Nach wieviel Tagen der Begattung muss eine Königin in Eilage sein?

  • Nein, damit hat das Drohnenschneiden nichts zutun. Dafür leisten sich Bienen zu viele Drohnen.

    Und warum machen sie dann so viele Drohne?


    Dass Drohnenschneiden keine Auswirkungen auf den Begattungserfolg hat, ist nicht begründbar. Ob sie jedem sichtbar werden, steht auf einem anderen Blatt.

    In vielen Gegenden reicht die Anzahl der Drohne aus, um Königinnen zu begatten.

    Eine Königin ist begattet, egal ob ein, oder 20 Drohne beteiligt waren, nur halt nicht gleichwertig.

  • Du weisst aber schon, wie viel Sperma ein Drohn hat und wie viel Sperma eine Königin in ihrer Samenblase bunkern kann?


    Die Natur ist da echt verschwenderisch, wenn man sich auch beim Menschen bewusst macht, das Millionen in Abermillionen Spermien für die Befruchtung eines Ei aber nur ein Spermium gebraucht wird.


    Wenn du also mit Drohnenschneiden wirklich eine Verschlechterung der Drohnenversorgung erreichst, dann bist du auf Helgoland und nur du hast Bienen und achtest auf jedes bisschen Drohnenbrut und hast keine unerreichbaren Schwärme. nur dann könntest du effektiv eine erfolgreiche Begattung verhindern.


    Aber Vorsicht, wenn du geschrieben hättest, dass du auf die "Eigenschaften" der freien Drohnen durch Drohnenschneiden Einfluss nimmst, dann hätte ich zugestimmt. Wenn ein Berufsimker keine Zeit für Drohnenschneiden hat, aber doch stechervölker hat, hat das Einfluss. Genauso wenn er bei den Stechern die Drohnen wegnimmt und die guten die Drohnen belässt. Die Wahrscheinlichkeit ändert sich, welche Drohnen zum Zuge kommen.

  • Aber sie kannten sich da schon aus? Sprich, sie standen vorher direkt neben den Wirtschaftsvölkern? Das Volk, dem sie zufliegen sollen, muss schon an dem Platz stehen, wo vorher die drohnenbrütigen waren oder halt unmittelbar daneben.

    Nein, ich habe sie vom Ablegerstand wieder mit nachhause genommen, damit sie nicht mit den jungen Ablgern in Konflikt geraten, sonder sich bei den stabilen Wirtschaftsvölkern als Verstärkung anbieten. Nach dem Abfegen sind auch Bienen suchend in der Gegend rumgeflogen, ich dacht die Scouts werden die Völker schon finden und den Anderen bescheid sagen.


    Es waren nur 8 Grad heutenacht und die Bienen haben sich direkt nebeneinander in zwei Trauben an der L-Steinwand gesammelt (sicher sehr kalt). Ist davon auszugehen, dass sie sich dann heute in die Völker aufmachen, oder muss ich sie besser einsammeln. Da es in allen vier Ablegern Drohnenbrut gab, möchte ich die Drohnenmütterchen sicher loswerden.


    In einem Ableger hatte ich gestern die offenbar unbefruchtete Königin gefunden (Ableger vor 50 Tagen gebildet) und in einen Transportkäfug gepackt. Sie ist auf einem Honigraum geparkt, ich denke mit der ist nichts mehr zu machen - also erlösen?

  • Jede einzeln Biene auf die Waage legen

    die Drohnenmüttterchen sind 0,0004 Gramm schwerer
    dann exakt 988 Sück in eine Kasten fegen
    45 frischgelegte Eier dazu
    und freuen


    Ist das jetzt kompliziert genug


    Gruß Uwe
    PS bitte nicht böse sein ,ich konnte nicht anders

  • Wenn du also mit Drohnenschneiden wirklich eine Verschlechterung der Drohnenversorgung erreichst

    Eine Reduzierung der Anzahl ist keine Verschlechterung der Versorgung?

    Interessanter Ansatz.


    Außerdem hast du offensichtlich eine andere Definition von "Begattungserfolg" als ich. Die werden wir nicht auf einen Nenner bekommen. Schneid du mal weiter Drohne.

  • Für mich mit ausschlaggebend ist zusätzlich auch eine Art "Kosten-Nutzen-Analyse":

    Bringt mir imkerlich das Drohnenschneiden, sprich die Reduktion der Varroa, so viel, dass ich eine deutliche Reduzierung der Drohnenanzahl akzeptieren kann?

    Zumal, und das bedenken wir oft nicht, unser Arbeiten mit vorkonfektionierten Mittelwänden die Anzahl der Drohnen, die angelegt wird, deutlich reduziert. Jeder, der bereits einmal mit Naturbau gearbeitet hat, weiss, dass in Naturbau deutlich mehr Drohnen im Volk sind.

    Also, ich für mich, sage mir schon: Wer Drohnen schneidet, darf sich nicht wundern, wenn sie am Ende fehlen !

  • PS bitte nicht böse sein ,ich konnte nicht anders

    Lieber Uwe, es geht nicht nur Dir so: 166 Beiträge mit 498 Fragen und dann immer hastig weiter....


    Meine Meinung: Liebe wBienen, halte doch mal kurz inne, atme durch und überlege. Niemand ist hier in der Lage, Dir über das Netz und nur per Beiträgen so detailliert die Hand zu führen. Wenn Du so anhaltend so kleinteilig fragst, wäre es sicher effektiver, wenn Du einen geduldige/n Patin/en findest, an dessen/deren Seite Du mitläufst und lernst, bevor Du Dich von einer Lage Hals über Kopf in die nächste manövrierst.

    Letzen Endes leiden die Bienen darunter, aber Du auch!

  • Berggeist Manchmal habe ich echt den Eindruck, dass du nur liest, was dir in den Kram passt!


    Ich schneide keine Drohnen. Wie kommst du darauf? Aber klar, falsche Schlüsse ziehen und nicht wissen, dass eine Königin nur eine begrenzte Menge an Sperma aufnehmen kann.

    Und diese Menge kann ein einziger Drohn liefern.


    Du könntest mit deinen Spermien auch ganze Länder..... aber Natur ist da verschwenderisch.


    Der Drohn wird in Masse produziert, damit ein paar wenige vielleicht Glück haben.


    Nur wie oft Schwärmen deine Völker? Jede Woche?


    Sind so viele Drohnen bei dir notwendig?


    Mir wäre Qualität wichtiger, als Quantität.

    Aber jedem das seine und zieh ruhig weiter falsche Schlüsse über andere, nur weil sie nicht deiner Meinung sind.