• Hallo kurze Info

    ich habe noch 3 Völker und heute 9.6.21 mal nachgeschaut .Wohne ländlich auf 350 m Höhe hier gibt es nur Löwenzahn Obstblüte und vielleicht später linde.Die

    Honigräume alles leer , unten in den Bruträumen kaum noch Futter alles verbraucht .Kann die Saison wohl abschreiben Obstblüte Löwenzahn alles durch Bienen sind schon mit läppertracht beschäftigt.Drohnenrahmen teilweise ausgebaut nichts drin.

    Mein Plan : von einem starken Volk noch einen Ableger erstellen danach sofort alles füttern das war’s so etwas habe ich noch nicht erlebt

    Was meint ihr?

    Schon die sechste Saison mit den niedlichen Damen:love:

  • Du kannst ein Volk nutzen und für alle Futterwaben füllen lassen, diese bei den anderen als Deckwaben rechts und links einhängen, damit sind sie versorgt und aus dem Waben wir wohl kaum was im Honigraum landen, so dass die Linde zumindest als Hoffnung bleibt - bei uns im Bergischen Städtedreieck sieht es nicht anders aus

  • Wenn es meine Völker wären : sofort auffüttern , so daß jedes Volk mindestens 5-6 kg hat.

    Honigernte abschreiben und die Linde als Winterfutter eintragen lassen. Annehmen, dass sie mir dann gut versorgt und Varroa behandelt gesunde Winterbienen hervorbringen können.

    Mit der Sonnwende am 21.6. geht das Bienenjahr zu Ende und sie bereiten sich auf den Winter vor. Ableger ? Eine Notlage ( Futtermangel ) scheint mir keine gute Grundlage dafür.

    Ich denke, die Auswirkungen dieses Frühjahres werden wir alle im nächsten Frühjahr erst

    sehen können. Hoffen wir das Beste.

    immer wieder bin ich gespannt, was die Bienen anders machen...

    Einmal editiert, zuletzt von Auenbiene ()

  • @Bienneu , PS: bei Dir im Bergischen Land meine ich mit Linde : Lindenblütenhonig. Bei uns

    am Oberrhein geht auch ein Teil Honigtauhonig im Winterfutter, weil die Bienen selbst im Winter ausfliegen können zum Abkoten .

    immer wieder bin ich gespannt, was die Bienen anders machen...

  • Gib ihnen doch jetzt ordentlich flüssiges Futter. In ein paar Tagen haben sie das abgenommen und eingelagert. Dann guckst du, in welchen Waben das ist und markierst die.

    Falls dann nochmal ordentlich Tracht kommt, kannst du beim schleudern die markierten Rähmchen draußen lassen. Falls nichts kommt musst du irgendwann wieder nach füttern, aber dann kannst du ja wieder gucken, wo das Futter hin geht. Wahrscheinlich in die selben Waben. So kannst du beides haben. Bei mir verbrüten die in solchen Situationen übrigens oft alles. Im April habe ich einige Völker wöchentlich gefüttert und mehr als ein paar Kränze über dem Brutnest kamen trotzdem nicht zu Stande.

  • <. Die Vorräte sind heilig.

    Die Forderung muß bei der Völkerführung in den Vordergrund geschoben werden,

    ein Volk nie hungern zu lassen.

    Bekanntlich hungert ein Volk schon, wenn von außen der Nachschub- der Futterstrom - fehlt.

    Darüberhinaus muß es stets über einen ordentlichen Futtervorrat über der Brut

    verfügen.


    „ Ein Volk darf nie aus guten Futterkränzen heraus geraten “ pflegte mein Großvater

    in seinen Vorträgen stets die Zuhörer zu ermahnen. ( Pfefferle ) >

    Zitiert aus „ Kleines Bienen- und Imkerkompendium / Notizen und Zitate aus Imkerbüchern “

    von Bernhard Heuvel / immenfreunde.de

    immer wieder bin ich gespannt, was die Bienen anders machen...

  • Leg einen 2,5kg Beutel Futterteig mit einem 2€ Stück großem Loch in den Boden. Wenn noch Tracht kommt, lassen die das liegen, nennenswert ungetragen wird da nix, aber sie hungern nicht. Ggf. ersetzen wenn leer.

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • je nach Rasse wird bereits bei geringen Vorräten bzw keinem Eintrag/Futterstrom auf Sparflamme geschaltet- brutfreudige Rassen pokern noch höher, wenn sie weiter Brut anlegen und mit Vollgas auf Null-Lager fahren.

    Es gibt schon zu denken, wenn selbst starke Völker, die Frühtracht nutzen konnten den Honig in den HR bis zur Robinie bis auf Futterkränze über dem virtuellen Brutnest wieder aufbrauchten, während schwache weder Pollen- noch Honigüberschüsse haben. An einem anderen Stand und auch der ca 2km entfernten Trachtwaage sieht es besser auch, aber 15-20kg Maximalzunahme in der Spitze ist nicht gerade üppig. Es ist also eine sehr starke lokale Abhängigkeit von Tracht und Wetter.

    In MV trotz kaltem Frühjahr durch Raps und jetzt Kastanie überraschend gut..

  • Danke für die Kommentare haben alle schon Futterteig bekommen es ging mir um

    Die Winterfütterung

    Sollte ich noch einen Ableger von dem starken Volk anlegen bevor die in den nächsten Tagen schwärmen???

    Schon die sechste Saison mit den niedlichen Damen:love: