SWR2 Diskussionsrunde "Bienenfans und Honig-Junkies - Was bewirkt der Imker-Boom?"

  • Warum überhaupt werden Honigbienen angegangen, wo diese ganz offensichtlich das kleinste Problem sind. Gibt es evtl. eine weitere Kraft, die sich der Wildbienenfreaks bedient, um das Image der Imker in Verruf zu bringen?

  • Gegen die Landwirtschaftsgiftlobby können sie nichts ausrichten, am Verkehr ändern sie nichts, alle Windräden können sie auch nicht verbieten, bleibt nur noch der arme alte Soloimker, der sowieso keine Freunde hat.

    Viele liebe Grüße und bleibt vorsichtig

    Wolfgang

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • Mit inzwischen etwas Abstand betrachtet fällt mir zu dem Thema eigentlich nur noch ein Zitat ein.


    „Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu belassen und zu hoffen, dass sich etwas ändert.“

    Albert Einstein

  • noch Einen:

    Die Velutina steht in der offenen Tür! Einer der schlimmsten Insektenjäger die man sich denken kann.

    Und die trifft auf was? eine geschundene Umwelt mit ebenso geschundenem Insektenbestand.

    Nein! die raubt nich nur Bienen.

    3mal dürft ihr raten was die in Kürze hier mit den Wildbienen anstellt.

    HIER ist sie schon, reichlich. Da schwadronieren doch immer noch über die Imkers... Kopfschüttel.

    Und was denkt ihr wer behindert/verbietet die sinnvoll frühe Bekämpfung....?? Bloß keine heimische Hornisse/Wespe fangen, Nur, die Wespen werden auch schnell den Kürzeren ziehen, die werden auch gerne verspeisst, warum geht das nich in die Köpfe? Zu dem, die Heimischen Honissen sind in ihrem Bestand klimabedingt viel zu stark angewachsen, Imkers wissen das, Hornissen jagen auch Wildbienen.

    Das wird nich gesehen!

    Das sind die gleichen Idi....n die Wölfe und Luchse etc. auf den zu stark verminderten/geschädigten/nicht mehr vorhandenen Niderwildbestand losgelassen haben. Ich hab bislang nich gewusst das Schafe und Pferde und Kälber auf der Wiese stehend zum Niederwild gehören. Na ja, immerhin, man lässt Hütehunde glauben sie wären Schafe, klasse!

    Also, zu was raten die I....n ? Abwarten......Abwarten bis;(;(;(

    Warum, stellt sich mir die doch drängende Frage, man braucht nur über die Grenze nach Frankreich zu schauen.

    In der Eifel sagt man: naat Mattes (gute Nacht Mathias)

    hab fertig

    Das, was du sicher weisst, hält dich vom Lernen ab.


    Hier gibts was Gutes zu lesen

    http://www.pedigreeapis.org

    Eure Pedigrees, könnt ihr ab sofort hier problemlos u. fachlich geprüft im Original eintragen

  • wasgau immen

    Du sagst ja oft tolle, interessante oder richtige Dinge.

    Aber sorry, diesmal enthält dein Beitrag echt ganz schön viel wahllos verquirlten Bulls*....!

    Es scheint Mode zu werden, dass einige Imkers provokativ und pauschal auf alle möglichen Naturschutzbemühungen einprügeln, nur weil eine kleine, radikale Gruppe idealistischer Naturschützer ebenso pauschal auf die Imker einschlägt.


    Differenzieren scheint hier wie dort nicht gefragt zu sein. Wirre, unbelegte Behauptungen und verquere Zusammenhänge herstellen dagegen sehr. Irgendwie erinnert das an die Reaktionen einiger Bauern auf die Kritik von Imkern, nur diesmal mit umgekehrten Vorzeichen...


    Alles sehr enttäuschend.

  • Naja, bin schon der Meinung, dass man in einem geschlossenen Forum seinem Frust auch mal freien Lauf lassen darf. Wurde ja niemand verletzt oder beleidigt. Das darf dann auch mal emotional sein und nicht wissenschaftlich belegt.
    Und so klein sind diese Formierungen auch nicht mehr. Immerhin haben sie es geschafft die politische Bühne zu beehren. Frage der Zeit bis wir zu Quoten-Imkern werden.

    „Wenn Bienen den Mindestlohn erhalten würden, würde ein Glas Honig mehr als 132.000 Euro kosten „🤔

  • Naja, bin schon der Meinung, dass man in einem geschlossenen Forum seinem Frust auch mal freien Lauf lassen darf. Wurde ja niemand verletzt oder beleidigt. Das darf dann auch mal emotional sein und nicht wissenschaftlich belegt.
    Und so klein sind diese Formierungen auch nicht mehr. Immerhin haben sie es geschafft die politische Bühne zu beehren. Frage der Zeit bis wir zu Quoten-Imkern werden.

    Dieses offene Forum hat eine sehr große Reichweite und wurde auch schon in wissenschaftlichen Arbeiten erwähnt. Emotionen sind in Ordnung, aber letzlich lebt es von den Inhalten der Beiträge. Daher sollten Behauptungen (wie z.B. eine nennenstwerte Bedrohung von WIldbienen durch Windräder oder Wespen), die völlig unplausibel sind (aufgrund von z.B. Flugradius /-höhe oder Jagdverhalten) schon nachvollziebar sein und nicht einfach herausgepoltert werden.

  • Gegen die Landwirtschaftsgiftlobby können sie nichts ausrichten, am Verkehr ändern sie nichts, alle Wind...

    ...und sie stehen sich selber am meisten im Weg!

    Was sie jetzt noch an neuen Flächen für den Naturschutz bekommen können ist doch das was durch Jahrzehnte der Bewirtschaftung ausgeräumt wurde. Dort "schützen" sie dann. Also erhalten den ausgeräumten Status Quo, und warten dass sich die unsprünglichen Pflanzen wieder ansiedeln und die restlich Insektenwelt bis dahin überlebt. Aktiv eingreifen ist ja nicht! Vielleicht sollte der Wasgauer ihnen mal helfen, und bis dahin wenigstens der Spätsommer gelb anstreichen, damit die überwinternden Insekten schon mal was für den Winter finden.


    Dabei fällt mir ein, der ursprüngliche Zustand über viele Jahrtausende war bei uns - vor den Römern - dichter Wald, Buchen und Eichen... . Sollten sie das wieder her stellen - wäre auch was für das Klima, und nicht den abgeholzten Status Quo schützen.

    Schlossimker - ein Kaiserfranke.

    Anfänger (mit Welpenschutz) 2019, 2020 und 2021, zu viele Einheiten mit Bienen, teilweise unklaren Weisel-/Begattungszustand.

  • Mir dücht, es wären schon die lieben Kelten gewesen, die mit ihrer Kupfergewinnung diesen Wald großflächig abgeholzt hätten. So entstand wohl die Lüneburger Heide. Viele der heute so schützenswerten Gegenden sind keineswegs so nach der letzten Eiszeit entstanden.

    Aber gut, wichtig ist, daß wir zusammenarbeiten, Imker und NABU. Das ist viel zielführender und sollte wenn man ordentlich miteinander spricht auch möglich sein.

    Deshalb mein Aufruf: schaut mal als Imker vorbei bei den Versammlungen des NABU und diskutiert ganz ruhig und locker mit.

    Viele liebe Grüße und bleibt vorsichtig.

    Wolfgang

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • Aber gut, wichtig ist, daß wir zusammenarbeiten, Imker und NABU.

    Das wäre gut, wenn man uns ließe. Wollen aber viele gar nicht.


    Die positiven Aspekte der Imkerei auch für die Wildbienenpopulation werden geleugnet.

    Wie soll man da diskutieren? Erklärungen werden ignoriert.

    Ein sehr großer Teil der Imker ist erheblich über dem Durchschnitt der Bevölkerung sensibilisiert für den Naturschutz. Das sollte Grund genug sein, die Imker nicht zu diffamieren. Scheint aber nicht so gefragt zu sein.

    Die Imker vor den Kopf zu stoßen, ist bei der Kosten-Nutzenrechnung ein Bärendienst am Naturschutz.

    Wobei es noch schlimmere Beispiele als diese Runde gibt. Die Hobbyimkerin hat tatsächlich die sachlichsten Argumente. Trauriges Bild der beiden Vorsitzenden.