Zellenschutz für ausgeschnittene Weiselzellen gesucht

  • Hallo,

    bei meinem ersten Bogenschnitt habe ich noch versucht die ausgeschnittenen Weiselzellen in die Nicot Zellenschützer zu "schnitzen", ohne sie zu beschädigen (1 von 3 war dann hinüber). Die Hälfte bei den anderen stand oben über - das war so wohl nix.


    Beim 2/3 Bogenschnitt habe ich die "geretteten" nach rase mit Krepband umwickelt und rein gehängt.

    Das hat sich mit breitem Band gut machen lassen und der Zahnstocher zum Halten ging auch oben durch.

    Das war das Ergebnis:


    pasted-from-clipboard.png


    Die Bienen haben die Zellen vom Krepband "befreit", wodurch die Zellen alle herunter gefallen sind. Bei einer war die Königin am 18. Tag noch drin und hat nur noch gezuckt. Die anderen waren schon am Boden fest gebaut und sind verdrückt worden als ich sie zur Begutachtung auf gepickt habe. Ob die Königin geschlüpft ist oder ausgefressen wurde war nicht mehr so klar erkennbar. Um nach rase zu sprechen - das ist nicht das was ich will.


    Was gibt es neben dem nächsten Versuch mit Alufolie noch für Möglichkeiten um die Zellen geschützt ein zu hängen.

    So das sie die Bienen "kennenlernen" können, ein Schutz gegen Ausfressen besteht, die Zellen nicht herunter, oder durch fallen können. Ohne die Zellen auf die kleinen Nicot Zellschützer zurecht schneiden zu müssen.


    Lockenwickler? Diesen unten mit Draht enger geschnürt, damit nix durch fällt? Ich möchte die Zelle nach dem Verlassen der Königin noch hängen sehen, und vermuten können wie das Schlüpfen etwa verlaufen ist.

    Dateien

    Schlossimker - ein Kaiserfranke.

    Anfänger (mit Welpenschutz) 2019, 2020 und 2021, zu viele Einheiten mit Bienen, teilweise unklaren Weisel-/Begattungszustand.

  • Kann nur ein negatives Beispiel beitragen:

    Leukosilk funktioniert auch nicht, machen die Bienen klein, zumindest meine Landrasse.


    Ich habe den Eindruck das es einen großen Unterschied zwischen Landrasse und durchgezüchteten Linien gibt was das Zerschroten von Materialien betrifft. Es gab mal die Idee ( oder gibt es noch ) Schiede als Thermoschiede mit Alubeschichteter Styrophortapete zu bekleben. Wurde bei mir alles zerschrotet !

    Anfänger seit langem...:) , Zander 1,5, Umstellung auf Naturwabenbau,

  • hier ist ein Video zu diesem Thema:

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  • Ralf hat das letzte mal erzählt, er hat die Zellen in Alufolie gepackt.

    Da dürften die Damen deutlich länger dran zu kauen haben.

    Alufolie ist eine gute Idee weil sie sich gut formen lässt.....Danke dafür

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    cool....Danke sehr....einfacher gehts nicht !!

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  • Ich bin immernoch gespannt auf den Ausgang einer Weiselprobe. Ich wette, da ist eine Königin drin. Dann kannst Du die Zellen auch mit Panzertape einwickeln, ohne das es hilft. Wohin man die hängt ist dann auch egal. 99% der Mißerfolge liegen am Imker. Und selbst das verbleibende 1% bleibt eine sportliche Herausforderung. Sieh es positiv, man kann viel lernen :)


    Ich weiß das, weil ich schon länger Imker, nur so halbschlau bin im Vergleich zu den Bienen und die Fehler alle schon selber gemacht hab. Wiederholt. Am schlimmsten war bei mir rückblickend die Zeit so im zweiten bis vierten Jahr, wo jeder denkt, er hätte es voll drauf. Danach nimmt dann das Selbstvertrauen kontinuierlich ab und die Demut zu ;)

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Ich bin immernoch gespannt auf den Ausgang einer Weiselprobe. Ich wette, da ist eine Königin drin. Dann kannst Du die Zellen auch mit Panzertape einwickeln,....

    Aber lieber rase, was soll der den aussagen?

    1) Sie ziehen keine Zellen an:

    a) Dann war eine drin und hat die Zelle ausgefressen, oder

    b) es war keine drin, und die aus der Zelle ist geschlüpft bevor die Bienen den "Fremdstoff" Krepband zerlegt haben, und sie ist jetzt die Regentin.


    2) Sie ziehen Zellen an:

    a) Es war keine drin und die Bienen sind verrückt und haben die neue - bei hoffnungloser Weisellosigkeit nach (bei 2 der betroffenen Völker mehrmals) Zellenbrechen nach Nachschaffung in 9 Tagen - zum fressen gern gehabt, oder

    b) es war keine drin und meine Zelle war auch tod, oder

    c) es war eine drin und sie haben sich beide umgebracht, oder

    d) es trifft 1a) oder 1b) zu und ein Vogel hat sie beim Hochzeitsflug bis zu meinem Weiseltest gefressen.


    Ich wette auch, das 1a) oder 1b) zu trifft, nicht zu vergessen, die Schlupfkontrolle hab ich an Tag 18 (10 Tage nach Verdeckelung) durch geführt. Müssen ja nicht alle vor dem Schlupf runter gefallen sein, wie die eine von den vieren. Und die Bienen Zeit zum weiter zerschroten.


    Weiseltest wird am kommenden Dienstag in allen 4 Fällen gemacht, weil ich bis kommenden Freitag ein Ergebnis brauche, da dann wieder 7 Zellen schlupfreif sind. Und bevor ich die Königinnenableger selbst umweisele will ich wissen wie der Zustand bei ihren ehemals hoffnunglos weisellosen "Restvölkern" ist.


    Ich muss langsam wieder Zucht und Ordnung bei meinen kleinen Weibern herstellen, sonst gehen mir bald die Ammenbienen aus. Wenn ich gewußt hätte, dass ich solche schwächen zeige (Weiselzellen nach Königinnenableger nicht alle gefunden) und die kleinen so gemein sind (Mindestens eines hatte 2 Königinnen im Volk, was ich beim K-Ableger machen bemerkt hab, und das nicht wegen Schwarmtriebigkeit, den K-Ableger hab ich zum pünktlichen herstellen des hoffnungslos weiselosen Zustand bei den von dieser Umweiselung betroffenen Völkern gemacht), hätte ich mich noch bis Herbst stechen lassen, oder weiter unter Pulli und Jogginghose im Imkeranzug geschwitzt. Und dann seperat heran gezogene, und schön bemalte eingeweiselt.


    Nicht zu vergessen, das eines davon, nicht schwarmtriebig, ebenfalls K-Ableger gemacht zum Umweiseln am Tag 9, Stunden vor dem Zellenbrechen abgeschwärmt ist. Werde mich zukünftig mehr bemühen, ihnen in den kritischen Monaten keine Chance für verdeckelte Zellen zu geben. Solches verhalten meiner Mitarbeiterinnen wurmt mich doch sehr.

    Schlossimker - ein Kaiserfranke.

    Anfänger (mit Welpenschutz) 2019, 2020 und 2021, zu viele Einheiten mit Bienen, teilweise unklaren Weisel-/Begattungszustand.

  • Ich danke allen für die Antworten.


    Wahrscheinlich habe ich aber die Frage falsch gestellt. Erreichen will ich, dass ich nach dem Schlupf der Königin am Rest der Zelle sehe, ob ich von einer erfolgreichen Einweiselung aus gehen kann. Dazu müßte ich aber erst mal wissen, wer den die Weiselzelle seitlich oder von oben ausfrist:

    a) Gelegentlich auch die Arbeiterinnen, auch bei hoffnungloser weisellosigkeit

    => Dann kann ich nicht ohne Ausfressschutz arbeiten, und muss hoffen, dass die Arbeiterinnen sie nach dem Schlupf wenigstens akzeptieren.


    b) Höchstens die Arbeiterinnen, bei nicht vorhandener hoffnungloser Weisellosigkeit

    => Dann bräuchte ich keinen Ausfressschutz und könnte sehen, dass ich keine hoffnungslose Weisellosigkeit hatte, und die akzeptanz der geschlüpften Königin - und damit die bestimmende Genetik - eh unsicher wäre.


    c) Nur eine bereits vorhandene Königin

    => Dann bräuchte ich keinen Ausfressschutz und könnte sehen, dass ich keine Bedingungen zur erfolgreichen Einweiselung hatte, und damit unsicher ist welche Königin letztendlich überlebt hätten, sofern sie bei Ausfresschutz weigstens erfolgreich geschlüpft wäre. Da wäre die dann bestimmende Genetik auch unsicher.


    Wenn a) bei Bienen nicht vorkommen kann, dann wäre ich mit einem einfachen Schutz gegen herunterfallen mit der bewußten Möglichkeit zum Ausfressen für Fall b) und c) bestens bedient. Also eine einfachen Metall-/Kunststoffspirale mit großen Abständen in Windungen, die aber nicht zerschrotet werden kann.


    Kann auch a) vorkommen, dann kann es keine - genetische - Sicherheit beim Einweiseln per schlupfreifer Zelle geben, weil die Königin vor dem Schlupft nicht zeichenbar ist. Dann würde ich die gefaltete Alufolie von Piratebee verwenden.

    Schlossimker - ein Kaiserfranke.

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