Fragen zur Ausstattung zum Start

  • Hallo zusammen,

    nachdem ich mich schon einige Zeit damit befasst habe, möchte ich dieses Jahr mit dem Imkern starten. Geplant habe ich Buckfast auf Dadant und habe auch schon zwei Imker in der Nähe (30-70km) gefunden, wo ich wohl welche beziehen kann. Außerdem versuche ich gerade den Kontakt zu Imkern direkt bei mir in der Gegend zu bekommen. Standort soll für dieses Jahr bei uns im Garten sein (Ortsrandlage). So kann ich problemlos immer an die Beuten. Starten möchte ich mit 2 Völkern. Ich eiß, dass manchmal 3 Völker empfohlen werden, aber ich möchte lieber kleiner anfangen. Wenn ich praktische Erfahrung gesammelt habe, kann ich in 1-2 Jahren ja immer noch mehr Völker dazu nehmen. Im folgenden habe ich noch einige Fragen, bei denen ich bisher keine Antwort hier im Forum gefunden habe. Wenn das anderswo beschrieben ist und ich es nur nicht gefunden habe, dann gerne auch einfach einen Verweis dahin.


    Die Ausstattung soll qualitativ vernünftig sein, muss aber nicht high-end sein. Heißt: sie soll gutes Arbeiten ermöglichen und haltbar sein. Preislich muss es nicht das billigste sein (denn dann ist es meist nicht die richtige Qualität), aber ich will auch nicht unnötig viel ausgeben. Ein gesundes Mittelmaß, würde ich sagen.


    Bei den Beuten liebäugele ich mit der "Dadant Beute Weymouthskiefer, Grundausstattung" von Bienenweber (enthält 1 Unterboden mit Edelstahldrahtgewebe inkl. Schublade und Fluglochkeil, 1 Brutraumzarge Weymouthkiefer, 2 Honigraumzarge 10er Rechen Weymouthkiefer, 1 Innendeckel und 1 Stülpdach verzinkt). Dazu deren Absperrgitter, Bienenflucht, Filzmatte und Trennschied. Mir scheint das von der Beschreibung und den Fotos eine gute Qualität zu einem vernünftigen Preis zu sein. Würdet ihr diese Einschätzung bestätigen oder seht ihr das anders?

    Ein Anflugbrett ist da nicht dabei, habe ich bei Bienenweber auch nicht im Shop gefunden. Es sollte aber schon eins an die Beute dran, oder?


    Ich habe überlegt, ob ich noch 1-2 HR Zargen zusätzlich mit Rähmchen bestellen sollte, um zB volle Zargen gegen leere tauschen zu können oder auch bei Bedarf eine dritte Zarge aufzusetzen. Oder reicht es, einen Satz HR Rähmchen je Beute mehr zu bestellen?


    Wenn ich die Völker bereits auf Dadant bekomme (zB auf 6 Waben): sollte ich dann noch zusätzlich ausreichend BR Rähmchen mit Mittelwänden haben, um den ganzen BR bestücken zu können, oder? Bei den BR Rähmchen wird es vermutlich auch sinnvoll sein, ein paar mehr zu haben, wenn man mal was austauschen muss. Gibt es eine gute Faustformel, wieviel man mehr haben sollte? Lagerplatz ist ja auch ein endliches Gut :-)


    Sollte ich auch gleich Futter dazu bestellen? Wenn ja wie viel und welches? Brauche ich zum Füttern noch eine extra Ausrüstung wie zB den Adamfütterer?


    Streichen würde ich die Beuten von außen mit Auro Aqua 160, nachdem ich hier im Forum gelesen habe, dass das auch von Bioland freigegeben ist. Das Anflugbrett kann ich dann auch damit streichen, damit es nicht so schnell verwittert, oder?


    Der Standort bei uns im Garten, der am besten geeignet ist, damit keine Nachbarn gestört werden und die Bienen nicht unsere typischen Wege kreuzen, hat leider keinen Halbschatten sondern fast Vollsonne erst gegen Abend kommt der Schatten eines Baumes vorbei. Sollte ich dann noch für eine extra Überdachung als Schattenspender sorgen oder ist so ein sonniger Standort für die Bienen ok? Ich möchte für den Schattenspender (sollte er nötig sein) erstmal nicht zu viel Aufwand treiben, weil ich ja noch nicht weiß, ob die Bienen da langfristig an der Stelle stehen oder nächstes Jahr umziehen.


    Vielen Dank schon mal vorab für Eure Antworten!

  • Hallo Rene,


    deine Planungen klingen schon mal ganz vernünftig.


    Dazu ein paar Anmerkungen und Antworten auf deine Fragen von mir.


    1.) Such dir einen Imkerpaten. Die Erfahrung die du da bekommst ist Gold wert.

    2.) Deine Planungen bzgl. der Ausstattung hören sich ganz gut an. Dazu siehe Punkt 1.) Imkerpaten organisieren und den fragen. Wenn du in den örtlichen Imkerverein eintrittst würde ich mich erkundigen, welches Maß in der Regel verwendet wird. Wenn du das übernimmst fällt es dir auch leichter, Völker von Imkerkollegen zu übernehmen oder später Völker zu verkaufen.

    3.) Ich habe auch „nur“ mit zwei Völkern begonnen und bin damit gut gefahren. Auch wenn häufig drei Völker zu Beginn empfohlen werden.

    4.) Ein Anflugbrett ist aus meiner Sicht vorteilhaft. Wenn du eins bekommen kannst solltest du es auch verwenden.

    5.) Wenn du Wirtschaftsvölker statt Ableger zum Start bekommst solltest du überlegen, ein bis zwei zusätzliche Beuten zu beschaffen und in Reserve zu halten, wenn dir mal ein Schwarm abgeht. Dann hast du gleich die entsprechenden zusätzlichen Honigraumzargen.

    6.) Futter bestellen wir immer über den Imkerverein. Da bekommen wir durch die Großbestellung auch entsprechende Rabatte. Deswegen in den Imkerverein eintreten.

    7.) Ich habe eine Überdachung für meine Bienen gebaut und würde das nicht unbedingt wieder tun. Gerade wenn du sie später noch mal versetzen willst würde ich eher auf einen mobilen Schattenspender setzen.


    VG Manuel

  • Hallo, Weber Beuten sind ok. Bestell dir direkt eine ganze VPE Rähmchen für den Brutraum und Honigraum mit.

    Pro Beute 1 Honigraum (3 insgesamt) ist vernünftig

    Adamfütterer auch für die Beuten mitbestellen

    Ist ein Absperrgitter dabei ? Mitbestellen

    2 komplette Leerbeuten mitbestellen, dann machst du im Sommer Teilen und behandeln und hast 4 Völker. Oder du fängst einen Schwarm usw.

    Denk auch an das Wachs pro Brutraum 1kg für jeden Honigraum eher 800g.

    Denk an die Honigernte, bestell dir für 100kg Eimer, am besten 12,5kg, also 8 mindestens.

    Um das Futter kümmerst du die Ende April, da gibt es Sammelbestellungen im Imkerverein usw.

    Anflugbrett würde ich nicht streichen, auch das Flugloch nicht

    Bestelle so schnell wie möglich !

    Bis bald

    Marcus

    40 Wirtschaftsvölker auf DN 1,5, 8 Miniplus, 20 Ableger Dadant, Zander und DN, Waage 401

  • örtlichen Imkerverein eintrittst würde ich mich erkundigen, welches Maß in der Regel verwendet wird. Wenn du das übernimmst fällt es dir auch leichter, Völker von Imkerkollegen zu übernehmen oder später Völker zu verkaufen.

    Und dann haben die alle Freudenstein in der Hinterbehandlungsbeute ? Heute bekommt man innerhalb einer Stunde Fahrzeit in ganz Deutschland das Wunschmaß und auch die Leute fahren soweit um sich ihr Wunschmaß zu holen.

    Bis bald

    Marcus

    40 Wirtschaftsvölker auf DN 1,5, 8 Miniplus, 20 Ableger Dadant, Zander und DN, Waage 401

  • Ich würde dir auch empfehlen bei zwei geplanten Völkern drei oder vier komplette Beutensets zu kaufen. Dann hast du für die zwei sicher genug Honigräume und Reserven für Schwarm, Ableger...

    Bienenweber ist ok, aber dran denken, dass er die schmalen Ohren für die Honigräume hat.

    Rähmchen für einmal alle Brut und Honigräume kaufen, dabei am besten zur nächsten verpackungseinheit aufrunden. Wachs in guter Qualität für alles, was du dieses Jahr einsetzen willst plus Reserve. Dann noch Kleinkram wie Smoker...

    In der Natur gibt es weder Belohnungen noch Strafen. Es gibt Folgen.
    (Robert Green Ingersoll)

  • Wagner und Weber liefern vernünftigen Standard.

    Ich habe Wagner gewählt, weil ich dort hinfahren, angucken, anfassen und aussuchen kann.

    Die Unterschiede wurden in dem Thread gut dargestellt:

    12er Dadant von Wagner oder von Weber

  • Nachtrag: bei Wirtschaftvölkern wegen Schleudern und Honig überlegen (bei wem schleudern und abfüllen oder genug Eimer kaufen...)

    Für Einwintern Füttrungseinrichung kaufen, für zwei Völker kannst Futter später besorgen oder Zucker aus dem Supermarkt holen. Dazu mit Imker besprechen und dann kaufen.

    Maßnahmen zur Varroakontrolle mit Imker besprechen und am besten angeleitet arbeiten. Vielleicht musst di auch dafür noch was kaufen, aber erst, wenn du einen Plan hast.

    In der Natur gibt es weder Belohnungen noch Strafen. Es gibt Folgen.
    (Robert Green Ingersoll)

  • Mit Wirtschaftsvölkern ohne Paten anfangen ist ne krasse Nummer.
    Weber finde ich gut. Du brauchst so viele Brutraumrähmchen, dass du jeden brutraum voll machen kannst und dann noch ein paar in Reserve.

    Weißt du schon, wie du Schwarmkontrolle machen möchtest? Kann gut sein, dass du dabei bei jedem Volk nochmal einen Ableger machen möchtest und vielleicht fängst du auch noch einen Schwarm irgendwo. Ich würde daher noch drei Beuten extra kaufen. Die brauchen dann ja nicht ganz so viele Honigräume. Richtig blöd ist jedenfalls wenn du was machen willst und dann is das Material nicht da. Demnächst gibt es übrigens kein Material mehr, weil die meisten Imker Sachen kaufen, wie ich früher Hausaufgaben gemacht habe. Kurz vor knapp und dann haben die Imkereihändler wochenlang nix.

    Imker seit Februar 2020
    12er DNM im Warmbau, ab 2021 10er DD

  • örtlichen Imkerverein eintrittst würde ich mich erkundigen, welches Maß in der Regel verwendet wird. Wenn du das übernimmst fällt es dir auch leichter, Völker von Imkerkollegen zu übernehmen oder später Völker zu verkaufen.

    Und dann haben die alle Freudenstein in der Hinterbehandlungsbeute ? Heute bekommt man innerhalb einer Stunde Fahrzeit in ganz Deutschland das Wunschmaß und auch die Leute fahren soweit um sich ihr Wunschmaß zu holen.

    Bis bald

    Marcus

    Auch wieder war.

    Trotzdem ist es natürlich ein Vorteil, wenn man weiß, von wem man kauft. Da wird einem der Vereinsvorsitzende natürlich eine Empfehlung geben können wer die kompetenten Imker sind.

  • Hey super Leute, das sind ja schon mal eine ganze Menge Tipps und wertvolle Infos!

    • Keine Sorge, ich will nicht ohne Pate starten. Daher hatte ich ja geschrieben, dass ich angefangen habe, Kontakt zu Imkern direkt bei mir in der Nähe aufzunehmen. Noch habe ich da leider keine Rückmeldung bekommen - aber was nicht ist kann ja noch werden.
    • Imkerverein werde ich auch kontaktieren. Da haben wir zwei in der Nähe. Der eine scheint ein Club zerstrittener alter Herren zu sein, wenn ich das den Zeitungsartikeln über die Vereinssitzungen so entnehmen kann, der ist damit raus :-) Den andere schaue ich mir näher an
    • Den ganzen Kleinkram wie Smoker, Mittelwände, ... habe ich mir schon aufgelistet, wollte das aber nicht einzeln aufzählen um die Aufmerksamkeit auf den eigentlichen Fragen zu haben ;-)
    • Wie von Marcus schon geschrieben sehe ich das auch so: lieber ein kleines Stück fahren und das bekommen was ich mir vorstelle als mit einem anderes System zu starten falls zufällig hier keiner Dadant hat.
    • Also Anflugbrett besorge ich auch dazu und es bleibt ungestrichen
    • 3 komplette Beuten, so dass eine auf Reserve da ist. 4 Ist dann für den Start ein bissl viel. Ich will erstmal keine fremden Schwärme einfangen gehen und den Platz braucht man ja auch und geschenkt gibt es die Vierte auch nicht. Also scheint mir 3 ein vernünftiger Mittelweg zu sein
    • Fütterer bestelle ich dann auch mit und Absperrgitter hatte ich schon auf meiner Liste
    • Eimer sind eine gute Idee, die hatte ich auf meiner Liste vergessen (obwohl ich fest vorhatte, sie drauf zu schreiben, hiermit nachgeholt)

    Für mich noch offene bzw neu aufgetauchte Fragen:

    • Brauche ich anfangs noch kein Futter? Fütterung ist also erst ab Ende Juni notwendig, weil bis dahin genug Tracht da ist und auch ein paar Regentage vom Volk gut überstanden werden? So würde ich es zumindest hier entnehmen http://www.imkerei-schwarz.de/…schuere-Dadant-A5-web.pdf
    • Ist es üblich, dass die Vereine einen Raum zum schleudern haben? Oder macht man das beim Paten? Ich frage das beim nahegelegenen Verein auch mal nach.
    • Wie schnell muss oder sollte man die Waben schleudern, nachdem man sie herausgenommen hat? Am gleichen Tag, am nächsten Tag, am nächsten Wochenende?
    • Wie wird der Adamfütterer verwendet: HR runter und dafür den Fütterer oben auf den BR setzen und mit Sirup füllen?
    • Amape hate geschrieben: "Bienenweber ist ok, aber dran denken, dass er die schmalen Ohren für die Honigräume hat." --> ok, da war mir bisher nicht bewusst. Aber andererseits hatte ich verstanden, dass die mit den schmalen Ohren auch in Zargen rein passen, die für lange Ohren gedacht sind? Aber generell scheint mir ja die Empfehlung zu sein, seinem Händler weitgehend treu zu bleiben, damit alles wirklich zusammenpasst.
    • Wagner hat einen Holzdeckel, den man auch gegen einen Alu-Deckel tauschen kann. Warum würde man den einen und warum den anderen wählen? Ich hätte mich für Metall entschieden, weil ich denke, dass es haltbarer ist.
    • Haben die Rähmchen (ohne Hoffmann) eigentlich Abstandhalter / Polsternägel dabei oder muss ich die extra besorgen? Die sollten dann ja 7mm hoch sein, wenn ich es richtig verstanden habe für den Bee Space.
    • Womit wird die Königin markiert? Ich habe gesehen, dass es bei Weber zB 10ml Fläschchen gibt. Das ist aber doch ein bissl arg viel für zwei Völker. Da kann einem sicher der Pate wenn man mal einen hat, auch einen Punkt auf die Königin machen.
    • Brauche ich auch so eine Abdeckfolie pro Beute und wenn ja wofür? https://www.imkereibedarf-bien…ereibedarf/Products/06621
    • Worin lagere ich die Honigwaben nach der Entnahme? Ich habe gelesen / in Videos gesehen, dass es passende Wannen (mit Deckel?) gibt, aber diese in den Shops nicht gefunden. Nach welchem Begriff muss ich da suchen?
  • Ich hatte letztes Jahr zwei Wochen Regen am Stück und wenn ich danach nicht direkt gefüttert hätte, wären mir die Ableger gestorben. Ich schlafe besser, wenn ich immer genug Futter im Haus habe. Zwei Kartons apiinvert kosten ja nicht die Welt und spätestens zum Winter braucht man die eh.

    Imker seit Februar 2020
    12er DNM im Warmbau, ab 2021 10er DD

  • Rene aus dem Gaeu

    Bist schon ganz gut vorbereitet.

    Einen Paten/Imker vor Ort solltest du haben, um Fragen regional und schnell beantwortet zu bekommen.

    Ein praktischer Grundkurs vor Ort ist auch sehr hilfreich.

    Ersatzweise Theorie gibt es ganz gut bei https://www.die-honigmacher.de/


    Empfehle dir für den Anfang das Buch von Gerdes und Reiner Schwarz.

    Das von Reiner wirst du nach dem ersten Imkerjahr nochmal lesen müssen, um es komplett zu verstehen.

    Als Basis-Buch für Großraumbeuten ist das Buch von Melanie von Orlow geeignet.


    Würde wie Amape von den Honigrähmchen mit 19mm Ohrenbreite abraten.

    Da bindest du dich auf wenige Hersteller.


    Abdeckfolie braucht es nicht, da der beespace (zumindest bei Wagner und Holtermann) am Deckel stimmt. Da fliegt dir bei Wind auch nix davon.


    Abstandsnägel musst du extra besorgen. 7mm sind die richtigen. Finde die zum Schrauben bei Wagner auch ganz interessant.


    Würde dir empfehlen einen Holzaussendeckel und darüber einen Blechdeckel für deine drei Völker.


    Honigwaben kannst du auch in der Zarge transportieren.

    Oben und unten eine Abdeckung, damit nix raustropft und oben nix reinfliegt

    Zum Beispiel zwei Blechdeckel, die du nach dem Schleudern wieder auf die Holzdeckel legst.


    Den Rest kannst du am besten mit deinem Paten klären.

  • Ich schreib dir in den zitierten Text noch was dazu

    • Also Anflugbrett besorge ich auch dazu und es bleibt ungestrichen

    -> sehe ich nicht so wichtig. Meine sind bunt, weil es dem Imker gefällt.


    • 3 komplette Beuten, so dass eine auf Reserve da ist. 4 Ist dann für den Start ein bissl viel. Ich will erstmal keine fremden Schwärme einfangen gehen und den Platz braucht man ja auch und geschenkt gibt es die Vierte auch nicht. Also scheint mir 3 ein vernünftiger Mittelweg zu sein

    -> Platz und Geld sind ein kostbares Gut, aber es ist schlimm, wenn du bei zwei Wirtschaftsvölkern wegen Schwarm (egal ob du vorher noch schnell Ableger machst oder den Schwarm fangen musst) nur eine Chance zum Handeln hast, ehe du in der Hauptsaison ganz dringend Sonntagmittag eine zweite Beute brauchst, die aber schon unter der Woche nur mit Lieferzeit zu bekommen ist. Gerade wenn du nicht das gleiche Maß hast wie dein Pate, ist halt auch leihen schwer.

    ....und jetzt ganz blöd: WEnn du einen sanften Start haben willst, kaufe doch zwei Jungvölker/Ableger im Mai/Juni und geewöhne dich damit an die Bienen. Da hast du im ersten Jahr keine Sorgen mit Schwarm, Honigernte....und kannst bis nächstes Jahr mit Routine beim Alltag diese neuen Herausforderungen angehen.

    In der Natur gibt es weder Belohnungen noch Strafen. Es gibt Folgen.
    (Robert Green Ingersoll)

  • Hallo René,


    Ich habe vor 3 Jahren angefangen zu imkern, mit 2 Ableger und ein ganzes Jahr Imkerkurs hinter mir. Und ich bin echt froh gewesen, dass es nur Ableger waren und keine Wirtschaftsvölker.

    Bei den Ableger wächst man sozusagen mit ihnen zusammen.

    Und selbst da habe ich immer mal wieder Hilfe gebraucht, weil die Ladys irgendwie nicht die Bücher lesen, welche wir Imker lesen...


    Also Hut ab vor deinen Plänen! Ich wäre wahrscheinlich total überfordert gewesen ;)


    P. S. Futter braucht man immer im Keller :thumbup: