Probleme mit einem selbstgebauten Beutenbock

  • Weil es einfach sauber aussieht und keine Erdarbeiten erfordert, die Höhe der Beuten stimmt auch ohne vier Paletten übereinander stapeln zu müssen. Wieder entfernt mit zwei Handgriffen bleibt praktisch keine Spur zurück, minimalinvasiv. Ich habe es Jahrelang mit alten Paletten gemacht, stolpere heute ab und zu noch über die Überreste. Aber mit diesem Beutenständer sieht es einfach besser aus. Gast in Bayern anstatt Schrottplatz.

    Mit diesem Argument des spurlosen und schnellen verschwinden könnens kommt man sogar bei Denkmalschützern voran. Kann jederzeit und schnell ohne Spuren entfernt werden. Bei kleineren Mengen an Beuten ist das gut machbar.

    Viele liebe Grüße und bleibt vorsichtig

    Wolfgang

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • mit ner Bierkiste am Hang?

    2 Bierkisten 2 Kanthölzer> Platz für mindestens 2 Völker:u_idea_bulb02:

    Dann Schippe nehmen u. Plato machen,(groß genug!) Schippe Splitt als Matschrutschschutz drauf, so das ich auch dahinter dauerhaft gerade stehen kann .

    Kannst mir folgen:-?

    Das bekommt doch einfach JEDER hin, und unübertroffen besser gegenüber den wackeligen Spindelkonstruckten, die auch noch VIEL teurer sind.

    Also, warum schön Schwierig, wenns doch einfach Einfach geht?

    Klar, mit ner Bierkistenlösung kannst hier keine Show, schon gar keine dauerhafte wie gerade HIER, machen

    Spielt ma schöööön weiter.

    Das, was du sicher weisst, hält dich vom Lernen ab.


    Hier gibts was Gutes zu lesen

    http://www.pedigreeapis.org

    Eure Pedigrees, könnt ihr ab sofort hier problemlos u. fachlich geprüft im Original eintragen

  • Meine Rasenkanten lege ich einfach auf den Boden. Da drückt es noch weniger ein, als mit Hölzern, die nach 2 bis 3 Jahren unweigerlich verfault sind.

    Wird der Stand aufgelöst, packe ich alles wieder ein und verwende es am nächsten Stand weiter. Höhenunterschiede gleiche ich mit Steinen, oder Hölzchen aus.

  • Anbei die Fotos. Ich habe es heute mal ausprobiert. Im Grad stehen die Böcke tatsächlich stabil(er). Trotz allem werde ich nach dem Ausrichten nochmal eine Schraube für die Stabilität durchdrehen.

    Wow, Stabilbau!

    Nach welcher Anleitung hast du die gebaut? Ich hab bei mir Dachlatten und 6x4cm Kantholz verwendet. Dadurch sind die Abstände für die Füße viel weiter, die Füße stehen flacher und werden dadurch besser geklemmt.

  • Was mich an dem Ding die ganze Zeit schon wundert ist:

    pasted-from-clipboard.png

    Die Verbindung von 1 und 2 wird doch auf Zug belastet, oder? Und ein ziemlicher Teil des Gesamtgewichtes wird dadurch von Brett 2 gehalten, das dünn ist und mit der flachen Seite aufliegt?

    Hat jemand schonmal versucht, die beiden Bretter senkrecht zu machen und das Teil 1 weiter mittig und oben drauf (oder zumindest dazwischen) zu bauen?


    (Foto ist ein Screenshot von 2019.2 Meine Beutenständer - YouTube)

  • Das Gewicht drückt über die Längsbalken auf die Füße (links auf den Foto), der Fuß drückt somit auf den kleinen Träger den du mit (1) markiert hast runter. Der kleine Träger wird von den vier (!) Querbalken, nicht nur von (2), in Position gehalten. Alle vier werden mittig nach unten belastet.


    Teil 1 weiter mittig zu platzieren würde den Winkel der Füße flacher machen, was gut ist für Quetschkräfte. In oberhalb der oberen Querbalken zu platzieren wäre wieder schlechter für den Winkel. Ich habe keine Ahnung was du mit "dazwischen" meinst.


    Ich hab den Ständer in FreeCad konstruiert. Da kann man auch Gewichtskräfte simulieren. Bei Bedarf kann ich das ja mal machen.

  • Der 2er drückt den 1er runter und den nicht markierten Balken ganz vorne nach oben. Also eigentlich ergibt sich zusammen mit dem Gewicht auf den ersten unbezahlten Balken ein gewisses Gleichgewicht. Bestenfalls wird die obere Latte hochgebogen. Das verhindert aber die untere Latte, die dank der vier Nagelungen nur hoch könnte, wenn sie länger würde, also Zug. Da die obere Latte also Druck aufnimmt, gleicht das Ende dieses Ständers also einen Träger und der ist recht hoch, also stabil. Zur Trägerhöhe gehört die obere Latte, die Balken und die untere Latte.

    Ergo, Bombenfest, Atomstabil, unkaputtbar.

    Viele liebe Grüße und bleibt vorsichtig

    Wolfgang, kein Statiker

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • Der schräge Fuß rotiert bei Belastung im Uhrzeigersinn um den Balken ganz links (genauer gesagt, um dessen rechte untere Ecke) und drückt daher Holzteil 2 nach unten. Das wiederum zieht Holzteil 1 nach unten.

    Damit wird die 1/2 Verbindung auf Zug belastet, genauso wie die Verbindung des linken Balkens mit dem unteren Brett.

  • "dazwischen": Teil 1 wird genau so kurz wie der Fuß groß ist, und wandert um eine Brettbreite nach oben.

    Alternativ kann man ihn auch da lassen, wo er ist, die Bretter 2 auf hochkant legen und dann Teil 1 mit Lochblechen an den Brettern 2 festmachen. Dann werden die Schrauben nur noch auf Scherung belastet und das Lochblech nimmt die Zugkräfte auf.