Umstellung auf einen Brutraum DN 1/1

  • Kommt auch etwas auf die Biene an. Die von Uwe haben bei mir einfach damit weiter gemacht den Honig in den jetzt obersten Raum zu tragen. Ein gekaufter Schwarm aus letztem Jahr hat dann lieber das Brutnest verhonigt, statt ganz oben weiter zu machen oder die Mittelwände im jetzt ersten Honigraum auszubauen.

  • Moin


    also bei mir war es so, dass der erste Honigraum, nach dem ich den zweiten untergesetzt habe immer noch das virtuelle Brutnest hatte.

    Kann aber auch an mangelnder Tracht/zu wenig Tracht liegen...


    Ich überlege aktuell ob ich bald einmal "zwischenernte" und dann gegen Mitte/Ende Juli abzuernten und mit dem Auffüttern anzufangen...


    Meine Kundschaft lechzt schon nach Honig... Hab schon Vorbestellungen auf die neue Ernte und einige können es kaum noch erwarten ;-)



    Grüße

    Panger

  • Nie durch Kunden drängen lassen, der Bien gibt das Tempo vor.


    Liebe Grüße Bernd.

    Pushen wir uns nicht an den Stöckchen dieser Welt, bewegen wir Baumstämme, auf denen wir stehen.

  • Nie durch Kunden drängen lassen, der Bien gibt das Tempo vor.


    Liebe Grüße Bernd.

    Das sowieso nicht, hab ja auch keine Frühtracht geerntet.


    Die Kunden müssen warten, tun sie auch geduldig (Gott sei dank) da mein Honig dann doch sehr gut ankommt und gefällt ;-)


    Grüße

    Panger

  • Wenn es dir nicht zu 100% auf den Honigertrag ankommt und du es einfach willst:


    Ich hab immer den zuletzt aufgesetzten HR über den Winter belassen. Der war eh meist nur zu vielleicht 1/3...1/2 befüllt. Einfach den bei der letzten Honigernte drauf belassen und ASG weg so dass beide Zargen frei belaufen werden können. Dann Varroabehandlung, entweder ganz konventionell mit AS+Verdunster oder auf welche Art und Weise du halt setzt (Käfigen, Bannwabe, etc.). Danach einfach auf das erforderliche Gewicht einfüttern. Ein gut gefülltes Rähmchen DNM 1,0 sind ~2kg. Schaust du was du schon hast und was du noch brauchst und fertig.


    Im Frühjahr ist Brut dann eh über beide Zargen verteilt. Dann entweder den ehemaligen HR auf den Boden und alles darein abkehren, dann ASG drauf und neuen HR. Oder ich hab meist einfach jedes Rähmchen wo Brut drauf ist in eine Zarge und alles ohne Brut raus. Das wird zu diesem Zeitpunkt auch nicht mehr als 8...9 Rähmchen. Einfach, schnell und ohne viel Arbeit.

  • Hi p.andi,


    klingt so ungefähr nach dem was ich als Plan im Kopf hatte.


    Ich hätte aber Ende Juli abgeschleudert, auch den halbvollen Honigraum. Zumindest dieses Jahr bin ich über jedes Kilo froh, Frühtracht war bisher Null.


    Also Ende Juli abgeschleudert, ein HR noch mal drauf als dritte Zarge.

    Hochwandern lassen, unterste raus, eine Portion füttern.

    Dann Ameisensäure mit Nassenheider

    Rest auffüttern


    Und im Frühjahr dann genau so wie von dir beschrieben, also alles mit Brut in einen einzelnen Brutraum und Rest raus.

    Futterwaben kann ich dann ja auch gur für Ableger hernehmen


    Grüße
    Panger

  • Hi zusammen,


    bin aktuell in den letzten Planungen für die Umstellung nächstes Jahr auf 1 Brutraum DN bei den meisten Völkern.


    Aktueller Stand und geplante Einwinterung:

    Gruppe 1:

    - 2 Schwärme - gehen auf 1 Zarge in den Winter

    - 2 Ableger - gehen auch auf 1 Zarge in den Winter

    Zielfuttermenge 15-18kg

    Hier ist nichts weiter zu tun, außer Ameisensäurebehandlung und Auffüttern


    Gruppe 2:

    - 5 Wirtschaftsvölker auf aktuell 2 Bruträumen, hier werde ich keine Wabenhygiene dieses Jahr machen, den Brutraum den ich nächstes Jahr als einzigen behalte ist von letztem Jahr, da man Wabenwerk 2 Jahre benutzen kann, bleibt das so

    Zielfuttermenge 23-25kg

    Hier ist dann auch nichts weiter zu tun, außer Ameisensäurebehandlung und Auffüttern



    Gruppe 3 (Hier kommt die Fragestellung ins Spiel):

    - 2 Wirtschaftsvölker auf jeweils 1 Brutraum DN

    Diese will ich mit 2 BR einwintern, damit genug Futter eingelagert werden kann

    Zielfuttermenge 23-25kg

    Dazu wollte ich einen Honigraum als zweiten BR dazu packen, den ich nächstes Jahr wieder entferne.

    Da ich aktuell noch nicht viele ausgebaute Honigräume habe, bzw. gerne nächstes Jahr mit möglichst vielen ausgebauten Waben starten will, ist die Frage, setze ich den HR als BR unter oder auf?

    Vom Gefühl her hätte ich den untergesetzt, weil die Bienen eher oben brüten.

    Dann könnte ich nächstes Jahr beim reduzieren auf 1 Brutraum ggfs. noch mal Waben aus dem Ex-HR als HR Waben nutzen, wenn diese nicht bebrütet worden sind

    Liege ich mit meiner Vermutung richtig?


    Im nächsten Frühjahr möchte ich dann:

    - 2 Schwärme und 2 Ableger auf 1 BR führen

    - von den 5 aktuell auf 2BR geführten Wirtschaftsvölkern 2-3 auf 1 BR führen

    - beide von diesem Jahr auf 1BR geführten auch nächstes Jahr auf 1 BR führen


    2-3 will ich testweise weiter auf 2 Bruträumen führen um auch Vergleichsreferenzen zu haben


    Grüße

    Panger

  • HR mit ausgebauten Waben auf Einzarger aufsetzten und einfüttern, fertig.

    Wenn du allerdings Waben brauchst geht es nur analog der TBE Methode.2 Brutwaben und Rest Mittelwände in brutraum, alle Bienen abstoßen. ASG drauf und Restbrutwaben drauf setzten, gleichzeitig dünn füttern. Da die binen jetzt quasi kein Platz haben, müssen sie für neue Brut noch Waben ausbauen. Die vollen Brutwaben laufen langsam über dem ASG aus und werden mit Futter vollgetragen. bist du mit Einfüttern fertig, 2 .Zarge im Winter drunter packen, damit sie bei Bedarf umlagern können.


    Ich hatte bei Segebergern auch schon vergessen im Winter das ASG zwischen unterem BR und HR wegzunehmen. Somit hatte ich dann im nächsten Jahr gleich die Wunschkonstellation ohne was zu ändern.


    So die Theorie und meine Erfahrungen und nun kommen die Bienen. Komplett ausgebaut wurde bei mir der ganze BR DNM1.0 noch nie.


    Liebe Grüße Bernd.

    Pushen wir uns nicht an den Stöckchen dieser Welt, bewegen wir Baumstämme, auf denen wir stehen.