Gebrauchte Beuten - Wie reinigen

  • Hallo zusammen,


    ich habe mir von dem Imker, bei dem ich meine Bienen erhalten, auch gleich 3 gebrauchte Holzbeuten (11er DNM) mitgekauft. Er hat mir zwar versichert, das dort nie Krankheiten drin waren, allerdings habe ich beim auskratzen vom Propolis dort bei einer Beute etwas gesehen, was wie "gespritztes Propolis" ausgesehen hat. Da ich nicht sicher bin, ob es sich um Kotspritzer handelt, möchte ich die Beuten reinigen, bevor ich meine Bienen bekomme.


    Was könnt ihr dafür empfehlen und wie führt ihr das aus? Ich habe schon gehört, das man z.B. die Beute ausflammen kann, aber dann evtl. die Bienen nicht mehr in die Beute ziehen. Oder das durch den Einsatz von heißem Wasser das Wachs schmilzt und dann die Sporen ins Holz ziehen, ist das korrekt?

    VG,

    Thomas

  • Auskratzen, dann Abflammen wenn du unsicher bist. Wobei Abflammen nicht "verkohlen" heißt!

    Das Holz darf nicht schwarz oder dunkelbraun werden, sondern höchstens leicht gebräunt. Du siehst dann, wie Wachs und Propolis schmelzen, teilweise zu rauchen anfangen, das reicht. Flächig drübergehen, Streifen für Streifen, in den Ecken vielleicht 2x kurz hintereinander und fertig.


    Abflammen wäre z.B. mit Lötlampen günstig und schnell (Baumarkt) machbar.

  • Innen reicht, mein Pate flammt die seit Jahrzehnten nach jeder Nutzung ab und hatte nie ein Problem damit dass die Bienen nicht bleiben wollen. Außer im Mai, aber das lag nicht am abflammen 😉

    Imker seit Februar 2020
    12er DNM im Warmbau, ab 2021 10er DD

  • Man kann auch Waschsoda verwenden zum Auswaschen, allerdings hilft das nicht gegen AFB Sporen aber sonst gegen alle gängigen anderen Krankheiten, auch wird Propolis und andere Verunreinigungen sehr gut gelöst...

  • Hallo,

    mit Waschsoda geht es gut.

    So habe ich das gerade mit meinen Begattungskästchen gemacht.

    Allerdings sind das Styroporkästchen.

    Waschsoda in Wasser lösen und die Kästen 24 h tauchen.

    Anschließend abschrubben und mit Wasser spülen.

    "Soviel Theorie wie nötig und soviel Praxis wie möglich"