Zusammenarbeit Landwirte und Imker

  • Hallo zusammen, nicht das Ihr meint, ich bin nur gegen die Landwirtschaft. Unter diesem Thema möchte ich Vorschläge finden, wie die Landwirte die Situation der Imker verbessern könnten. Im Moment findet bei uns die Getreideernte statt. Übrig bleiben für kurze Zeit Stoppelfelder, die dann schnell untergepflügt werden. Damit verhindert man dann das Aufkommen von "Unkräutern". Mein Vorschlag: In den Getreidefeldern eine Untersaat von Klee einbringen. Nach der Ernte verbleibt dann der Klee. Klee als Schmetterlingsgewächs reichert den Boden mit Stickstoff an. Da schon was wächst, bleibt kein Platz für Unkraut. Der Boden kann sich dann erhohlen, da erst zu einen späteren Zeitpunkt gepflügt werden braucht. Wir könnten dann noch zusätzlich Kleehonig ernten. V.H.w. Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

  • Hallo Lothar,


    Ich finde den Vorschlag mit dem Klee nicht schlech, aber die meisten Landwirte spritzen lieber Gift.


    Bei uns ist der Fall so, dass Leim angesät wird. Dies bringt den Bienen noch Nahrung ein und der Imker ist auch zu frieden. Du könntest ja mal in deiner Umgebung die Bauern fragen was sie dazu meinen.


    wünsch dir viel glück, idefix

    Gruß Idefix


    Fallen ist keine Schande, aber liegenbleiben.

  • Lieber Imkerfreund Lothar,


    das mit Klee macht als Untersaat für die Bienen nur mit Perserklee Sinn, denn alle anderen Arten kommen erst im 2. Jahr zur Blüte, dann sind sie aber untergepfügt! Die meisten Landwirte setzen aber Bodenherbizide ein, leider wächst auf solchen Grundstücken keine Untersaat. Gerade deshalb sollte sich auch der DIB für eine nachhaltige Landwirtschaft einsetzen.


    Gruss FB

  • Hallo zusammen, wir sollten nicht nur nachenken, über Untersaaten, Misch- und Zwischenkulturen. Der größte Hammer kommt noch mit den gentechnisch veränderten Pflanzen. Die werden dann Wuchshemmer aus den Wurzeln ausscheiden, die jede pflanzliche Konkurenz ausschalten. Das wird man uns denn als "umweltfreundlich" verkaufen, da dann keine oder weniger Gifte eingesetzt werden brauchen. Folge davon : Selbst die wenigen Kornblumen, Mohnblumen und sonstigen noch vorhandenen "Ackerunkräuter" fallen dann für unsere Bienen weg. Im Moment haben wir davon, dank der Gelder aus Ackerrandprojekten, noch eine Läppertracht. Früher waren das bei uns die Pflanzen für die Haupttracht! Agrarwüste pur - schöne neue Welt. V.H.w. Lothar

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