Leute, achtet aufs Futter - gerade bei den starken Völkern

  • Mal ne ganz praktische Frage: Wenn man nur Futterteig hat - legt man den am besten 1.auf die Oberträger vom honigraum (und dann ne leerzarge mit Isolierung drauf) oder 2. nimmt 2 nicht besetzte Waben aus dem HR und legt ihn direkt aufs Absperrgitter oder

    3. auf den Boden unter den Brutraum?

    Wenn die Futtersituation kritisch ist, dürfte der HR auch kaum interessant sein, d.h., da gibt's nix zum Einlagern. Insofern kannst den Futterteig auf die OT des BR legen, nachdem der HR entfernt wurde...

    Übrigens, das Nudelholz hilft den Futterteig platt zu walzen - dann passt er auch in den "beespace".


    Nachtrag: Bei wärmeren Temperaturen nicht vergessen, den HR wieder aufzusetzen ;)

  • Mal ne ganz praktische Frage: Wenn man nur Futterteig hat - legt man den am besten 1.auf die Oberträger vom honigraum (und dann ne leerzarge mit Isolierung drauf) oder 2. nimmt 2 nicht besetzte Waben aus dem HR und legt ihn direkt aufs Absperrgitter oder

    3. auf den Boden unter den Brutraum

    Habe vor 7 Tagen bei den Völkern die schon im Honigraum sitzen den Futterteig auf die Rähmchen gelegt.

    Bei den Völkern die den HR noch nicht angenommen haben, stehen jetzt solche Gummibärchen Schüsseln mit Futterteig auf dem Gitterboden.

    Funktioniert beides, jedoch ist Futterabnahme auf dem Gitterboden wesentlich größer aufgrund der Nähe zum Brutnest. Die Bienen Ketten sich auf und hängen in die Behälter rein.

    Waben aus dem HR entnehmen und dann den Futterteig auf das Brutnest legen war für mich keine Option.

  • Hat meiner Meinung nach den gleichen Effekt wie in einer Schale unten auf dem Gitterboden. Warum also Honigraumwaben entnehmen und im Honigraum rumwursteln. Dann evtl. vergessen die Waben rechtzeitig wieder reinzuhängen und sich über den Wildbau ärgern.

    Dann doch lieber bei Völker die nicht min HR sitzen wie es beemax geschrieben hat, HR runter und den Teig auf den Brutraum packen.

    Wie gesagt, das ist meine Meinung. Gibt bestimmt viele die das anders sehen. Kann dir nur sagen dass es bei mir geklappt hat. :)

  • Honigraum drauflassen- da sehen die Bienen den Raum für schlüpfende verdeckelte Brut (Achtel Brutflächen zusammengezählt?) und bei den Tagestemperaturen über 5°C finden die auch den Futterteig oberhalb des HR und nehmen den für die laufende Fütterung am Brutnest und nicht zum Füllen vom HR. Auch wenn MW noch ausgebaut werden müssen, bringt eine zu späte HR-Gabe schnell eine Reisestimmung in die Völker.


    Immer 2 Wochen im Voraus denken- reicht das Futter für die Zeit, was schlüpft in den nächsten 2 Wochen. Wie ist die Wetterprognose. Was passiert, wenn ich nicht wie geplant zu den Bienen komme.


    Ab heute gehen die Tagestemperaturen über 12°C -hier und in MV- und weiter nach oben- da müssen die HR drauf sein, damit sie tägliche Überschüsse nicht im Brutraum einlagern. Dann kann man den Rest Futterteig beim nächsten Besuch wieder entfernen. Der erste HR bleibt beim angepassten BR ehe drauf- angepasste Futterkammer.


    Verdeckelte Futterwaben als Reserve markiert hinterm Schied oder im HR je nach Format sind dann dort vor der Wachsmotte besser aufgehoben als irgendwo außerhalb bis sie für die Ableger gebraucht werden, je kleiner diese Menge ist, desto besser. Sirup/Futterteig sind einfacher zu lagern.

  • Interessanter Randnotiz:

    Ich hab letztes Jahr 2 Buckfast Zuchtköniginnen bestellt und im Bestand.

    Der Rest ist Buckfast-Carnica-Landrasse-Mischmasch.


    Der Mischmasch kommt aktuell sehr gut klar und sammelt fleißig.


    Die beiden reinen Buckfast Völker sind mir fast verhungert.. habs grad noch so gesehen und beigefüttert. Dachte ich hätte noch genug drin, weils den Mischmasch Völkern vergleichsweise gut ging - hatte aber nicht alle kontrolliert.

    Hatte das bereits vor 2 Jahres festgestellt, dass meine Mischmasch Völker offenbar besser an solche Bedingungen angepasst sind als so manche Reinzucht. Also die 2-3 wo ich Buckfast Königinnen gekauft hab, haben diese vorallem performed wenns warm war und die Bedingungen gestimmt haben, sprich auch die Tracht da war. Bei Läppertracht und Kack Wetter haben die total abgeschießen..


    Kann sein, dass das jetzt eine punktuelle Beobachtung von mir ist.. oder an der Region hängt aber vllt gehts ja wem ähnlich...

  • wenn man keine sehr guten Standorte hat oder nicht wandert sollte man sich überlegen, ob ein Hünglertyp wie die Carnica nicht besser passt als stark brütende wie die Buckfast. Wenn man Honig ernten möchte.

    Die können Mengen Reserve- und Flugbienen bereit stellen- bei ständig hohem Futterverbrauch- und notwendigen Trachten oder man muß füttern, kann aus Bienenmasse auch für Ableger/Begattungskästen und Kunstschwärme schröpfen und der eine oder andere ist auch froh, wenn es weniger Honig zu schleppen gibt.