Foto Königin, erkennt man ob Alt- oder Jungkönigin?

  • Am nächsten Tag, also am 4. Juni habe ich den Schwarm auf bebrütete Waben eingeschlagen.

    Das macht man nicht, das widerspricht dem Interesse der Bienen & der einfachsten Möglichkeit, an frisches Wachs zu kommen. Das ist eigentlich ein Unding.

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Danke für Eure Antworten.

    Ich weiß schon dass es nicht das klügste war den Schwarm auf bebrütete Waben einzuschlagen, aber das hat sich aus den Umständen so ergeben.

    Also eher eine Jungkönigin. Ich denke ein Nachschwarm geht wahrscheinlich nicht gleich nach dem Schlupf ab, sondern die Königin muss wahrscheinlich auch erst mal reifen damit sie zum Schwärmen fliegen kann. Dann könnte das mit den acht Tagen für Begattungsflug hinkommen.

    Gruß

    Uwe

  • Das macht man nicht, das widerspricht dem Interesse der Bienen & der einfachsten Möglichkeit, an frisches Wachs zu kommen. Das ist eigentlich ein Unding.

    Mit Verlaub - das ist Unfug.

    Selbst die Heideimker schlugen teilweise die Schwärme in sogenannte Höncher. Die wussten schon, was sie taten.

  • Ja klar. Erst im Nachbarfred CBPV auf PSM schieben und dann Schwärme auf altes Wabenwerk setzen, das ist genau mein Humor 👍


    Neben dem Wachsgedächtnis und fettlöslichen PSM noch eine unnötige Viruslast für den Neuanfang?


    Mit Verlaub, DAS ist Unfug. Das kann man natürlich trotzdem machen. Aber gute imkerliche Praxis geht anders.

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • ch weiß schon dass es nicht das klügste war den Schwarm auf bebrütete Waben einzuschlagen, aber das hat sich aus den Umständen so ergeben.

    also ich habe heute auch weit oben aus einer Tamnne nur einen Teil einer Traube bergen können - nicht meiner, aber Hilfe für einen älteren Bekannten, der seinen Schwarm nicht ziehen lassen wollte. Wir haben nur das was wir erwischen konnten in eine neue Beute mit einer Wabe offener Brut eingeschlagen, damit sie nicht wieder ausziehen, so haben wir zumindest eine Chance, dass der Rest auch die Behausung für eine gute Wahl hält.

  • Garade noch (wieder mal) PSM verharmlost/in Frage gestellt und dann von Wachsgedächtnis schwadronieren ...

    das ist genau mein Humor 👍

    Austeilen auf allen Kanälen kannste gut. Nur einstecken wirste vermutlich nie lernen. Da nützt auch das Gefasel von Demut nichts.

  • Nein, in der Regel ist die "Reifezeit" nach dem Schwärmen.

    Da hast Du recht. Ich meinte damit nicht die Geschlechtsreife, sondern die Zeit bis die Königin fliegen kann. Die wird ja nicht gleich nach dem Schlüpfen fliegen können, da werden ja vielleicht ein oder zwei Tage vergehen.

  • Das kann so sein. Es können aber noch x weitere Prinzessinnen auf ihre Chance warten. Dann kann es auch gleich und sofort sein, auch gleichzeitig. Da ist nix sicher, außer das sie schneller sind als Du, wenn's drauf ankommt.

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • OK, dann könnte die Königin schon in der Zelle reifen, wenn sie nicht gleich schlüpfen kann.

    Das würde dann aber für die "Geschlechtsreife" und die "Flugreife" genaus so gelten.

    Aber für meine ursprüngliche Frage, ob acht Tage nach dem Schwärmen eine Jungkönigin in Eilage sein kann, wäre es egal ob sie innerhalb oder außerhalb der Zelle reift.

  • Da hat wer nur eine stehen gelassen und dann nicht noch Mal auf neue Zellen kontrolliert.


    Mfg Frank

    Ich muss zugeben, ich schaue auch nicht noch mal rein, wenn ich EINE Weiselzelle stehen lasse. Wenn die Weiselzelle verdeckelt ist dauert es ca. 7 Tage bis zum Schlupf.

    Besteht die Gefahr dass eine Nachschaffungskönigin schneller ist ?

    VG

  • Nö. Aber reicht ja, wenn die Bienen wissen, daß da noch was in der Pipeline ist. Dann ist die erste Zeile plötzlich im Baum.

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife