Linde 2021

  • Gerade beim Morgenspaziergang an einer riesigen Winterlinde in Vollblüte vorbeigelaufen - was für ein Summen! Das ist schon sehr beeindruckend. An fast jeder Blütendolde saß eine Biene, dazu noch die Hummeln. Wunderschön :love:

  • Heute finde ich einen Bericht in der Lokalzeitung: Der Landesverband der Imker verkündet eine überdurchschnittliche Ernte (Bei uns war der Regen knapp, das Wetter die letzten Wochen sehr sonnig.)

    Die fachkundigen Journalisten liefern dazu gleich einen Bonmot: Auf dem Bild zum Artikel wird ein weithin bekannter Schweriner Imker gezeigt, der laut Bildunterschrift eine Honigwabe begutachtet. Man sieht aber auf den ersten Blick, dass es ein ganz und gar verdeckelter Drohnenrahmen ist.

    I never loose - either I win or I learn (Nelson Mandela)

  • bin auch etwas überrascht von den verschiedenen Meldungen hier. bei mir ist das Jahr sehr durchwachsen, obwohl die Völker super dastehen.

    Wetter war bei uns nicht stabil genug und offenbar zu wenig im Flugradius. von den Linden um die Ecke merke ich aktuell nicht viel. Fast alles was reinkommt wird in den Regentagen wieder aufgebraucht..und sieht auch so aus als wäre in 1-2 Wochen alles verblüht. Werde zwar eine Sommernte einfahren.. aber auch nur dank meines zweiten Standorts.

    Werde aber weniger haben als im letzten Jahr. Und letztes Jahr war auch nicht so dolle.


    Frage mich hier aktuell schon was ich falsch mache oder ob es doch am Standort liegt... die Völker sehen aus meiner Sicht top aus - bis auf zwei geschwärmte Völker.

  • bin auch etwas überrascht von den verschiedenen Meldungen hier. bei mir ist das Jahr sehr durchwachsen, obwohl die Völker super dastehen.

    Wetter war bei uns nicht stabil genug und offenbar zu wenig im Flugradius. von den Linden um die Ecke merke ich aktuell nicht viel. Fast alles was reinkommt wird in den Regentagen wieder aufgebraucht..und sieht auch so aus als wäre in 1-2 Wochen alles verblüht. Werde zwar eine Sommernte einfahren.. aber auch nur dank meines zweiten Standorts.

    Werde aber weniger haben als im letzten Jahr. Und letztes Jahr war auch nicht so dolle.


    Frage mich hier aktuell schon was ich falsch mache oder ob es doch am Standort liegt... die Völker sehen aus meiner Sicht top aus - bis auf zwei geschwärmte Völker.

    In der Eifel wirst du je nach Höhenlage vermutlich nicht oft riesen Massentrachten haben.

    Blatthonig in Waldnähe, wo es warm ist wird eher Wein angebaut, geh ich da richtig in der Annahme? Ahrweiler oder Ramersbach werden bienentechnisch zwei Welten sein.

    Aber die Eifel ist ja groß...


    Grüße

    Peter

    Man kann ohne Bienen leben, aber wie halt.

  • 0Der Landesverband der Imker verkündet eine überdurchschnittliche Ernte […]

    Die fachkundigen Journalisten liefern dazu gleich einen Bonmot: Auf dem Bild zum Artikel wird ein weithin bekannter Schweriner Imker gezeigt, der laut Bildunterschrift eine Honigwabe begutachtet. Man sieht aber auf den ersten Blick, dass es ein ganz und gar verdeckelter Drohnenrahmen ist

    Na, dann ist es ja gar kein Wunder dass sie so eine reiche Ernte einfahren…. ;)

  • Was ist überdurchschnittlich? Rekordernten sind bei mir eher selten, dafür ein Trachtband von April bis September, somit kommt über das Jahr genug Honig rein. Zur Zeit honigt die Winterlinde sehr gut. Danach beginnt die Vorbereitung auf die Heide, meine Haupt- und Lieblingstracht. Am Heimatstand werden zur Zeit der Heide ca. 30 ha Buschbohnen blühen. Wegen der Varroabehandlung bleibt dieser Honig den Bienen als Wintervorrat. Mein Problem ist nicht der Honigertrag sondern die Völker gesund und schwarmfrei zu erhalten. Die Vermehrung habe ich in diesem Jahr ungewollt über die Miniplusvölker gemacht. Diese haben mir schöne Naturschwärme geliefert, die sich gut entwickelt haben. Wie entspannend wäre die Imkerei doch ohne die Varroa. VG aus dem Raum Magdeburg

  • Wie entspannend wäre die Imkerei doch ohne die Varroa.

    Echt jetzt? Was mich auf Trab hält, ist das Zusammenfallen von Schwarmverhinderung, Honigernte und Königinnenzucht (Meine Frau sagt, ich würde nur herrumrasen, sähe dabei aber sehr glücklich aus). Die Varroabehandlung fällt dagegen in die Nachsaison, da ist alles wieder ganz entspannt.

    I never loose - either I win or I learn (Nelson Mandela)

  • Wie entspannend wäre die Imkerei doch ohne die Varroa.

    Echt jetzt? Was mich auf Trab hält, ist das Zusammenfallen von Schwarmverhinderung, Honigernte und Königinnenzucht (Meine Frau sagt, ich würde nur herrumrasen, sähe dabei aber sehr glücklich aus). Die Varroabehandlung fällt dagegen in die Nachsaison, da ist alles wieder ganz entspannt.

    In dem neuen Buch von Paul Jungels ist ein sehr interessanter detaillierter Saisonplaner, der für mich zu fortgeschrittenen ist. Er lässt Königinnenzucht und Wirtschaftsvölker völlig unabhängig laufen und das vom Timing her so, dass die Zuchtsarbeiten genau zwischen die Arbeitsspitzen der Erwerbsvölker wo da nichts ansteht fallen. Vielleicht ist das was für dich.

    Anfängerin 2019, Ökotante, Warré-Beuten, in dieser Saison „klassische Magazinbetriebsweise“ im Naturbau, aktuell 9 Völker

  • Ich habe nun seit einigen Tagen guten Eintrag, vor allem aus der Winterlinde. Die 7 Wirtschaftsvölker tragen sehr unterschiedlich ein - von nicht mal 0,5 HR bis fast 2 volle Zander Kisten.

    Ich habe nicht genug Zargen um nun einen dritten HR für alle bereitzuhalten. Würdet ihr die HR zwischen den Völkern tauschen um die Restkapazität zu verteilen - die schwachen bekommen einen fast vollen HR und die starken Volker einen halbvollen HR zum nachlegen. Wenn ja - können die Bienen mitgetauuscht werden? Zwischenschleudern geht noch nicht gemessen zwischen 17 und 22 % Wasser.

    Wenn es kommende Woche in den Urlaub geht, bleibt der Honig bis Anfang August auf den Völkern, sollte doch kein Problem sein - habt ihr Erfahrung oder Tipps ob etwas zu beachten ist?