Wie wird ein Ableger verkauft

  • Guten morgen zusammen,


    ich habe 2 Ableger erstellt welche ich nun gern verkaufen würde. Die Bienen haben jeweils eine Königin nachgezogen und sie ist in Eilage.

    Habe sie diese Woche auch gezeichnet.

    Jetzt würde ich die Ableger wie gesagt gern verkaufen.

    Ich habe dann bei Ebay Kleinanzeigen mal gekuckt aber ich verstehe das nicht so ganz. Da gibt es Ableger auf 3 Waben, Ableger auf 5 Waben usw.

    Wie wird das denn gezählt. Werden da nur die Waben gezählt die Brut enthalten oder auch die Futter- und Pollenwaben? Oder einfach alle Waben auf denen die Bienen sind? Oder gibt es eine Regel wie stark der Ableger sein muss bevor man diesen verkauft?


    Was kann man dafür verlangen mit standbegatteten Königinnen?


    Danke


    Viele Grüße


    Flip

  • Zur Frage: "Wie wird ein Ableger verkauft?"

    Antwort: Am Besten mit Gesundheutszeugnis!

    Wie wird das denn gezählt. Werden da nur die Waben gezählt die Brut enthalten oder auch die Futter- und Pollenwaben? Oder einfach alle Waben auf denen die Bienen sind? Oder gibt es eine Regel wie stark der Ableger sein muss bevor man diesen verkauft?

    Ein Maß sind die it Bienen besetzten Waben, ein anderes Maß sind die Waben im Ableger. - das liegt bei Dir oder im Auge des Betrachters.

    Was kann man dafür verlangen mit standbegatteten Königinnen?

    Verlangen kannst Du viel, aber die Frage ist eher was wird der Kunde bezahlen. Wenn Du Ebay schon durchsucht hast, dann hast Du ja auch ene Idee des preises. Wenn dann der potentielle Kunde sich den ableger ansieht, dann wird er dir erzählen was er dafür bezahlen möchte, ne standbegattet Königin ist meist nicht viel Wert, dafür gibt es keine Millionen...

  • ne standbegattet Königin ist meist nicht viel Wert, dafür gibt es keine Millionen...

    Zumal 'ne nachgeschaffte Konigin. Als Anfänger kauft man da ein ganzes Bündel potentieller Probleme. Das sind dann die September-Beiträge mit 'stille Umweiselung oder Schwarm?' oder 'Hilfe, meine Bienen sind weisellos' oder 'zu wenig Bienen in der Kiste'.

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Hallo, deine Kosten ein Wirtschaftsvolk mit 150€ ergibt mindestens 10, eher 15 solcher Ableger. 15€ Bienen, inklusive den Fehlversuchen. 2 Rähmchen mit Wachs 4€, 2kg Futter 2€.Gesundheitszeugnis je nach Region, bei uns noch einen Euro bei 10 Völker. Sind 22€Kosten, da schlägst du 100 +xProzent drauf und kannst mit 49€ einen Anfänger mehr oder weniger glücklich machen.

    Mit ordentlich gezogener Königin sieht die Sache anders aus.

    Bis bald Marcus

  • ne standbegattet Königin ist meist nicht viel Wert, dafür gibt es keine Millionen...

    Zumal 'ne nachgeschaffte Konigin. Als Anfänger kauft man da ein ganzes Bündel potentieller Probleme. Das sind dann die September-Beiträge mit 'stille Umweiselung oder Schwarm?' oder 'Hilfe, meine Bienen sind weisellos' oder 'zu wenig Bienen in der Kiste'.


    Das sind die Früchte der Lehre von Dr. Pi. und Dr. Li., die ich vor 2 Jahrzehnten in Hohenheim auch einmal genießen durfte. Leider haben sich die Beiden bis heute nicht weiterentwickelt und lehren noch immer diesen Sch... .

    LG Stefan - Ich lerne die Bienen seit vielen Jahren kennen, bin noch lange nicht am Ziel :):):)

  • ..... und lehren noch immer diesen Sch...

    Hallo, es gab mal ein Jahr da haben beide voll auf Sammelbrutableger gesetzt, ich dachte schon es wäre vorbei mit der einen Wabe, aber das darauf folgende Jahr wurde wieder richtig Gas gegebeb.

    Bis bald Marcus

    40 Wirtschaftsvölker auf DN 1,5, 8 Miniplus, 20 Ableger Dadant, Zander und DN, Waage 401

  • ne standbegattet Königin ist meist nicht viel Wert, dafür gibt es keine Millionen...

    Zumal 'ne nachgeschaffte Konigin. Als Anfänger kauft man da ein ganzes Bündel potentieller Probleme. Das sind dann die September-Beiträge mit 'stille Umweiselung oder Schwarm?' oder 'Hilfe, meine Bienen sind weisellos' oder 'zu wenig Bienen in der Kiste'.


    Das sind die Früchte der Lehre von Dr. Pi. und Dr. Li., die ich vor 2 Jahrzehnten in Hohenheim auch einmal genießen durfte. Leider haben sich die Beiden bis heute nicht weiterentwickelt und lehren noch immer diesen Sch... .

    Was meinst Du genau?

  • Es handelt sich um eine Betriebsweise, die hier im Forum und in anderen Foren zum wiederholten Mal sehr kritisch diskutiert wurde.

    Sie beruht grundsätzlich in der Nachschaffung. Man entnimmt einem Volk eine Brutwabe mit jüngster offener Brut, setzt diese Wabe zusammen mit einer Futterwabe und einer Mittelwand in einen Ablegerkasten und lässt das Völkchen nachschaffen. Nach 4 Wochen hat man ein neues Völkchen mit einer Königin in Eilage.

    In ihrer Not ziehen die Bienen eine Königin, die nicht wie in einer Schwarmzelle oder bei einer jüngsten umgelarvten Larve von Anfang an mit Gellee Royal gefüttert wurde sondern aus höchster Notlage gezogen wurde.

    Diese Königinnen sind zumeist nicht vollwertig und es entstehen die Probleme, wie sie von rase in #3 beschrieben wurden.

    Für den Neuimker ist diese Art der Völkervermehrung sehr einfach zu bewerkstelligen und sie funktioniert auch zumeist, ohne dass der Imker anfangs die Schattenseiten feststellt. Auch ich habe es anfangs so praktiziert und habe mich gewundert, warum sich meine Völker nicht so entwickelten, wie die meiner Kollegen.

    LG Stefan - Ich lerne die Bienen seit vielen Jahren kennen, bin noch lange nicht am Ziel :):):)