• Hallo miteinander,


    gestern habe ich meine erste Varroabehandlung beendet. Zuerst habe ich mit 2 Nassenheidern (ein großer und ein kleiner Docht, 60% Ameisensäure) versucht die richtige Verdunstungsrate für meine 2-Zargigen Völker einzustellen. Doch leider kam ich nicht über eine Verdunstung von gesamt 30ml pro Tag. 40 sollten es aber schon sein, daher habe ich einen Nassenheider mit Nachrüstsatz pro 2 Zargen Volk verwendet. Die Verdunstung war mit dem großen Docht und dem untergelegten Flies genau richtig. Sobald es wärmer wurde wurde auch der Verdunstungskreis auf dem Flies kleiner und umgekehrt. So habe ich erst 4 Tage mit ca. 30ml pro Tag behandelt und dann nochmal 7 Tage mit ca. 40ml pro Tag. Da es immer heißer wird und der Verdunster leer war, habe ich die Behandlung abgeschlossen.


    Bei der Durchsicht des Varroagitters konnte ich bei dem einen Volk 8 Varroen zählen und bei meinem 2ten Volk, etwas schwächlich, 2 Varroen.


    Ist bei euch der Varroafall auch so gering oder hätte ich länger behandeln müssen ?


    Gruß


    Frank

  • Hallo!


    Wir sind auch ratlos mit den Varroen, wir haben schon 2 mal behandelt (Schwammtuch, konz. AS), aber wir haben noch keine einzige Milbe gesehen. Vielleicht liegt es ja auch an den (zahlreichen) Ameisen, aber etwas spanisch kommt uns das schon vor.
    Allerdings habe ich auch schon von anderen Imkern gehört, daß sie nur wenig Varroabefall haben. Zu diesem Thema hatte ich ja auch schon im Forum angefragt - Varroajahrgang 2003.


    Also, wenn es so bleibt, sollte es mir recht sein!


    Viele Grüße,


    Effendi

  • Grüß Euch!
    Ich habe nur 4 Völker und habe mit Ameisensäure behandelt.
    Bei einem Volk fielen mehrere Hundert Varroen ab nach der Behandlung. Bei den anderen 3 Völkern gab es nur ganze wenige Varroen.
    Hätte ich ich nicht alle drei gleich behandelt und zumindest bei dem einen Volk einen sehr großen Erfolg gesehen, so hätte ich geglaubt, dass die Behandlung nicht angesprochen hat. So aber weiß ich, dass die Behandlung erfolgreich war und freue mich, dass in den restlichen Völkern heuer nur sehr wenig Varroen drinnen sind.
    Viel Erfolg bei der Varroabekämpfung!
    Fritz

    Fritz Eder
    (Hobby-Imker mit 4 Carnica-Völkern in DN im Garten - 335 m Seehöhe)

  • Hallo, alle Miteinander,
    Hallo, Effendi,


    wo zum Teufel wohnst Du, oder hast Du deine Bienen im Keller stehen, dass Du mit Ameisensäure behandeln kannst.
    Bei diesen Temperaturen die hier bei mir z. Z. herrschen, 30° gestern Abend 19 Uhr, ist die Säure ja verdunstet bevor sie das Schwammtuch erreicht.
    Und selbst wenn sie in der Beute ist, was hast Du für Bienen?
    hat Rüdiger Nehberg (Überlebens-Spezialist) die gezüchtet?
    Aber ernsthaft lass Dich nicht einlullen, sie sind da, und warten nur darauf, dass Du dich sicher fühlst.


    Ich wünsche Euch, viele gesunde Bienen


    Margret

  • Hallo Margret,


    obwohl mein Bienenhaus z.Z. einem Backofen gleicht, :wink: habe ich mit AS behandelt. Allerdings: mit AS-Verdunster "FAM Liebefeld". Den ersten Tag auf Stufe 0,5 und später auf 1. Und es sind ca. 100 bis 200 Milben pro Volk gefallen, trotz "Bienenwohl"-Behandlung im Frühjahr.


    MfG
    Gerold

    "Moral ohne Sachverstand ist naiv und manchmal sogar gefährlich"

  • Hallo Gerold


    Hast Du die tägliche Verdunstungsmenge gemessen? Leben die Königinnen noch? Wird Dein Bienenstand beschattet oder voll besonnt? Besitzen Deine Völker grosse Brutflächen oder eher kleine.


    Auch mit dem FAM-Dispenser behandle ich bei Temperaturen um 30°C nicht. Es wäre mir zur riskant.


    Uebrigens: Ameisen tragen die toten Varroamilben auf der Unterlage gerne weg.

  • Hallo Hanspeter,


    ein Stand ist beschattet, der andere nicht. Habe nur 50ml AS eingefüllt. Die Verdunstungsmenge habe ich nicht kontrolliert. Am Sonntag habe ich in allen Völkern noch offene Brut gefunden, so dass ich glaube, dass die Königinnen überlebt haben. Allerdings besitzen die Völker relativ wenig Brut, das führe ich auf zu wenig Futter zurück, habe am Montag mit Füttern deshalb angefangen.


    MfG
    Gerold

    "Moral ohne Sachverstand ist naiv und manchmal sogar gefährlich"

  • G. Wustmann schrieb:

    Hallo Margret,


    Und es sind ca. 100 bis 200 Milben pro Volk gefallen, trotz "Bienenwohl"-Behandlung im Frühjahr.


    MfG
    Gerold


    Wenn jetzt im August 100 Milben gefallen sind, dann hattest du im März ca. 3 Varroen, die die Bienenwohlbehandlung überlebt haben, ist doch ein Superergebnis oder bist du da anderer Meinung, auch mußt du Re-Infekte berücksichtigen.

  • Hallo zusammen


    Ich habe schon zweimal mit Oxal von außen gedampft und bei meinem stärksten Volk nach der zweiten Behandlung ca. 2 500 Milben gezählt (erste mal 890 Varroa). Die Völker haben noch sehr viel geschlossene Brut und ich werde wohl noch mehr Varroas finden.
    Im letzten Jahr hatte ich ganz nach Vorschrift mit Perizin behandelt. Kann mir jemand sagen ob das Perizin nicht mehr arbeitet?


    Günter

  • Hallo, alle Miteinander,
    Hallo, Gerold,


    ich habe im Frühjahr mit Ameisensäure (Krämerplatte) behandelt, und sporadisch die ganze Zeit mit Bienenwohl.
    Nun warte ich dass ich mit Ameisensäure per Schwammtuch behandeln kann.
    Ich habe fast ausschließlich junge Königinnen und keine Lust die zu verlieren.
    Im Moment geht sowieso alles drunter und drüber, ich hatte nach dem Abschleudern einmal aufgefüttert und wollte die AS- Beh. machen, zwischenzeitlich tragen sie schon wieder Honig ein, im Wald den Lausehonig und am Haus Phazelia.
    Ich hatte die Honigräume zum reparieren und saubermachen draufgepackt, und nun geht das ganze Theater von vorne los.
    Wenn das mit dem tropischen Klima so weiter geht, kann ich wohl bald Orangenblütenhonig anbieten, ich habe einen kleinen Baum im Haus gehabt, jetzt blüht er, draußen und die Bienen sind dabei, was die wohl bei der Honigprüfung denken werden.


    Ich wünsche Euch, viele gesunde Bienen


    Margret

  • Hallo Zusammen,


    kurzer Bericht von mir:


    Auch ich habe anfangs der Woche mit AS gegen Varoa behandelt.


    Und zwar mit dem Schwammtuch von unten. Die Tücher lege ich nach dem Aufbringen der Säure erst mal einen Tag in die Tiefkühltruhe und bringe sie abends aus.


    Mein Ergebnis: Sehr wenig Varroen sind abgefallen. Ich zähle sie nicht. Aber der optische Eidnruck liegt stark unter dem, was ich im letzten und vorletzten Jahr hatte.



    Grüße von


    buchneria

  • Hallo Günter,


    deine Beobachtung deckt sich mit der anderer Kollegen. Ganz wiorkungslos ist das Perizin noch nicht, sonst hättest du noch mehr Milben um diese Zeit. Aber einen vernünftigen Wirkungsgrad hat es vielerorts nicht mehr. Oft differiert die Wirksamkeit in einem Landkreis sehr stark. Kurz gesagt, man kann sich nicht mehr darauf verlassen. Deshalb ist der gut dran, der sich schon frühzeitig mit anderen Behandlungsmethoden vertraut gemacht hat. Den eines ist auch klar, die Behandlung mit Perizin war der Anwendungssicherheit nach beste Methode, weil man kaum Fehler machen konnte (ausser man kippte das Zeug im Sommer in die Völker). AS, OS oder MS brauchen mehr "Fingerspitzengefühl". Da kann schon eher mal was daneben gehen.

    42

    ganz sicher

    nur nicht beim bee-space

  • Habe mit dem Oxalsäureverdampfer behandelt,hatte bei der ersten Behandlung zwischen 250-440.Werde heute mal kontrollieren was die zweite gebracht hat.Die Ableger hatte ich schon mal vorbehandelt da hat ich nur 2-6

  • Hallo
    Ich habe auch mal von unten Behandelt -Kein erfolg-
    Als ich von oben behandelt habe, habe ich gleich 1100 Milben Gezählt.
    Ich bin auch Jungimker (16Jahre)