Probleme mit einem selbstgebauten Beutenbock

  • Hallo zusammen,


    ich habe auf Youtube den selbstgebauten Beutenbock der Imkerei Bienengarten gefunden. Diesen habe ich entsprechend des Bauplans nachgebaut. Nun habe ich das Problem, dass der Bock sehr instabil ist. Wenn den Bock auf die Hölzer stelle, steht der mit Mühe und Not. Sobald man leicht dagegen stößt, fällt er sehr schnell um. In den Videos hat er einen stabilen Eindruck gemacht und ein Imkerkollege konnte sich sogar darauf stellen, ohne dass etwas passiert ist. Kann mir jemand sagen, wo mein Fehler ist und hatte evtl. jemand die gleichen Probleme?


    Fotos des Bocks kann ich morgen nachreichen. Aber die Maße habe ich wie gesagt übernommen.


    VG Manuel

  • Wenn er die Maße übernommen hat, wie er sagt, kann's am Winkel der Beine nicht liegen.

    Ich hatte meinen Prototypen erstmalig auf Laminatboden aufgestellt, da hatte ich auch wenig Spaß dran.

    Auf 'ner Wiese haben die Beine einen ganz anderen Grip, und durch zusätzliches Gewicht auf dem Bock wird das Ganze erst wirklich stabil.

    So zumindest meine Erfahrung.

  • Der Beutenbock ist hier im Forum unter Beutenbock mit verstellbaren Füßen selber bauen für unter 10€ gut beschrieben.


    Ich hatte drei über den Winter im Einsatz. Waren nicht instabil. Konnte mich direkt nach dem Aufbau drauf stellen und ich bin kein Leichtgewicht.


    Die Füße müssen klemmen, was bei längeren Füßen besser geht. Ohne Gewicht drauf klemmen die nicht und der Bock ist instabil.

  • Habe mir auch solche gebaut.

    Winkel der Füße sollte passen.

    --> je flacher desto besser


    Weil ich's gut machen wollte habe ich die Hölzer gehobelt.

    Da rutschen die wie verrückt, weil die Oberfläche so glatt ist.

    --> besser sägerauh


    Und weil Hartholz langlebiger ist, habe ich die Füße aus Hartholz gemacht.

    --> härteres Holz rutscht noch leichter ;(


    Am Ende hat mich gestört, dass die Füße des Bocks im Laufweg rumstanden.

    Außerdem hatte ich kein Vertrauen, dass die Füße rutschen, wenn diese ungleichmäßige in der Wiese einsinken. Platten als Unterlage wollte ich nicht auch noch verwenden. Hatte dann eine Schraube nach dem einstellen als Sicherung eingedreht.

    Bin jetzt wieder bei meiner (etwas teuren aber komfortablen) Gerüstfußlösung und überleg mir, ob ich nicht auf die Lösung von wasgau immen mit Getränkekisten wechsel. Die sind dauerhaft, einfach und unschlagbar günstig. Muss mich nur noch für meine Lieblingsmarke entscheiden. ;)

  • Hab die Dinger seit einem Jahr im Einsatz. Keine Probleme. Ich bin ein Schwergewicht und kann mich da problemlos draufstellen, ohne dass was rutscht.

    Wichtig ist, dass die Beine an beiden Seiten eingeklemmt sind. Ich richte den Bock in Waage aus und drücke dann kräftig von oben drauf. Danach bewegt sich da nix mehr.

    Viele Grüße aus dem Bergischen
    Thomas

  • Moin,

    ich verwende die Böcke ebenfalls allerdings nur zum wandern

    wichtig ist wie oben erwähnt der Winkel der Beine -->unter 45°

    und wenn die Beine gehobelt sind (hab ich auch) das man einmal kräftig draufdrückt -sägerauh wäre da tatsächlich besser.

    gegen das einsinken habe ich mir terrassenprofillbretter in quadratische Stücke gesägt

    das funzt dann gut.

    mein erstes Fazit zu diesen Böcken-->genial!!!! so schnell und einfach hatte ich noch nie den Wanderstand aufgebaut.

    VG

    Martin

  • Mit ist jüngst trotz Gewicht drauf mal einer weggekippt und in Folge war der Deckel offen. Zum Glück hab ich's früh genug bemerkt und konnte die Räuberei eindämmen.

    Ich hab dann auch die Füße mit Schrauben fixiert.

  • Mein erster hatte kurze Füße - hatte nur noch eine Latte mit 2m übrig und hab damit 4x ca. 50cm Füße gemacht. Die sind arg kurz somit weniger Hebelwirkung auf die Füße. Hab dann längere gemacht die funktionieren sehr gut.


    Was ich auch gemacht habe: Die Füße unten im Winkel von ca. 45° angeschnitten. Auf harten Böden kann man sie dann flach auflegen. Auf weichen kann man die Füße dann andersrum reinstecken, mit der Spitze nach unten und diese eindrücken.


    Die Füße wurden für den Winter je noch mit einer Schraube fixiert - zur Sicherheit.