Probleme mit einem selbstgebauten Beutenbock

  • Anbei die Fotos. Ich habe es heute mal ausprobiert. Im Grad stehen die Böcke tatsächlich stabil(er). Trotz allem werde ich nach dem Ausrichten nochmal eine Schraube für die Stabilität durchdrehen.

  • Ja, ich fürchte, das ist eines der zwei Probleme. Die Stützen sollten sich nicht berühren.

    Mir scheint, Deine Längsholme sind zu hoch und nicht weit genug voneinander entfernt um für die Stützfüße den besseren Winkel zu erzeugen. Sie klemmen besser, wenn sie nicht so steil dastehen, Du verstehst was ich meine?

    Viele liebe Grüße und bleibt vorsichtig

    Wolfgang

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • die Standbeine dürfen sich nicht gegenseitig klemmen, sondern werden durch die Kanten am inneren Block und dem Außenbalken gekerbt.

    Bei Bienengarten -YT sind deshalb 2!!! Klötze in der Mitte, alternativ müssten die Beine aneinander vorbeigehen, also versetzt sein.


    aus Metall finde ich die Teile klasse, in Kombi Hänger und Ladekran, aus Holz denke ich, halten sie nicht solange wie dicke Balken in Kombi mit Spindelfüssen

    du hast dickere Ständer genommen, dadurch werden die Beine zu steil für den Abstand der beiden Balken.

  • Nadja Comãneci könnte auf diesen Balken einen Rückwärts-Flikflak turnen inklusive halber Drehung. Größe wird überbewertet, glaube es mir.

    Viele liebe Grüße und bleibt vorsichtig

    Wolfgang, 7/4,5/2,10, re und li eine Beute Überstand

  • Bau den Bock lieber nach Anleitung. Obwohl du nur zwei Segmente auf der kurzen Seite hast, stehen die Beine sehr steil. Die Verbindung in der Mitte würde Ich ebenfalls einbauen, sonst wird das Rechteck schnell zur Raute.


    wasgau immen: Als Wanderbock werden die Teile vorwiegend im Sommer genutzt. Ich hatte noch keine Probleme mit der Verwitterung, auch ohne Holzschutz. Bei der ganzjährigen Aufstellung hast du recht.

  • Wurde ja schon gesagt, die Beine sind zu steil und sie dürfen sich nicht gegenseitig berühren.


    Ich habe meine inzwischen etwas angewandelt. Die Beine sind jetzt nebeneinander. Dadurch kommen sich die Bein selbst in schwierigstem Terrain nicht in die Quere. Siehe Foto anbei.


    124335336_747064942549502_174881786301476639_n.jpg


    Dadurch wird der Bock natürlich etwas länger, hat aber den Vorteil dass ich da gut den Smoker abstellen kann.


    Wegen Füsse weggefault: Ich habe da 38x58mm Kiefer/Fichte Balken als Füsse. Ich glaube die Ältesten sind jetzt 2 Jahre alt und bisher musste ich noch keinen tauschen. Kommt halt auch drauf an wie feucht die Wiese ist auf der man steht. Aber selbst wenn ist ein Austausch fix gemacht. Wenn die Beine nebeneinander stehen kann in die leere Position einen neuen Balken schieben und so ohne sonstige Hilfsmittel alle 4 Beine tauschen. Auch ohne das geht's. Die Böcke bleiben meist auch mit Beute drauf auf drei Beinen stehen.


    Kostenpunkt ist auch im Cent-Bereich und die Konstruktion eines Fusses beschränkt sich auf 'in passender Länge absägen'.

  • das Ding hat in spätestens 3/4 Jahren abgefaulte Füße

    Ja,

    Wenn es mit solchem Holz ganzjährig Kontakt mit dem Erdboden hat!

    Ich benutze alte Zaunpfähle aus Eichen-Kernholz.

    Eine Stein- oder Betonplatte unter den Stützen verhindert den direkten Kontakt mit dem feuchten Boden.

    Das hält!

  • Ich hab mir letztes Jahr auch solche Böcke gebaut. Leider habe ich beim Bau etwas wenig Luft gelassen. Sind die Böcke Naß lassen sich die Füße kaum entfernen. An sich sind die Böcke aber ganz gut und sehr stabil und leicht und schnell zu bauen.

    Für die Wirtschaftsvölker habe ich neue Böcke für die Vierer Aufstellung mit Spindelfüßen gebaut. Nachdem ich den Zimmer gelesen hab hab ich gedacht das setzt du jetzt um...

    Bin mal gespannt wie sie sich machen in der Saison.

    Neue Böden muß ich noch bauen mit seitlichem Auszug der Varroa Lade dann bin ich erstmal zufrieden