Kein Futter mehr in einem Volk

  • Wenn andere Völker schon mehr im Honigraum haben, kann man ja auch solche Honigrähmchen einem Bedürftigen spendieren! Erst die Bienen, dann der Mensch! Dann wird auch nichts verfälscht.

    Auf diese Idee war ich auch schon gekommen, habe sie aber nicht in die Tat umgesetzt.

    Woher sollen die online Helfer wissen, dass im Honigraum noch Futter ist???

    daher:

    Der Honigraum enthält nur wenig Honig


    Ich stelle nicht auf einzargig um; da das Volk die 2. Zarge nicht mehr bevölkern konnte, habe ich es auf eine Zarge reduziert, resp. ich habe den leeren oberen Brutraum in einen Honigraum umfunktioniert, was aber, fällt mir eben ein, wohl keine besonders gute Idee war, da die Waben mit der Ameisen- und der Oxalsäure in Kontakt gekommen sind.

  • Irgendwie habe ich das Gefühl mich im Datum vertan zu haben... dabei war ich mir sicher wir haben heute nicht den 1. April.

    Wenn Du tot bist, weißt Du nicht, daß Du tot bist. Aber für Dein Umfeld ist es hart.

    Genauso ist es, wenn Du blöd bist.


    Ich halte die Erkenntnis für einleuchtend, dass alle Menschen frei geboren sind und nicht alle das überhaupt wollen.

  • Moijen,

    versuche doch mal zu schätzen wieviel Honig im BR und HR ist. Eine gesunde Reserve sollte so um die 3 - 4 kg betragen. Da gibt es so eine Rasterschätzmethode von Liebig.

    Ich habe bis heute mit aufgesetztem Honigraum ( der immer noch leer ist ) gefüttert damit die Bienen auf jeden Fall keine Not leiden. Bei mir wurde alles verbraucht und nichts im HR eingelagert.

    Ob da eventuell ein paar Gramm Zucker im HR landen könnten interessiert mich nicht, Hauptsache die Bienen hungern nicht.

    Auch lässt es sich nicht vermeiden dass vielleicht mal Winterfutter in den HR umgetragen wird.

    Anfänger seit langem...:) , Zander 1,5, Umstellung auf Naturwabenbau,

  • Interessant....wer hatte die Idee denn?


    und off Topic: Lese gerade den Pfefferle, also das alte Buch, und die Ähnlichkeiten zu Liebig sind nicht zu übersehen....


    Und zum Thema zurück: ich schätze den Futtervorrat nicht über Gewicht sondern über die Fläche ab, alles zusammen genommen sollte es ungefähr ein volles Rähmchen ( Zander 1,5 ) sein.

    Anfänger seit langem...:) , Zander 1,5, Umstellung auf Naturwabenbau,

  • Danke für Eure Hinweise...ich wußte nicht das mit dieser Methode auch Brut und Bienen geschätzt werden können..

    Anfänger seit langem...:) , Zander 1,5, Umstellung auf Naturwabenbau,

  • Zwar etwas OT, aber mir drängt sich eine Frage auf : Meine Bienen haben keine Futterkränze im 1,5er BR, alles Futter ist in ihrer eigenen 0,5er Zarge übern Nest und ASG eingelagert.

    Diese Woche will ich Futterkranzproben nehmen, die sollen ja von einer Brutwabe stammen.

    Wie kann ich das realisieren ?

    Ich wollte die Proben aus dem untersten, am nächsten des Brutnestes liegenden Bereiches der Halbzarge nehmen.

    Ist das ok ?

  • Dürfen Imker in Sachsen ihre FKP wirklich selber ziehen? Im Zweifel ist es am besten, die Probeziehung mit dem VetA/BSV abzusprechen.


    M.E. würde es ausreichen, die Probe vom "virtuellen Brutnest" zu ziehen.

    Also praktisch gesagt: Zuerst eine 1,5DNM-Randwabe des Brutraums prüfen. Wenn dort partout kein Futter/nur frisch eingetragener spritzender Nektar zu finden sein sollte, Probe ziehen aus dem unteren, brutnestnahen Bereich des darüberliegenden ersten Honigraums in unmittelbarer Nähe vom Pollenkranz, möglichst von einer Zentralwabe, also direkt über dem Brutnestkern.

  • Ich habe letzte Woche mit der Frau vom Vet.- Amt telefoniert.

    Ich darf Sammelproben ziehen.

    In wieweit das für Gesundheitszeugnisse zum Wandern, Verkaufen o.ä. tauglich ist, weiss ich nicht.


    Ich möchte es nur für mich selbst machen, damit ich weiss mit meinen Damen ist alles ok.

  • Ich habe letzte Woche mit der Frau vom Vet.- Amt telefoniert.

    Ich darf Sammelproben ziehen.

    In wieweit das für Gesundheitszeugnisse zum Wandern, Verkaufen o.ä. tauglich ist, weiss ich nicht.


    Ich möchte es nur für mich selbst machen, damit ich weiss mit meinen Damen ist alles ok.

    Ich habe das gerade für mich in Rheinland Pfalz recherchiert . Ein Gesundheitszeugniss bekomme

    ich so nicht, jedoch die volle Beprobung wie üblich. Das Formular, das der Futterkranzprobe beigegeben werden muss, sieht das extra vor. Kosten sind die gleichen, also nicht geringer

    gegenüber „ mit Gesundheitszeugniss“.

  • ich habe den leeren oberen Brutraum in einen Honigraum umfunktioniert, was aber, fällt mir eben ein, wohl keine besonders gute Idee war, da die Waben mit der Ameisen- und der Oxalsäure in Kontakt gekommen sind.

    Was haltet ihr von dieser Ueberlegung, die mir leider erst spät gekommen ist?