Leute, achtet aufs Futter - gerade bei den starken Völkern

  • Auch im Bergischen Land versprechen viele Blüten Tracht, aber es kommt kein Überschuss rein und auch ich musste gestern 2 trockenen Völkern helfen - glücklicherweise rechtzeitig, wir müssen weiter aufpassen und kontrollieren - unsere Waage im Bergischen 0626

    In der Nähe meines zukünftigen Ablegerstandes Steht ja eine Wage :thumbup::love:

  • Man sagt ja, dass Völker gereizt sind, und/oder sich suboptimal entwickeln, wenn sie weniger als X kg Futter in der Beute haben.

    (Ich persönlich sehe 5kg als unterste Grenze, andere haben da vielleicht andere Werte).


    Wenn ich nun (fiktiv) 3kg Futter auf den Waben vermute und somit Futterteig auflege, wissen die Bienen ja nicht, wie viel da in dem Beutelchen drin ist - richtig?

    Kommt es dabei darauf an, den Zugang zum Teig im Beutel so gross zu machen, dass genug Bienen daran rumknabbern können?


    Ich weiss, wichtig ist, DASS Futter vorhanden ist, und zwar genug!

    Aber mich würde interessieren, ob jemand weiss, inwiefern die Menge des Futterteigs wahrgenommen wird, bzw. sich auf das Volk auswirkt.


    Liebe Grüße 🙂

  • Hallo SK-Honig,

    schade um die Bienen. Aus Fehlern/Versäumnissen lernt man. Mir ist ein Volk eingegangen, bei dem mein Pate und ich die Ursache nicht gefunden haben. Die toten Bienen brachte ich zu unserem Tierpark. Die füttern Wespenbussarde bzw. frieren sie ( die toten Bienen;)) ein.

    Gruß Bernd

  • Es ist in diesem Jahr wirklich gefährlich, deshalb war ich ständig beim Kontrollieren und wo ich mir unsicher war habe ich gefüttert. Es ist jedoch nicht ganz einfach bei den verschiedenen Formaten, DNM Liebig, DD, Bino Ableger zweizargig und Miniplus alles unter Kontrolle zu haben. Solange in den Honigräumen der WV frischer Nektar glänzend, hoffe ich dass es bei den anderen auch gut aussieht und die nächsten kühlen Tage überstanden werden. Auf meine analoge Stockwaage möchte ich mich allein nicht verlassen, denn Futter wird in Brut verwandelt, da kann man leicht getäuscht werden. VG Jörg

  • Ja, schon fies. Überall blüht es und statt Frühtracht einzulagern wird Futter verbraucht, weil es zu kalt ist, dass ordentlich Nektar produziert wird.
    Wenn das so weiter geht, bin ich doch noch die (bei der Durchsicht im März) reichlich vorhandenen Futterwaben los geworden und meine Honigkunden müssen auf Frühlingshonig verzichten. Es könnte direkt von der Kälte in die Zeit der Läppertracht übergehen.

    In der Natur gibt es weder Belohnungen noch Strafen. Es gibt Folgen.
    (Robert Green Ingersoll)

  • So schwarz sehe ich das noch nicht. Zumindest hier ist nur die Kirsche in Vollblüte. Apfel und Raps ist noch ganz am Anfang , die Völker stehen in den Startlöchern und werden von Tag zu Tag stärker. Wenn das Wetter in den nächsten ein zwei Wochen anfängt mitzuspielen geht's rund.

  • Es war ein trauriger Anblick

    Herzliches Beileid. Das ist wirklich ein supertrauriger Anblick. Ich bin wirklich dankbar, dass dieser Thread in Bezug auf den Futterstand nochmal mit dem Zaunpfahl gewunken hat.

    "Wie stellst du dir das Land vor in dem Milch und Honig fließen?" "Klebrig."

  • So schwarz sehe ich das noch nicht. Zumindest hier ist nur die Kirsche in Vollblüte. Apfel und Raps ist noch ganz am Anfang , die Völker stehen in den Startlöchern und werden von Tag zu Tag stärker. Wenn das Wetter in den nächsten ein zwei Wochen anfängt mitzuspielen geht's rund.

    so sieht es bei uns auch aus

  • In der Nähe meines zukünftigen Ablegerstandes Steht ja eine Wage :thumbup::love:

    Aber sei vorsichtig mit der Deutung solcher "Fremdwaagen". Die Situation in deinen Völkern kann eine komplett andere sein.

    Kann ich bestätigen, auch bei den Nachbarvölkern am gleichen Stand entwickelt sich die Situation sehr unterschiedlich. Beim Wiegen hat die Brut einen großen Einfluss und kann dazu führen die Versorgung vollständig falsch einzuschätzen. Ein Volk hat wenig Brut und Bienen, aber genug Futter, ein Anderes hat KEIN Futter aber einen Haufen Bienen und jede Menge Brut. Hat hier jemand Erfahrung was Brut pro Achtel Zander-Wabe wiegt? Wenn es um die letzten 2 KG geht haben wir schnell eine Varianz im Gewicht der Beutenteile, die uns in die Irre führen.

  • Hatte gestern bei mir mal reingeguckt, frischer Honig, frische Brut. (Und jede Menge Bienen, dooferweise Kö hinterm Schied.)


    Nächster Blick dann am Freitag. Da seh ich auch gleich, wie der Baurahmen und der HR angenommen wurden. Hab noch ne halbe Tüte Futterteig, vielleicht pack ich die einfach noch 'rein. Schaden kann's ja nicht und umtragen in den HR werden sie's auch nicht, wenn ich euch hier richtig verstanden hab.

  • Hat hier jemand Erfahrung was Brut pro Achtel Zander-Wabe wiegt?

    Zander 1/1 6.400 Zellen Zander/8 800 Zellen, Gewicht Biene ~ 100mg also geschätzt 80g


    Gruß Thorsten

    Zander hat beidseitig zusammen gute 6000 Zellen, die Achtel beziehen sich aber auf einseitige Schätzung, sonst passt das aber denke ich. D.h. ein 1/8 hat etwa 400 Zellen -> 40 g.