Leute, achtet aufs Futter - gerade bei den starken Völkern

  • Ja, es ist immer noch recht wenig Wasser vorhanden, das ist richtig und trägt auch sicher zur schlechten Lage bei. Allerdings ist die Lage besser als 2020 zur gleichen Zeit. Habe Samstag einen Aushub für einen kleinen Gartenteich gemacht und dabei bis in 80 cm Tiefe gegraben, soweit runter war der Boden feucht - auch in den oberen Schichten.


    Im Herbst 2018 habe ich 20 m entfernt ein ähnliches Loch gebuddelt, da ging ohne Spitzhacke nicht viel, knochentrocken, knochenhart der Boden. Ist aktuell um Welten besser. Mag natürlich kleinräumig anders sein, aber zumindest in der näheren Umgebung sollte Wasser verfügbar sein.


    Auf dem Weg ins Büro habe ich heute morgen mal eine der hiesigen Robinien fotografiert. Sehen für mein Empfinden echt gut aus, manche Bäume scheinen eher weiß als grün. Aber mit Blick auf die Stockwaage und die angekündigten Gewitter werde ichwohl genauso schleudern wie Kikibee.

  • Bei uns dauert es noch mit den Robinien. Die Bäume in der Stadt haben viele aber noch sehr kleine Blüten Ansätze. Trockenschäden hatten wir letztes Jahr, in diesem Jahr haben sich die Bäume gut erholt.

    Willst du Gottes Wunder sehen, musst du zu den Bienen gehen.

  • Ne hab ich ja nicht gesagt. Bei mir ja das gleiche Spiel.

    Alles Blüt aber kein Nektareintrag.

    Meine Wiesen sind so durchnässt, dass ich zu meinen Bienen mit dem Auto nicht hin komme. Bzw. mich nicht hintraue bei dem matschigen Boden. Musste gestern beim Wandern alle 5 Völker 200m mit der Schubkarre bis zur Straße fahren.

    Llecter sagt ja selbst, dass auch bei ihm die Böden feucht sind.

    Vielleicht liegt es auch an den relativ kalten Nächten?


    Wenn es tatsächlich an den trockenen Böden liegt, dann dürfe ja dieses Jahr dann gar kein Blütenhonig mehr zu erwarten sein. Außer Juni und Juli werden äußerst nass. Oder verstehe ich euch falsch?

  • Mag natürlich kleinräumig anders sein, aber zumindest in der näheren Umgebung sollte Wasser verfügbar sein.

    Drücke ich mich so unverständlich aus ? Bäume deren Wurzelwerk und Feinwurzelwerk

    teilweise oder ganz abgestorben ist, können nur noch vermindert Wasser aufnehmen, je

    nach Schädigungsgrad des Wurzelwerks. Ich habe hier Robinien, die direkt am Bach stehen

    und so aussehen, wie die von Kikibee. Und ich habe hier deutlich geschädigte Linden, die so aussehen wie die Robinien. Und selbst wenn es jetzt den Winter und das ganze Frühjahr

    durchgeregnet hätte, wären die Schäden nicht mehr rückgängig zu machen. Wenn schon das

    Hauptaugenmerk auf dem Honigertrag liegt, dann bitte doch auch mal sich damit beschäftigen, unter welchen Bedingungen eine Pflanze honigen kann und unter welchen

    Bedingungen ein Bienenvolk Nektar sammeln kann um sich zu erhalten.

    Flüsse trinken ihr eigenes Wasser nicht. Bäume essen ihre eigenen Früchte nicht. Wolken verschlingen ihren eigenen Regen nicht. Was Große Wesen haben ist immer zum Wohle anderer. Indisches Sprichwort

  • Der Niederschlag war nur im Mai ausreichend. Die Monate davor waren hier deutlich zu trocken. Die Trachtpflanzen brauchen ja wohl auch gewisse Vorlaufzeit. Die Robinie sieht ähnlich aus wie in der Pfalz. Da kommt noch nichts.

    Der fehlende Nektar macht sich auch im Bautrieb massiv bemerkbar. Da wird mittlerweile nur noch das Nötigste ausgebaut.

  • Der Niederschlag war nur im Mai ausreichend. Die Monate davor waren hier deutlich zu trocken. Die Trachtpflanzen brauchen ja wohl auch gewisse Vorlaufzeit. Die Robinie sieht ähnlich aus wie in der Pfalz. Da kommt noch nichts.

    Der fehlende Nektar macht sich auch im Bautrieb massiv bemerkbar. Da wird mittlerweile nur noch das Nötigste ausgebaut.

    Vielleicht ist das eine Ursache. Bei uns hat es für unsere Verhältnisse auch im Winter reichlich Niederschlag gegeben. Die Völker bauen bei mir gut. Hier blüht alles drei Wochen später als im letzten Jahr, aber es wird Nektar eingetragen.

    Willst du Gottes Wunder sehen, musst du zu den Bienen gehen.

  • Drücke ich mich so unverständlich aus ? Bäume deren Wurzelwerk und Feinwurzelwerk

    teilweise oder ganz abgestorben ist, können nur noch vermindert Wasser aufnehmen, je

    nach Schädigungsgrad des Wurzelwerks. Ich habe hier Robinien, die direkt am Bach stehen

    und so aussehen, wie die von Kikibee. Und ich habe hier deutlich geschädigte Linden, die so aussehen wie die Robinien.

    Grundsätzlich hast du damit sicher recht, aber das ist hier eben nicht zutreffend, wurde ja auch schon diskutiert. Hier sehen die Bäume eben nicht so aus, wie du es beschreibst. Die Robinien, auch die Linden, sind sattgrün, alle Äste belaubt, hängen voll mit Blüten wie fast nie. Die Bäume sehen fit und gesund aus. Natürlich kann es trotzdem sein, dass es tiefergreifende Schäden gibt, um das auschließen zu könnne habe ich zuwenig Ahnung. Ich glaube es allerdings nicht. Zudem gibt es auch reichlich Pflanzen, die eben nicht so tief wurzeln und Nektar spenden könn(t)en.


    Dann lügt Llecter?

    Ab und an schon, zugegeben ;)  Ritzbert wundert sich doch auch nur, dass die Bienen nichts finden. Alles gut.

  • Der fehlende Nektar macht sich auch im Bautrieb massiv bemerkbar. Da wird mittlerweile nur noch das Nötigste ausgebaut.

    Das ist mir auch schon aufgefallen - erst jetzt so gaaaaanz langsam fällt ihnen auf, dass ich ihnen schon vor einer kleinen Ewigkeit je eine neue Mittelwand dazugehängt hatte.

    "Wie stellst du dir das Land vor in dem Milch und Honig fließen?" "Klebrig."

  • Der fehlende Nektar macht sich auch im Bautrieb massiv bemerkbar. Da wird mittlerweile nur noch das Nötigste ausgebaut.

    Das ist mir auch schon aufgefallen - erst jetzt so gaaaaanz langsam fällt ihnen auf, dass ich ihnen schon vor einer kleinen Ewigkeit je eine neue Mittelwand dazugehängt hatte.

    Kann ich nicht sagen .

    Im Raps 1,5 zander Mittelwand zugehängt nach 4 Tagen ausgebaut und leider mit Nektar vollgeklatscht oben schon verdeckelt .

    Geht jetzt halt in nen Ableger