Easy Bee Box

  • Das bestreite ich ja gar nicht. Ich denk nur, das könnte auch einfacher und im Selbstbau gehen, zumindest für den Hobbyimker. Daher die A-Rahmen-Kipp-Idee. Ich werd nächsten Monat mal ein bisserl basteln. 2 Bretter und ein paar Leisten sollten reichen, um das mal auszuprobieren...

    ... und nach dem drölften Prototyp und 800€ Materialkosten hast du vielleicht die Lösung, die dann annähernd das kann, was... :rolleyes:;)

    Mit 800 Euro kann man viele Latten kaufen. ;) Nee, mir geht's eher um was, das nicht komplizierter zum Zusammenbau ist als dieser 10€ Beutenständer, der hier ab und zu mal herumgeistert.


    Aber jetzt will ich den Thread nicht noch weiter verbiegen. :-)

  • Allein das Zurückschwenken reicht nicht. Es muss angehoben werden. Der Jakel schafft bei mir, wenn ich mich anstrenge, 4 Langstroth 2/3 HR. Das Abheben ist leicht, das zurücksetzen ist das Schwierigere. Dieses Jahr teste ich den elektrischen Kaptarlift. Der soll 100kg schaffen. Bin gespannt, ob ich den dann noch kontrollieren kann.


    vhe, zum Selbstbau wünsche ich Dir viel Erfolg, aber an Holz mag ich bei einer handelbaren Konstruktion nicht glauben. Und für 2 HR braucht man so ein Teil nicht.


    Gruss

    Ulrich

  • Allein das Zurückschwenken reicht nicht. Es muss angehoben werden.

    Das ist ja der Trick bei einer hebelbasierten Lösung. Je höher der Turm (bzw. das Gerät), umso besser die Hebelwirkung, weil in der ganzen Aktion ein Tangens drinsteckt. Letztlich hab ich 2 Anforderungen: Um 5cm heben und um eine Zargenlänge rausschwenken. (Oder pendeln.) Sollte hinzukriegen sein.

  • Beitrag von Matthew ()

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  • "Der Begriff „easy“ im Namen „easyBeeBox“ impliziert keineswegs, dass das Halten von Bienen „einfach“ sei"


    Ich denke, da müsste man sich noch einmal klar machen, was der Unterschied zwischen "wir meinen es nicht so" und implizieren ist. das eine ist subjektiv geprägt, das andere wird objektiv als das Erklärte vermutet.

  • Nachdem sie erzählen, wie sie jahrelang mit irgendwelchen Imkern zusammengearbeitet haben, um die super duper Anfängerbeute zu perfektionieren, würde mich mal eine Stellungnahme von denen interessieren.


    All die Probleme von denen wir hier reden, müssten sie ja im Jahr 2 der easyBeeBox-Imkerei ebenfalls gehabt und irgendwie gelöst haben.


    Wenn man die Propaganda ernst nimmt. :S

  • Die Stellungnahme überzeugt mich nicht so richtig. Das easy ist plötzlich ganz anders gemeint und die Imkerpaten sind natürlich wichtig, aber dann wurde zumindest am Anfang auf Stabilbau gesetzt. (siehe

    da werden DNM 1.0 Rähmchen eingesetzt und der Deckel ist verschraubt. Das spricht gegen einen regelmäßige Kontrolle. Im Ragottivideo und in dem weiter oben verlinkten Video sieht man ja auch Stabilbau).


    Die Grundidee scheint wohl gewesen zu, ein Imker kümmert sich um den Brutraum und der interessiere Gartenfreund darf ein wenig am Honigraum rum fummeln. Da ergibt aber Stabilbau auch keinen Sinn und die Varroabehandlung über den Behandlungsraum wäre dann auch wieder was für den Imker gewesen.


    Das wirkt irgendwie so, als sei die Idee nicht wirklich zu Ende gedacht worden, bevor man mit dem Kistenbau begonnen hat. Jetzt hat man allerdings die 150.000 Euro bekommen und steht ein wenig mit dem Rücken zur Wand. Hinstellen und sagen, hey wir müssen die Kiste eigentlich nochmal umgestalten geht nicht so einfach.


    Ein interessantes Gedankenspiel wäre es aber. Spontan fallen mir da drei Varianten ein.


    1. Einstieg in die Imkerei mit einer Trogbeute - das machen die Stadtbienenleute so. Kursangebot, Betreuung, daran angeschlossen der Verkauf von der Beute selbst.
    2. Mietbienen: Imker bezahlen dass er sich um die Bienen im eigenen Garten kümmert. Imker bringt für die spassigen Sachen (Durchsicht zur besten Tracht, wenn die Bienen Bessers zu tun haben als den Imker über die Wiese scheuchen) einen zweiten Schleier mit und der Gartenfreund kann mitgucken.
    3. Wildbienenberater: Beratung wie man den eigenen Steingarten in eine Blühwiese verwandelt, welche Wildbienenhotels den Namen wirklich verdienen, Kurse welche Wildbienen es überhaupt gibt. Verkauf von Wildbienenhotels, etc. pp. Wäre tatsächlich mal was sinnvolles in Richtung Naturschutz und Anti-Insektensterben.


    Eins gibt's schon, zwei gibt's für Firmen und dürfte dem Gartenfreund zu teuer sein. Drei hat nicht so den Reiz wie eine brummende Bienenkiste im Garten, wäre aber für alle Beteiligten das Sinnvollste.


    Mag zu 3 mal jemand eine schicke Webseite machen und sich für die nächste Folge Höhle der Löwen bewerben? Ich kann auch den Jubelperser auf Facebook machen, falls das dann nötig sein sollte. ;)