Viererboden/Futter

  • Guten Tag, bilde jährlich einen Sammelbrutableger, ziehe darin meine Königinnen und teile diese dann in Viererböden auf. Dieses Jahr habe ich zum ersten Mal für die Viererböden keine restlichen Futterwaben mehr übrig - keine einzige :(

    Was empfehlt Ihr: jeweils 1 (Flüssig-)Futtertasche?. Danke vielmals!

    • ø 10 1-zargige Zander W-Völker/Jahr plus ca. 5 JV • Königinnen standbegattet •

  • abgeteilter Lattenrahmen kostet eine Sperrholz-Platte und ein paar Leisten.
    Dann bleiben es 3 Rähmchen, Statt Futterteig auch Sirup in Lochdeckelgläser auf die Futterlöcher, wenn die entsprechend an den Fluglöchern verteilt sind, kann man die Deckel auf die Gläser legen.

  • Nach dem Verschulen dem Sammelbrutableger Leerwaben aufsetzen und ordentlich füttern.

    Steingarten ist Keingarten
    Für alle die, die kein Imker sind: gemeint ist Schottergarten, reimt sich aber nicht so prickelnd...

  • Steht im aktuellen Newsletter der Bieneninstitute auch noch mal drin, unter Vermehrung und unter Nachfüttern: Teig, wenn genug Wasser eingetragen werden kann. Flüssigfütterung, wenn Räuberei nicht zu befürchten ist.


    Probleme würde ich jetzt eher darin sehen, wie in den Viererboden (4x2 Waben und mit Rennschieden straff voll) noch je eine Futtertasche passen soll. Von oben füttern geht ja auch nicht so einfach... Ich würde daher nur EIN Schied in die MITTE einsetzen, dann ist reichlich Platz für zwei Ableger samt Futtertasche. Stark gebildet können sie das Futter dann auch besser gegen Räuberei verteidigen.

  • oder zumindest 3x3 Waben, Futterwabe/Brutwabe/Leerwabe , dann wären es zumindest 3 Ansätze.

    Da passen die Trennleisten unten im Boden nicht..... vermute ich! Die sind bei fast allen käuflichen Beutenböden fixiert.


    Ich habe Dreier-Böden, also zwei Trennleisten und eigentlich erscheint mir das inzwischen manchmal auch etwas zu klein, da bleiben ja nur drei Waben pro Abteil. Wenn ein Abteil keine legende Königin hat, kann ich nur zwei Abteile vereinigen, das dritte bleibt dann eng. Mit zwei Abteilen könnten die noch länger laufen - aber das ist natürlich Jammern auf hohem Niveau. Muss ich die halt etwas früher umsetzen, wenn alle drei was werden, habe dafür drei Königinnen.

  • Ja, geht natürlich auch. Sollte eher gegen die Lösung mit 4-er Boden gesehen werden. 3x3 ist auch eng das weiß ich aber soll ja nur eine kurz befristete Lösung sein. Wenn sie anwachsen sollten die schon bald umgesetzt werden. :) Mehr so eine Art Anstarter.

  • Probleme würde ich jetzt eher darin sehen, wie in den Viererboden (4x2 Waben und mit Rennschieden straff voll) noch je eine Futtertasche passen soll. Von oben füttern geht ja auch nicht so einfach... Ich würde daher nur EIN Schied in die MITTE einsetzen, dann ist reichlich Platz für zwei Ableger samt Futtertasche. Stark gebildet können sie das Futter dann auch besser gegen Räuberei verteidigen.

    Wie lange bewahrst Du die Königinnen darin auf? - hatte bislang immer nur 1 Brutwabe (aus dem SBA) plus 1 alte Futterwabe zugehängt. Abgesehen von der grundsätzlichen Praxis mit den Viererböden (die MiniBeuten sind ja nicht ohne Grund bei Vielen beliebt) hatte das funktioniert.

    • ø 10 1-zargige Zander W-Völker/Jahr plus ca. 5 JV • Königinnen standbegattet •

  • Wie lange bewahrst Du die Königinnen darin auf? - hatte bislang immer nur 1 Brutwabe (aus dem SBA) plus 1 alte Futterwabe zugehängt. Abgesehen von der grundsätzlichen Praxis mit den Viererböden (die MiniBeuten sind ja nicht ohne Grund bei Vielen beliebt) hatte das funktioniert.

    Zwei Brutwaben und - je nach Futterkranz und Tracht - eine Futterwabe oder auch eine dritte Brutwabe. Die bleiben da eigentlich "nur" vier Wochen drin, eben bis ich ein Brutnest sehe, dann geht es weiter in ganze Beuten oder es wird vereinigt.


    Für mich ist es effizient, weil ich Zargen, Rähmchen und Deckel einfach weiterverwenden kann. Für "Ablegerkästen" sind sie etwas groß, große Serien würde ich damit vielleicht auch nicht machen wollen. Aber bei verschiedenen Ständen ist es praktisch.Inzwischen würde ich wohl Vierer-Böden kaufen und außer zum Schlupf von Edelzellen nur ein Trennschied mittig einsetzen.

    Da ich die habe, werden dies Jahr mal Trenner für die Mitte gebaut, die dann in normale Böden kommen, noch ein Extra-Teil weniger. Veilleicht bei Kälte etwas leer am Anfang.

    Ich mag nicht ohne Bienen...

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von HaroldBerlin ()

  • Ich würde daher nur EIN Schied in die MITTE einsetzen, dann ist reichlich Platz für zwei Ableger samt Futtertasche. Stark gebildet können sie das Futter dann auch besser gegen Räuberei verteidigen.

    So mache ich das seit Jahren.

    Die Ableger, deren Königinnen nicht auf die Belegstelle kommen, werden auf 4-er Böden nur mit 1 Trennschied (somit als 2-er Böden) gebildet. Nach 9 Tagen Zellen brechen und schlupfreife Zelle zusetzen.

    So können die Ableger über lange Zeit in diesen Einheiten bleiben.

    Sollte 1 Königin nicht begattet werden, kann einfach das Schied gezogen werden und es entsteht ein sehr starker Ableger.