Gute Nachrichten

  • Hallo zusammen
    Habe eben den Infobrief von "Staatliche Lehr- und Versuchsanstalt Ahrweiler/Mayen" bekommen. Darin steht:
    Wie das BMVEL mitteilt, wurde auf Betreiben D,GB,F am 24.6.2003 in Brüssel beschlossen, auf Grund der Risiken zur Einschleppung des Kleinen Bienenbeutenkäfers und anderer Parasiten die Einfuhr von Bienenschwärmen und Paketbienen in die Länder der Europäischen Union zu verbieten.Das BMVEL bereitet die Zolleinfuhrstellen auf das Einfuhrverbot vor (as)
    Ist doch eine gute Nachricht, oder?
    Gruß Guido

    Das Leben sollte keine Reise sein, mit dem Ziel,attraktiv und mit einem gut erhaltenen Körper an unserem Grab anzukommen.
    Wir sollten lieber seitlich hineinrutschen, Schokolade in einer Hand,Eis in der anderen, unser Körper total verbraucht und schreiend
    "Wow, was für eine Fahrt!"....

  • Hallo zusammen
    Bin ich hier einer Falschmeldung aufgesessen, oder warum ist eure Freude so bombastisch? :( 
    Nach der ganzen Aktion mit der Beutenkäferkampagne müße doch jedem Imker das Herz vor Freude überlaufen. Oder will sich nur jeder aus dem brisanten Thema heraushalten? Also macht mich doch bitte mal schlau.
    Mit Grüßen aus dem Saarland
    Guido

    Das Leben sollte keine Reise sein, mit dem Ziel,attraktiv und mit einem gut erhaltenen Körper an unserem Grab anzukommen.
    Wir sollten lieber seitlich hineinrutschen, Schokolade in einer Hand,Eis in der anderen, unser Körper total verbraucht und schreiend
    "Wow, was für eine Fahrt!"....

  • Sehr schön,
    aaaaaber.....
    in der Praxis wirds folgendermaßen gehandhabt werden:
    Händler XY wird klagen, weil er aus einem Land importiert, in dem der Käfer offiziell nicht vorhanden ist.
    Der bekommt recht und darf weiter importieren.


    Erwin

  • Ich wäre für ein Importverbot von Bienen aus den USA oder Australien angesichts des Kleinen Bienenbeutenkäfers durchaus zu haben. Da ich ja hier in Bonn ansässig bin, habe ich mal direkt bei der zuständigen Stelle im BMVEL nachgefragt und folgendes steht an:


    Es ist angedacht, ein Importverbot für Bienen aus Staaten zu erlassen, in denen Aethina thumida vorkommt oder die nicht an einem Überwachungsverfahren teilnehmen. Vsl. nächste Woche bereits wird eine EU-weite Anzeigepflicht des Kl. Bienenbeutenkäfers in Kraft treten. Bienenimporte aus "sicheren" Ländern wie Neuseeland werden wohl weiter möglich sein. Die EU-Kommission hat dazu aber noch keinen Beschluß gefaßt, dies soll auf der nächsten Sitzung Mitte Juli oder nach der Sommerpause im September geschehen. Dieser Beschluß geht dann an den EU-Veterinärausschuß und dann werden wir Genaueres wissen.


    Ein absolutes Importverbot wird es wohl nicht geben und ich muß sagen, daß ich das auch für überzogen hielte. Sicherlich werden andere Imker anderer Meinung sein. Um es mal etwas provokativ zu formulieren, möchte ich es an einem Beispiel festmachen. Momentan sieht es so aus, daß die afrikanisierte Biene A. scutellata aufgrund der kürzeren Entwicklung ihrer Brut mit der Varroamilbe sehr gut zurecht kommt. Allerdings ist sie bekanntermaßen sehr aggressiv und nicht winterfest. Jedoch laufen bereits erfolgversprechende Zuchtversuche, dieser sehr ertragreichen Biene die Aggressivität auszutreiben. Wenn es darüberhinaus gelänge, der Scutellata-Hybride eine Winterfestigkeit anzuzüchten oder andersrum, die kürzere Entwicklungszeit der Brut auf unsere Bienenrassen Carnica und Buckfast zu übertragen, ich wär sofort dabei!