Adapter / Flansch Quetschhahn zu Milchgewinde

  • Wenn es ein fest angelöteter Quetschhahn ist, dann ist es vermutlich ein relativ kleiner, nicht mehr als 50 kg Abfüller. Da würde ich kein so riesen Teil anschweißen. Da ist das Blech relativ dünn und die Lötstelle ein Schwachpunkt. Mit einer Flanschlösung, kannst Du dort auch mal wieder den Quetschhahn festmachen und das Teil weiterverkaufen. Bei ab 100 kg Behältern sieht die Sache dann anders aus.
    Ob Milchgewinde oder Tri Clamp ist an sich Geschmackssache. Bei uns gängiger ist allemal Milchgewinde. Ich bin gegen eine babylonische Vielzahl von Systemen. Da das Tri Clamp eigentlich aus der Pharma kommt, würde ich vermuten, dass das nicht unbedingt die Variante zum Geld sparen ist. Habe aber noch keins gekauft, weiß es also nicht.

    Von der Hygiene her sind sich diese Systeme sicherlich ebenbürtig, was man von manch anderen (Kunststoff) Varianten sicher nicht immer behaupten kann.
    Grüße

    Peter

    Man kann ohne Bienen leben, aber wie halt.

  • Gibt verschiedene Möglichkeiten, die einfachste wäre Quetschhahn abflexen und n Scheibenventil mit Anschweißende/Milchgewinde anschweißen.

    Gabs sogar mal bei einem Händler fertig.

    Würde aber wenn du dabei bist, gleich alles auf Tri-Clamp umrüsten.

    Nachdem ich mir den Markt (und vor allem die Preise) angeschaut habe, habe ich mich zuletzt auch für Tri-clamp entschieden. Ich habe das Gefühl das ist wie beim Rest in der deutschen Imkerei - wir Deutschen gehen da immer einen Sonderweg... die Welt nutzt meistens etwas anderes.

  • Ich krame den Strang mal wieder raus.

    Ich habe Fragen zur Verbindung Rührer (bei mir CFM 100kg mit Kugelhahn und dahinter noch ein Querhahn. Bin mir nicht sicher, ob 2 oder 2,5" Gewinde als Abschluss).

    Abfüllen tue ich mit dem Fill Up 2, aus Gründen mit einem Impellerkopf und nicht dem üblichen Zahnradkopf.


    Derzeit kippe ich eimerweise vom Rührer in einen 50kg Abfüllhobbock, am Flansch ist ein Schlauchstutzen montiert, dazwischen die Rücklauf Membran.

    Ebenfalls aus Gründen alles in einem recht engen Schlauchdurchmesser, dünner als normalerweise üblich für Honig.

    Wenn es in Betrieb ist, ist alles fein.

    (Naja, das Umfüllen vom Rührer in den Hobbock nicht..) ABER:


    Wenn die Anlage mal einen Tag zu lange steht weil ich darauf warte,dass die nächste Charge abfüllbereit ist, stockt der Honig, der noch im Schlauch und Pumpkopf verblieben ist.

    Letztes Jahr habe ich regelmäßig den Schlauch föhnen dürfen, um den Honig fliessfähig zu machen. ||

    Dieses Jahr baue ich den Schlauch Fill Up -seitig ab und lasse den Inhalt in einen Eimer laufen, diesen Honigrest kippe ich zurück in den Rührer. ..


    Mit anderen Worten: alles großer Bockmist!


    Nun habe ich mittlerweile ein ziemliches Konvolut an Milchgewinde DN 65 Schlauchstutzen, ein 3-Wege- und ein Schreiben-Ventil aus dieser Reihe,passenden 90 Grad Bogen für den Nassenheider usw.

    Und komme nicht drauf, wie ich alles anschließen soll.

    Gerne würde ich an das 3 Wege Ventil noch den kleinen 50kg Abfüllhobbock zusätzlich dranhängen, wenn man zwischendurch flüssigen Honig abfüllen möchte. Da muss man dann natürlich vorher Pumpkopf und Schlauch reinigen. Der Part mache mir keine Sorgen.


    Im Forum habe ich den Tip mit mtec gefunden, dort werde ich wohl den passenden Adapter von 2 bzw 2,5" auf DN 65 bekommen.


    Und dann? Vom Rührer direkt an den Fill Up?

    Aber der Rührer steht ja eher tief, die Pumpe müsste also hochpumpen.

    Die Rückschlag Membran passt aber nicht mehr, der Honig würde dauern zurück fließen.

    Ich habe Rückschlag Ventile bei den Milchgewinden gefunden, fürchte aber, dass der kleine Fillup und vergleichsweise zäher Honig das gar nicht aufgenommen?

    Und dann nach dem Abfüllen den Schlauch über das 3 Wege Ventil ablaufen lassen?


    Oder den Rührer auf einen Hubtisch?

    Zum Befüllen tief und zum Abfüllen hochkurbeln?


    Wie macht ihr das?

    Vielen Dank!

  • Und dann? Vom Rührer direkt an den Fill Up?

    Aber der Rührer steht ja eher tief, die Pumpe müsste also hochpumpen.

    Rührwerk mit 60cm Schlauch an den Abfüller, das Rührwerk selbst steht auf einem Hochhubwagen. Befüllt wird es am Boden, entnommen wird hochgepumpt.

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Danke rase.


    Und wenn du den Rührer soweit abgefüllt hast und auf die nächste Charge wartest, wie leerst du den Schlauch? Abbauen? Oder lässt du den Honig drin und der Druck aus dem hochgepumpten Rührwerk reicht zum rausschieben?

  • Abbauen, spühlen. Auf den Stutzen am Rührwerk kommt Frischhaltefolie. Wenn da Honig fest wird, dann schiebt da nix mehr ;)

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife