Easy Bee Box

  • Tatsächlich ist das Einschieben der Bienenflucht auch eine Idee mit der ich mich seit einiger Zeit beschäftige. Für mich ist das einlegen der Bienenflucht bei Magazinen der Flaschenhals. Die schweren HR runterheben und danach wieder drauf ist kein schöner Moment. Ein Schiebesystem wie bei einem Zauberer, wenn er die Jungfrau in der Box in zwei Teile trennt, das wäre es für mich. Natürlich kann ich auch meinen Sohn oder einen Bodybuilder mitnehmen zum Bienenstand, aber mit einem Einschub wäre es halt eleganter.

    Hm. Keine Lösung aber vielleicht ein Ansatz:

    Es gibt doch diese Rahmen für mechanische Stockwaagen. Wo man die Waage reinschiebt und dann die Beute darauf absenkt.


    Wenn man so ein Ding so baut, dass es die Beute um, sagen wir mal, 5cm senkt, braucht man nur noch eine Halterung, die die Honigzargen oben festhält, damit sie nicht auch gesenkt werden. Dann hat man ne 5cm Lücke, wo man das Absperrgitter 'raus und die Bienenflucht reinschieben kann.


    Weiss aber (noch) nicht, ob Propolis stark genug ist, um das Gewicht eines Brutraums zu halten. Wenn der Brutraum am ersten Honigraum festklebt, geht das natürlich nicht.


    :/

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  • Weiss aber (noch) nicht, ob Propolis stark genug ist, um das Gewicht eines Brutraums zu halten. Wenn der Brutraum am ersten Honigraum festklebt, geht das natürlich nicht.

    Da muss man dann halt mit dem Meißel nachhelfen - muss man ja ohnehin meistens

    Nobody dared to go near the tower. A fearsome Dragon sat on its top. Until one day, a knight rode up. "Do you need help to get down?" "Yes, please!"

  • Eine fertige Lösung ist der Jakel Zargenheber. Außer für Ulrich, der muss die obersten vorher von Hand runter stapeln.

    Imker seit Februar 2020
    12er DNM im Warmbau, ab 2021 10er DD

  • Ich habe auf Youtube ein sehr gut gemachtes Video zur "Easybeebox" gesehen:



    Da passiert genau das, was man als Imker in seiner Umgebung nicht haben möchte. Die Bienen gehen (sehr wahrscheinlich) aufgrund der nicht effektiven Varroabehandlung an der Varroa ein und werden dann ausgeräubert. Die räubernden Bienen nehmen Varroamilben mit und wenn es ganz schlecht läuft auch Brutkrankheiten.

  • Eine fertige Lösung ist der Jakel Zargenheber.

    Interessant. Aber 800 Euro sind schon ein stolzer Preis.


    Ich frag mich grad, ob man das auch einfacher, ohne Winde und aus Holz hinbekommt. Theoretisch würde es auch eine Kipp-Lösung tun, um einen Drehpunkt, der ein paar cm weg von der Zarge ist und soweit kippt, dass es dann immer noch stabil ist. Wenn man zu zweit ist, könnte es ein A-Rahmen mit ner Halterung schon fast tun. Zumindest zu zweit könnte das hinzukriegen sein.

  • Beitrag von nbkr ()

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  • Praktisch wurde doch schon alles erfunden - das Rückenproblem haben die Magazinimker von Beginn an.

    einfach mal die Suche benutzen


    Völker gut verkaufen- weniger Arbeit und weniger Honig schleppen, Geld investieren - weniger Rückenschmerzen- mehr Spass mit Völker vermehren - und wieder auf Start


    Ja , Flachzargenimker - egal mit welchem Rähmchenmaß haben weniger Rückenprobleme, wenn sie nicht wegen Lauffaulheit mehrere tragen wollen.

  • Sieht gut aus, ist aber auch nicht gerade billig.

    Ist aber sehr an seinen Beutentyp (Heroldsbeute) angepasst denk ich mal. Manche Teile seiner Vorrichtung würden bei Griffmulden statt -griffen wohl nicht mehr funktionieren.

  • Eine fertige Lösung ist der Jakel Zargenheber.

    Interessant. Aber 800 Euro sind schon ein stolzer Preis.

    Dein Rücken ist unbezahlbar. Aber auch mit dem Jakel kommt der Rücken an seine Grenzen, bei mir oft beim Aufsetzen. Und ab dem 4.HR (DD 12er) tut er sich auch das Gerät wirklich wirklich schwer.

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Dein Rücken ist unbezahlbar.

    Das bestreite ich ja gar nicht. Ich denk nur, das könnte auch einfacher und im Selbstbau gehen, zumindest für den Hobbyimker. Daher die A-Rahmen-Kipp-Idee. Ich werd nächsten Monat mal ein bisserl basteln. 2 Bretter und ein paar Leisten sollten reichen, um das mal auszuprobieren...


    (Hab ne Bekannte die mitimkert, für die ist das bestimmt auch ne gute Sache.)

  • Das bestreite ich ja gar nicht. Ich denk nur, das könnte auch einfacher und im Selbstbau gehen, zumindest für den Hobbyimker. Daher die A-Rahmen-Kipp-Idee. Ich werd nächsten Monat mal ein bisserl basteln. 2 Bretter und ein paar Leisten sollten reichen, um das mal auszuprobieren...


    (Hab ne Bekannte die mitimkert, für die ist das bestimmt auch ne gute Sache.)

    ... und nach dem drölften Prototyp und 800€ Materialkosten hast du vielleicht die Lösung, die dann annähernd das kann, was... :rolleyes:;)

    "Das Wort gleicht der Biene: Es hat Honig und Stachel."

  • wenn sie nicht wegen Lauffaulheit mehrere tragen wollen.

    Ich weiß, dass das gar nicht lustig gemeint war, ich hab trotzdem laut gelacht, als ich das gelesen habe, weil ich mir vorgestellt habe, wie es aussähe, wenn ich es versuchen würde. Ich krieg mit Ach und Krach EINEN Honigraum gehoben wenn er voll ist. Ich würde zwei davon nicht nur anatomisch gar nicht gepackt kriegen, sondern hätte auch nicht den Hauch einer Chance das dann anzuheben.

    Nobody dared to go near the tower. A fearsome Dragon sat on its top. Until one day, a knight rode up. "Do you need help to get down?" "Yes, please!"

  • wir haben alle die falsche Beuten gewählt, das Hebetechnik nötig ist

    mein Vater hat seine Hinterbehandlung- Normbeuten, andere Auszugsbeuten (Martin-, Huma-) oder Lagerbeuten (wie EBB, Bienenbox, Golz, Bremer, Lutz-Vario) oder Flowhive (die Flowhive-Zarge leer wiegt aber auch ca 15kg)


    deshalb mal die letzten Einträge zu Hebetechnik verschieben

  • Um zum Thema zurück zu kommen: Er hat ja dieses Jahr Rähmchen reingenommen. Aufs einer Seite kann man (muss man nicht, sind echte "Hokus-Pokus"-Aufnahmen mit Sternenhimmel) nun sehen, wie er die Waben im Rahmen von einer Magazinbeute in diese Box umquartiert. Nur wozu?

    Seit 2005 Sächsischer* Hobby-Imker mit ca. 10 Völkern in DNM

    * sie summen weicher als die nicht-sächsischen Bienen