Mittelwände zu breit- oder Rähmchen zu schmal

  • Werte Gemeinde,

    ich habe gestern die vorerst letzten Mittelwände eingelötet und jedes Jahr aufs Neue ärgere:mad: ich mich, daß quasi jede Mittelwand zu breit - oder eben quasi jedes Rähmchen zu schmal ist.


    Von jeder Mittelwand DN mußte ich seitlich 3 oder 4 mm abschneiden.


    Dabei ist es egal ob die Mittelwände warm oder kalt sind, von welchem Umarbeiter sie kommen, oder ob die Rähmchen modifiziert sind oder nicht, ob sie mit oder ohne Hoffmann, längs oder quer gedrahtet, neu oder gebraucht sind.


    Geht Euch das genauso und wenn ja wie löst Ihr dieses Problem?


    Grüße Dirk

    Wenn Du tot bist, weißt Du nicht, daß Du tot bist. Aber für Dein Umfeld ist es hart.

    Genauso ist es, wenn Du blöd bist.


    Ich halte die Erkenntnis für einleuchtend, dass alle Menschen frei geboren sind und nicht alle das überhaupt wollen.

  • Hab angefangen mit Mittelwänden und Rähmchen vom Bienenweber.

    Da sind die MW etwas schmaler als das lichte Maß des Rähmchens. So soll es sein.


    Bei den Weberrähmchen bin ich geblieben, die Mittelwandmaße bestimme ich mittlerweile selbst (lasse mein Wachs umarbeiten).


    Daher lautet meine Antwort: Nein, ging mir nie so, kenne das Problem nicht 🤷‍♀️

  • DNM Rähmchen gibts mit 8 mm Leistenstärke ,als auch 10mm sowie modifiziert- Außen muß es stimmen, sonst passt es nicht in die Kiste, aber innen verringert sich die Luft entsprechend der Holzstärke ....

  • Ja das ist normal, die MW werden im lichten Maß der DN Rähmchen nach definition des Maßes gefertigt, die Rähmchen aber fast nie und die Nutzung des vollen lichten Maßes ist auch Problematisch, da es dann rundum anliegt. Aber es gibt eine Lösung für das Problem, nehm nächstes mal Mittelwände im Bremer Maß, das ist DN nur das der Einlötverschnitt schon abgezogen wurde.

  • Ansonsten umarbeiten lassen. Die meisten können dir die Mittelwände so schneiden, wie du die willst.

    Steingarten ist Keingarten
    Für alle die, die kein Imker sind: gemeint ist Schottergarten, reimt sich aber nicht so prickelnd...

  • Ich kenne das auch. Die Rähmchen verziehen sich oft etwas durch die Drahtspannung, und schon passt die MW nicht richtig rein.

    Wenn Robirot jetzt noch das Bremer Maß angegeben hätte...

    Nachgeschaut:

    DNM 370 * 223

    Bremer 345 * 195

    Seit 2005 Sächsischer* Hobby-Imker mit ca. 10 Völkern in DNM

    * sie summen weicher als die nicht-sächsischen Bienen

  • Ich lasse mein Wachs alles auf Zadand umarbeiten, schneide sie dann selbst wie ich sie dann brauche auf Zander, Zander zweidrittel oder Zander einhalb.

    Habe mir ein Brett als Schablone gemacht mit den verschiedenen maßen aufgezeichnet und schneiden tue ich sie mit meinem Löttrafo und nem Wabendraht klappt wunderbar.

  • Ja, und ich löse das so, das ich beim Umarbeiter mein Wunschmaß angebe - rundum einen Zentimeter Luft.

    Ich bevorzuge eher wenige mm um die eventuelle Dehnung ausgleichen zu können, aber keine Einladung zum Bau von Schwamrzellen auszusprechen. Welche Vorteile bringt der Zentimeter Platz? Rundum heißt auch oben? Merci schon mal.

  • Ich lege oben an, links und rechts bleiben je 1-2 cm Platz (ich schneide die MW freihändig zu) und nach unten (viel) mehr.

    Wie beim Naturbau bauen die Bienen bei den Brutwaben die oberen 5-10 cm seitwärts fest an, darunter lassen sie rundherum 1 cm frei. Also wollen sie das so. Bitteschön. Schwarmzellen suchen geht sehr flott, weil sie die tatsächlich gerne meist an dieselbe Stelle bauen. In besagten offenen Rand, auf halber Höhe. Seltener unten. Also puste ich einmal am Rand entlang, schiebe ggf mal Bienen mit dem Stockmeißel weg und die Sache ist erledigt.

    Honigwaben bauen sie rundherum fest, egal wieviel Platz ich lasse. Sie können also, wenn sie wollen.

    Hoffentlich ein wieder normales IFT am 11-13.3.2022 im Jagdhof Kleinheiligkreuz bei Fulda.