Imkern macht arm?

  • Hallo, alle Miteinander,
    Hallo, Hermann,


    meine Enkeltochter (4J.) hat mir in einen 500l. Tank Met, der abgefüllt werden sollte, Kaulquappen hinein gegossen, das Wasser war sauberer als im Teich, sie hätte dann besser sehen können wie die wachsen?!?
    Eine neue Episode für „ Fredmanns Episteln „
    Ich verkaufe die Flasche 0,7l für 5 Euro, wie viel Verlust habe ich?
    Wenn ich davon ausgehe das Du, im schlimmsten Fall, pro Volk 25 kg Tannenhonig erntest!
    Dann ist es ein ungeheurer Kostenfaktor, wenn Du ein Glas davon abgeben musst, ich vergaß die 20 Cent für das Glas!
    Dafür war es beim Förster vielleicht ein bisschen unbequemer?
    Ich weiß ja, dass ich zum Übertreiben neige.
    Den Bauer kann ich verstehen, ich habe auch einen Kollegen zur Rapsblüte die Völker bei mir aufstellen lassen, er hat den Honig und ich seine Hinterlassenschaften, (vergrabene Drohnenbrut, Folie), und eine alte kaputte Beute, und dann noch nicht einmal meine Beutengröße!
    Der Campingplatz-Besitzer möchte jetzt von mir das Geld für die zwei Wochen die er dort verbracht hat, er war der Meinung, es war mein Gast?
    Der Kollege hatte es wohl sehr eilig, er konnte nicht einmal „ Tschüß „ sagen.
    Soweit zum verlustreichen Imkern!


    @ Franz Xaver, heute habe ich eigentlich gute Laune, wir Norddeutschen wirken nur ein wenig unausgeschlafen, dass kommt daher, weil wir immer auf Sprung sind.
    Bei mir beginnt der Wald ein wenig zu Honigen. Nach einer sehr guten Rapsblüte, habe ich gerade die Sommerblüte geschleudert.
    Wenn jetzt noch Waldhonig kommt, ist das wie Weihnachten.
    Aber auch sonst gibt es noch eine schöne Spättracht,
    es sind ja noch vier Wochen bis zum Abschleudern.


    Ich wünsche Euch, viele gesunde Bienen


    Margret

  • Hallo Margret,


    Du wirst vielleicht arm, dein -sich cleverer als der Rest der Welt fühlender- Imkerkollege wohl nicht.
    Dafür sammelst du deine Reichtümer im Kopf, und der bleibt doof. :wink:


    Die Idee mit den Kaulquappen finde ich genial, ich habe sofort die Verschlüsse meiner Gärfässer kontrolliert. Mein Sohnemann (10J.) und lieb Töchterlein (9J) sind gerade auch auf so einem Trip mit allem was krabbelt.


    In diesem Sinne.

    Grüße an alle


    Michael



    -Denken ist wie googeln. Nur krasser-

  • Hallo, alle Miteinander,
    Hallo, Michael,


    ich habe erst überlegt ob ich nicht ein neues Kultgetränk auf den Markt bringe.
    Nach Skorpion in Wodka oder Wurm im Tequila, wäre doch Kaulquappe in Met entsprechend zeitgemäß!
    Ich habe allerdings nicht mehr so viele Kaulquappen gefunden, die haben wohl was gemerkt?
    Wie immer wusste mein Imkerpate eine Lösung, er gab mir ein Buch übers Destillieren, - und seine Destille aus Kriegszeiten.
    Ich habe bisher nur Kräuter in einer kleinen Labor- Destillieranlage verarbeitet.
    So kann ich den Alkohol zum Desinfizieren von Gläsern nehmen.
    Prost!


    Ich wünsche Euch, viele gesunde Bienen


    Margret

  • Oh, mein Gott ...


    jetzt wird die Alte auch noch zum Schwarzbrenner. Wehe, wenn die Imker losgelassen. :lol::lol::lol:




    Ende August muß ich für ein paar Tage nach Rostock, bisy, ich glaube, ich schelle doch mal bei dir. :wink:



    ... in diesem Sinne ...

    Grüße an alle


    Michael



    -Denken ist wie googeln. Nur krasser-

  • Hallo Margret,
    Etwas viel Bla Bla an den Haaren herbei gezogen.
    Ob ich für einen Standplatz lieber mehr oder weniger bezahle, hat doch wenig mit Geiz zu tun sondern ist eine normale wirtschaftliche Entscheidung.
    Wenn das zu aufsteigender Galle führt ist das natürlich ein Problem, wünsche gute Besserung.
    Gruß, Hermann


    Um nicht falsch verstanden zu werden:: Die bezeichnug Bla Bla bezieht sich auf Die Wanderimkergeschichte.


    Es ist eine sehr subtile Methode andere Mensche zu beleidigen, indem man Vergleiche konstruiert um jemanden in eine bestimmte Ecke zu drängen. Der müllverteilende, undankbare und rücksichtslose Wanderimker.
    Danke Michael, ich bin also doof.
    Gruß, Hermann

  • Hallo, Hermann,


    meinen herzlichen Dank für die gut gemeinten Wünsche.
    Um diese Diskussion auch für Außenstehende und Jungimker verständlich zu machen, wäre es noch interessant wieviel Honig Du abgeschleudert hast?
    Wenn ich, und ich bin jetzt ganz vorsichtig, ca.1, 5% meines zu erwartenden
    fiktiven Gewinns, als wirtschaftlichen Faktor angebe,
    als nicht zu verantwortende/nötige Ausgabe, wie nennst Du das?


    Wenn dem nun so ist, das Deine Imkerei das wirtschaftlich nicht verkraften
    konnte, wäre es doch eine nette Geste gewesen, hier im Forum von dieser Gelegenheit zu berichten.
    Ich kann mir vorstellen dass viele Kollegen ihre Reserven geplündert hätten, um diese nicht alltägliche Möglichkeit, zu nutzen.
    Aber,- das ist wieder ein anderes Thema!


    Zum Schluss noch, ich habe Deinen Anschlussbeitrag später gelesen, will und wollte ich Dich nicht beleidigen,
    Nur, wer verteilt, sollte auch einstecken können.
    Mein subtiler Beitrag, sollte auch einmal die andere Seite beschreiben und kam als Beispiel gerade richtig.
    Wenn Du Interesse hast, kann ich noch viele Geschichten aus unserem Kreis über Wanderimker schreiben?


    Ich persönlich, wandere und imkere nach dem Motto;
    - Leben, und leben lassen -
     
    Ich wünsche Dir, viele gesunde Bienen


    Margret

  • Hallo, Michael,


    Du willst doch nur beim Desinfizieren helfen, aber ernsthaft, wenn ich nicht gerade in Urlaub bin, freue ich mich auf Deinen Besuch, gib mir nur rechtzeitig eine Nachricht.


    Viele Grüße


    Margret

  • Hallo Margret!
    Hallo Mitleser!
    Um auf deine Fragen einzugehen. Am Montag schrieb ich:
    Im Schwarzwald habe ich schon Bauern erlebt....
    Genau genommen war es anders. Ist schon etwa 10 Jahre her. Bekam im Schwarzwald Standplatz bei einer Bäuerin, sollte pro Volk 1 Glas Honig bezahlen.
    Fragte dann noch beim Förster und bekam noch einen Platz in der Nähe.
    Lkw geliehen, -Bienen gebracht, -Wetter plötzlich sehr kalt, -Regen, -Regen, -Bienen nix Honig. :cry:


    Beim Abholen der Bienen fragte ich die Bäuerin, ob man sich auf die halbe Honigmenge einigen könne, da es keine Ernte gab. Nein, das wäre mein Pech.
    Dem Förster gab ich auch einige Gläser und er bedankte besonders, da er auch wusste, das es keine Ernte gegeben hatte. Seitdem habe ich immer Förster gefragt . Die wollen übrigens manchmal gar keine Honiggeschenke annehmen, da sie ja nur ihre Arbeit machen die wir schon mit unseren Steuern bezahlen.Ich gebe den Honig aber gerne da ich die Förster manchmal auch abends anrufe und sie auch sonst meisten sehr entgegenkommend sind.



    Erspar uns bitte weitere Geschichten über Wanderimker, ich könnte auch viele über Standimker erzählen, mit denen du sicher auch nicht in einen Topf landen wolltest.
    Deinem Motto kann ich mich anschließen.
    Viele Grüße, allen glückliche Bienen, Hermann




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