzenmaterial
    und tote Bienen (je ca 100g) zu sichern, Schadmeldung zu erstatten
    (über Vereinsvorsitzende) und die Proben der Untersuchungsstelle für
    Bienenvergiftungen der BBA/Braunschweig einzusenden. ....."


    MfG


    der Infobrief ist kostenlos zu beziehen von: poststelle.bienenkunde@argrarinfo.rlp.de

    "Moral ohne Sachverstand ist naiv und manchmal sogar gefährlich"