Leute, achtet aufs Futter - gerade bei den starken Völkern

  • Hier im Garten Arbeit am dritten HR, 7 km in die eine Richtung knapp über Nullnummer im Raps und 10 km in die andere Richtung so abgrundtief strohtrockene und gleichzeitig starke Völker, dass vor einem Flugloch ein Haufen toter Bienen liegt. Dort blühen gerade die letzten Äpfel. Offene trockene Brut und nicht die Spur einer Futterzelle.

    Hoffentlich ein wieder normales IFT am 11-13.3.2022 im Jagdhof Kleinheiligkreuz bei Fulda.

  • Erstaunlich der Norden in diesem FJ:

    Ich kann das Diagramm umdrehen. Einige bauen und füllen den 2., andere den 3. HR, trotz der sehr kühlen und wechselhaften Witterung. War l.J. hier ähnlich wie im Diagramm gezeigt.


    Gönnt uns das jetzt mal ;)

  • Ich habe noch immer nichts im Honigraum (Waage 626) und die Völker leben vom der Hand in den Mund. Teilweise kein 2 KG Reserven mehr - ein trauriges Jahr. Ich zöger das Füttern noch hinaus, aber es ist sehr knapp. Die Völker wenigstens für die Ablegerbildung zu nutzen ist auch nicht so einfach, da es kaum Aussicht auf gutes Begattungswetter gibt. Wo ist für euch die harte Grenze wann ihr zum Futterkanister greift?

  • Teilweise kein 2 KG Reserven mehr - ein trauriges Jahr. Ich zöger das Füttern noch hinaus, aber es ist sehr knapp.

    Pack Futterteig drauf. 2 kg Reserve wäre mir zu knapp, die Völker werden hier teils 300-400g leichter am Tag, das ist keine nennenswerte Reserve wenn mal drei Tage gar nix geht.


    Kannst den Teig auch in den (Hoch-)Boden legen, da wird er ignoriert sobald besseres von draußen rein kommt. Sehe das bei meinen Völkern: da wo es etwas knapp ist wird der unten weg geputzt, die Völker mit bissl Reserven im HR gehen nicht ran. Beruhigt mich aber ungemein zu wissen, das für den Notfall was da ist.

  • ich werf da ein Paket Futterteig rein, wenn das Futter knapp ist Wenn sie's nicht brauchen, sind 2,5€ vergeudet. Wenn ein Volk verhungert, ist es ein Drama, aber auch wenn's nicht leistungsfähig ist, wenn dann doch Tracht kommt, stehen die 2,5€ in keinem Verhältnis zum Schaden.

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Es geht mir nicht um die Kosten, sondern um die Hoffnung, dass ich noch etwas Honig bekomme und dann kein Zucker im Honig haben möchte. Kann ich sicher sein, dass der Futterteig nicht abgenommen und lieber in Waben eingelagert wird?

  • Es geht mir nicht um die Kosten, sondern um die Hoffnung, dass ich noch etwas Honig bekomme und dann kein Zucker im Honig haben möchte. Kann ich sicher sein, dass der Futterteig nicht abgenommen und leiber in Waben eingelagert wird?

    Wenn du nicht fütterst, bekommst keinen bzw. deutlich weniger Honig. Ist außerdem doch völlig latte, ob da am Ende 100 g Futterteig im 20 kg Eimer Honig sind. Hauptsache nicht hungern lassen. Deinen Hund würdest du auch nicht hungern lassen.

  • Da hast Du wohl recht, werde mir das bei der Durchsicht am Sonntag ansehen und dann Futter in den Boden packen, Räuberei wird es bei kaum vorhandenem Bienenflug wohl auch kaum geben.

  • ich habe heute bei 2 Völkern 2kg von 2,5kg wieder runtergenommen- nach 4 Wochen. Die es brauchten haben es verbrütet- genauso wie die Futterwaben, da sind von den letzten 2-3 Waben im Schnitt 0,5 bis 1 noch verdeckelt. Rest wurde verputzt.

    Die superstarken haben auch Pollenvorräte, die schwächeren nicht.

    Schwarmzellen keine, nur ein paar leere Spielnäpfe.

  • Hier ist es dasselbe mein stärkstes Volk hat grade mal einen Honigraum voll.
    Die schwächeren Völker habe ich in Ableger aufgeteilt und hoffe sie sind zur Linde fit genug um noch was zu reißen. Die Völker mit Honigraum haben momentan auch jeweils eine Futtertasche voll Puderzucker zugehängt laut Raymond Zimmer wird der nicht angerührt sobald es Tracht gibt weil er sehr schwer aufzunehmen ist. An kühlen Oder regnerischen Tagen gibt es aber dadurch einen Futterstrom und dadurch keine Brutreduzierung.