Pacht für Bienenstandort

  • Hallo Allerseits,


    so wie es ausschaut werden wir demnächst einen Standort für unsere Bienen von der Gemeinde bekommen. Als Pachtzins sollen wir uns etwas überlegen - eine bestimmte Menge Honig für den Kindergarten.


    Wieviel ist denn für so etwas üblich? Eine feste Menge oder prozentuale Beteiligung an der Ernte?


    Viele Grüße vom


    Effendi

  • effendi schrieb:


    so wie es ausschaut werden wir demnächst einen Standort für unsere Bienen von der Gemeinde bekommen. Als Pachtzins sollen wir uns etwas überlegen - eine bestimmte Menge Honig für den Kindergarten.


    Wieviel ist denn für so etwas üblich? Eine feste Menge oder prozentuale Beteiligung an der Ernte?


    Hallo Effendi,


    schwierig zu sagen. Ich kenne zumindest keine konkreten Zahlen. Häufig werden Standplätze auch kostenlos überlassen, da die Umgebung z.B. in Form besserer Bestäubung der Obstbestände, etc., davon profitiert.


    Ich würde ein Glas Honig pro Volk bieten.


    Grüße


    Ulrich


    P.S.: Du solltest auch nicht vergessen, daß so ein Glas mit Deinem Namen auf dem Edikett durchaus auch werbewirksam sein und neue Kunden anlocken könnte ;-)

  • Hallo Effendi,


    für einen meiner Stände zahle ich pro Jahr eine Kiste Honig (d.h. 12 Gläser) und 50 Euro. Ist allerdings privat.


    Ich würde eine feste Menge vereinbaren, egal, wie die Ernte ausfällt, das gibt Sicherheit für beide Seiten.


    MfG
    Gerold Wustmann

    "Moral ohne Sachverstand ist naiv und manchmal sogar gefährlich"

  • Hallo,
    Ich habe 2 Bienenstandorte von der Stadt "gepachtet".
    Ich darf dort pro Standort maximal 40 Völker aufstellen, und bezahle pro Standort 5 (fünf) €.
    Einen weiteren Standort habe ich von privat, der bekommt 4 Gläser Honig.


    Der Kindergarten meiner Tochter bekommt Honig ohne Gegenleistung.


    Gruß,
    Erwin

  • Hallo, alle Miteinander,
    Hallo, Effendi,


    ich habe meinen Waldstand im Gemeindewald.
    Mit dem Bürgermeister war abgesprochen, dass als Pachtzins, der Honig im Kindergarten nicht zu Ende gehen darf.
    Anfangs brachte ich einen Karton hin, zum gefälligen Bedienen für die Kinder, das wurde aber von einigen Müttern missverstanden, die nahmen auch noch Honig für die Kinder Zuhause mit und so war nach einer Woche der Karton leer.
    Bei der Gemeindeversammlung bekam ich dann eine Erinnerung, dass mein Pachtzins überfällig sei, und ich fiel aus allen Wolken.
    Zehn Kinder konnten doch nicht in einer Woche sechs Kilo Honig essen?
    Aber es klärte sich dann auf, und heute bringe ich den Honig immer noch in den Kindergarten, auf Bestellung und die Mütter bezahlen ihn.
    Ich wohne nur fünfhundert Meter vom Kindergarten doch für die Damen ist es so bequemer.
    Meinen Pachtzins füll ich aber seitdem in kleine gelbe ein Kilo Eimerchen die anschließend zum Spielen verwendet werden und kurz bevor der leer ist ruft mich die Kindergärtnerin an.
    Ich liefere im Jahr etwa sechs Eimerchen, viel Information(DIB) und zu Weihnachten ein Paar selbstgezogene Kerzen und den zweieinhalbe Kilo Eimer Backhonig für die Plätzchen zum Basar, freiwillig.
    Und jedes Jahr gibt es neue Kunden durch den Kindergarten.
    Viele Kinder die schon zur Schule gehen holen sich weiterhin ihren Honig, bei mir!
    So nutze ich meinen Pachtzins zur Werbung.

    Ich wünsche Euch, viele gesunde Bienen


    Margret

  • Danke für die Antworten,


    inzwischen habe ich auch noch eine Meinung gehört, demnach sind bei allen staatlichen (= öffentlich, also Gemeinde bis Bundesbesitz) Standorten bis 30 Völker 30,- DM (Info ist also schon 2 Jahre alt...) und für jedes weitere Volk 1,- DM zusätzlich fällig. Darauf wird aber in der Regel unter Hinweis auf Naturschutz im Pachtvertrag verzichtet. Klingt komisch, ist aber so.


    Mal sehen, wieviel so ein Kindergarten an Honig braucht....


    Viele Grüße,


    Effendi