Unter 30 Völker nur noch Bienenhalter und kein Imker mehr

  • Jetzt mal ernsthaft:

    Es wäre schon nicht schlecht wenn angehende Bienenhalter/Imker verpflichtend etwas Sachkunde nachweisen müßten:

    Das könnte zum Beispiel über einen Kurs an den Imkerschulen und in den Vereinen, zur Not auch an den Instituten, durchgeführt werden. Inhaltlich stell ich mir Bienengesundheit (AFB und Varroa) und Honighygiene vor.

    Jede Bienenhaltung hat eben auch Einfluß auf die Stände in der Umgebung und wer ein Lebendsmittel erzeugt und in Umlauf bring sollte sich auch schon mal mit Hygiene beschäftigt haben.

    Soweit so gut.

    Der Vorschlag den Begriff des Imkers in irgendeiner Form zu schützen ist nun wirklich ein Witz!

    Nach Aneddes Definition müssten sich dann ja alle Imkervereine und selbst der DIB umbenennen.

    Was für ein Blödsinn!

    Lieber DBIB wir möchten keine Spaltung!

    Nicht von den Landwirten und nicht untereinander!!!!

    Das einzige was ihr so erreicht ist eine Spaltung eures eigenen Ladens. Zunehmend höre ich immer öfter von Kollegen die keine Lust mehr auf das Theater haben.

  • Ja, von diesem ganzen „Landwirte sind unsere Feinde“ und Landwirte mit toten Bienen bewerfen halte ich auch überhaupt nichts.

    Wir haben viele Landwirte in unserer Firma und denen liegt allen das Vieh am Herzen, auch die Bienen. Und als ob es ohne die anderen ginge ...


    Die Marke vom DIB-Glas wäre dann ja übrigens auch nichtig.

    Imker seit Februar 2020
    12er DNM im Warmbau, ab 2021 10er DD

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  • verpflichtend etwas Sachkunde nachweisen müßten

    Das muss man doch sowieso. Jede Handlung ist an Bedingungen geknüpft. Wenn du das machst, must du jenes beachten. Punkt. Du bist sogar verplichtet dich über die Vorschriften zu informieren. Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.

    Es ist gut, wenn es fachspezifische Unterichtsangebote gibt. Es ist die einfachste Version, diese dann auch zu nutzen. Aber wer sich anders informieren möchte... warum nicht?

  • Jetzt mal ernsthaft:


    Lieber DBIB wir möchten keine Spaltung!

    Nicht von den Landwirten und nicht untereinander!!!!

    Die Spaltung in Imker und Bienenhalter ist doch schon lange da, in der Anwendung der Begrifflichkeit und in den Köpfen, diverse Untergruppierungen eingeschlossen.

    Bei Bedarf oder aber Langeweile, wird jeder kleinste Anlass genommen, um die jeweilige Gruppen ins Visier zu nehmen. Da wird einem Fragesteller, nach dem Blick auf´s Profil die Antwort relativiert, weil "falsche" Kiste in Betrieb.

    Persönliche Befindlichkeiten und Vereinsinterna werden über Soziale Medien in die Öffentlichkeit getragen. Ich wüsste nicht, was die Pressemitteilung da beschleunigt, ausser dem Blutdruck bei Manchen. Habt ihr schon mal direkte unmittelbare Auswirkungen erlebt, von Pressemitteilungen des DIB oder DBIB? Ich kann mich nicht erinnern.

  • Ich stelle mir gerade ein Gerichtsverfahren vor, bei dem mir nachgewiesen werden soll, warum meine Bienen den vorletzten Winter nur zu 70% überstanden haben. Zweiter Punkt der Anklage, im letzten Jahr soll mir ein Schwarm abgegangen sein durch Unaufmerksamkeit meinerseits und weil ich offensichtlich zwei Jahre zuvor die falsche Biene gekauft habe.

    Unvorstellbar, die CSI und die cold cases ein Jahr lang zu beschäftigen, während ein T.S. propagiert, aus Italien stammende Kunstschwärme in Möchtegernessigfässern mal machen zu lassen.

    Es gibt Regeln, die man als Imker tunlichst einhalten sollte. Die Strafe für Zuwiederhandlungen wird von den Bienen erteilt. Außerdem geht es nicht nur darum, was der Imker falsch macht sondern oft auch darum was er nicht, nicht richtig, nicht wirklich gut oder nicht gut genug gemacht hat um seine Bienen vor äußeren Einflüssen aus z.B. der heutigen Landwirtschaft zu schützen oder vor den Auswirkungen von Versuchen der Bieneninstitute.

    Viele liebe Grüße und bleibt vorsichtige Imker

    Wolfgang

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • Ist für die Fischhaltung ein Angelschein notwendig? Nach meinem Wissen nicht. Warum also dieser Vergleich?

    Für Fische halten nicht, aber sobald du Fische aus dem Wasser holst brauchst du einen Fischereischein, egal wo sich der Teich befindet.

    Besser Unorganisiert organisiert wie Organisiert unorganisiert:!:

  • ... eine Spaltung

    Das scheint aber genau der Zweck der Übung zu sein. Nicht aus Gründen, die die gesamte Imkerei und immer bestehende Animositäten und Begleiterscheinungen betreffen, sondern nur diesen Verband selbst!


    Wenn das dann aber von Personen kommuniziert und betrieben wird, die selbst nicht über die nötigen Qualifikationen oder Voraussetzungen verfügen, ist das objektiv betrachtet eine riesige Lachnummer, eigentlich eher eine Peinlichkeit mit Fremdschämfaktor. Subjektiv selbstverständlich nicht, weil man sich ja ggü. "der Konkurrenz" verbessert und dem Vernehmen nach die Messlatten höher hängen will....

  • Ist für die Fischhaltung ein Angelschein notwendig? Nach meinem Wissen nicht. Warum also dieser Vergleich?

    Für Fische halten nicht, aber sobald du Fische aus dem Wasser holst brauchst du einen Fischereischein, egal wo sich der Teich befindet.

    Tut mir leid aber das ist Quatsch. Aus meinem eigenen Teich (eigenes Grundstück) kann ich ohne Vorbehalt Setzlinge einsetzen und diese dann später entnehmen (Angeln, Fischen oder wie auch immer) und anschließend verzehren. Mache ich selbst fast jedes Jahr mit Forellen.

  • Der im Grundbuch eingetragene Eigentümer des Gewässergrundstückes (Inhaber des Eigentumsfischereirechtes) oder der im Fischereirechtsverzeichnis eingetragene Inhaber eines selbstständiger Fischereirechtes (vgl. § 5,
    7 SächsFischG).
    Der Pächter eines Fischereiausübungsrechtes oder einer bewirtschafteten Anlage der Fischzucht & -haltung (vgl.
    §§ 3, 16 SächsFischG).

    Besser Unorganisiert organisiert wie Organisiert unorganisiert:!:

  • Cool. Da kommt dann noch der Föderalismus dazu. In Schleswig-Holstein darf der Geringmengenimker dann Bienenhalter heißen und in NRW (oder getrennt in Eximker-Landesverbände vielleicht) nur Bienenbeaufsichtigungsfachmann, oder so...

    Bayern versucht sowieso die Bundesregelungen zu umgehen und Baden-Würtemberg bleibt bei der Bezeichnung Imker für alle...:(||

    Da kommt hinzu, dass die Forderung zum Bienenführerschein ja auch im Landtag eingebracht wurde.

  • Sind die alten Gesetze.

    Jetzt dämmert es mir, worauf das hinausläuft: Nur die kraft Berufsausbildung oder von des DBIB Gnaden in einen vergleichbaren Stand erhobenen wahren Imker dürfen eine Armbrust tragen. :u_idea_bulb02:

    Coronataugliches Freiluft-Imkerforumstreffen am 3.-5.9.2021 an der Lahn.