SWR2 Diskussionsrunde "Bienenfans und Honig-Junkies - Was bewirkt der Imker-Boom?"

  • Na klar, sind ja auch alle einer Meinung: Völker gehören nicht in die Nähe von Natur- und Landschaftsschutzgebieten. Die Diskussion hatten gabs ja hier schon und ich kann mich nicht erinnern dass hier breite Zustimmung geherrscht hätte.

  • Ich finde es auf jeden Fall nicht schlecht sich gemeinsam an einen Tisch zu setzen, über die Probleme zu sprechen und sie versuchen auch zu lösen. Dass die Lösungen die dabei rauskommen natürlich nicht jedem gefallen ist klar, aber man kann sich ja auch mit an den Tisch setzen. ;)

  • Warum bekommen Imker eigentlich immer Schnappatmung, wenn ihnen jemand sagt, Bienen tragen nicht zum Naturschutz bei.

    Noch kein Insektenforscher konnte nachweisen, dass mit der Anwesenheit von Honigbienen die Insektenmasse steigt oder wenigstens gleich bleibt. Wenn dem so wäre, würde man das Verbot von Bienen in Naturschutzgebieten kippen.

    weil die Bühne größer wird und Populismus zunimmt.

    „Wenn Bienen den Mindestlohn erhalten würden, würde ein Glas Honig mehr als 132.000 Euro kosten „🤔

  • Na klar, sind ja auch alle einer Meinung: Völker gehören nicht in die Nähe von Natur- und Landschaftsschutzgebieten.

    Genauso. Landschaftsschutzgebiet. Bewirtschaftungsverbote z.B. für Streuobstflächen. Inkl. Bienenflug. Ja nee.

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Ich finde es auf jeden Fall nicht schlecht sich gemeinsam an einen Tisch zu setzen, über die Probleme zu sprechen und sie versuchen auch zu lösen. Dass die Lösungen die dabei rauskommen natürlich nicht jedem gefallen ist klar, aber man kann sich ja auch mit an den Tisch setzen. ;)

    ich finde es problematisch sich mit pseudowissenschaftlichen Behauptungen und Rufmord der einen Seite auseinandersetzen. Was genau müssen wir lösen?
    Wir haben es nicht angezettelt. Die wollen hier nix lösen, die wollen großes Theater vor politischer Bühne veranstalten und im Windschatten von Corona wird im unglaublichen Ausmaß unsere Umwelt zerstört. Ich will gar nix mit denen lösen es gibt einfach größere Probleme um die sie sich mit unseren Spendengeldern kümmern könnten. Und der andere Spacken soll Holzstämme schnitzen und Skorpione züchten und die an das bekehrte Volk verkaufen und reich damit werden. Mir egal. Aber nicht die Imkerschaft als Mittel zum Zweck entfremden.

    Das grassierende Artensterben hat überhaupt nix und gar nix mit unserer Arbeit oder Hobbyimkern zu tun. Warum bekommt unser Ralf oder der Bernhard Heuvel oder andere hier nicht die große Bühne die ihnen gebührt, um diesen Schurken das Handwerk zu legen. Weil wir per se niemandem was Böses wollen...

    Wut macht sich breit wenn man das aktuelle Treiben verfolgt...

    „Wenn Bienen den Mindestlohn erhalten würden, würde ein Glas Honig mehr als 132.000 Euro kosten „🤔

  • Was genau müssen wir lösen?
    Wir haben es nicht angezettelt.

    Man kann es sich natürlich auch einfach machen und denk dran, bloß nicht über den Tellerrand schauen. ;(

    nenene, so nicht und komm mir jetzt nicht mit dem Tellerrand-Geschwurbel. 🙄

    Ich kann beide Seiten nachvollziehen und habe mir alle Bücher und Ausführungen vom anderen Kollegen reingezogen und Dinge übernommen weil halt auch wirklich gute Dinge dabei sind. Das verstehe ich unter Austausch und übern Tellerrand...

    Immer eine Sache wie man Dinge angeht und was die Basis ist...

    „Wenn Bienen den Mindestlohn erhalten würden, würde ein Glas Honig mehr als 132.000 Euro kosten „🤔

  • Na klar, sind ja auch alle einer Meinung: Völker gehören nicht in die Nähe von Natur- und Landschaftsschutzgebieten.

    Genauso. Landschaftsschutzgebiet. Bewirtschaftungsverbote z.B. für Streuobstflächen. Inkl. Bienenflug. Ja nee.

    Wenn wir schon soweit gehen, dann muss!! die Rapsbestäubung auch verboten werden. Um die 50 Wildbienen- und Hummelarten gehen und ernähren sich vom Raps...... Also gehört die Anwanderung Sofort verboten 🤔

  • Ich bin zwar noch nicht ganz durch, aber mir ist positiv aufgefallen das ganz oft von einem miteinander und nicht von einem gegeneinander gesprochen wurde.

    Mir geht es genauso. Selten eine so ausgewogene Diskussion in diesen Zeiten gehört wie diese ,

    mit dem jeweiligen Fokus auf die Problematik aller die am Tisch sitzen. Der Nabu Vertreter nimmt

    es ja am Anfang schon vorneweg : „ Maß und Mitte im Auge behalten “. Darin sind sich am Schluß

    auch alle einig. Die Sendung entspricht ganz dem S2 Hörer Publikum. Mit Populismus und Polemik

    macht man Da keinen Stich.

    Ooohh, ich freue mich sooo auf meine entspannten, netten Kollegen im Imkerverein ! :love: :thumbup::thumbup::thumbup:

    immer wieder bin ich gespannt, was die Bienen anders machen...

  • So, nun habe ich mir die Diskussion von Anfang bis Ende angehört und habe den Eindruck gewonnen, dass sich beide Parteien, Imker und Naturschutz, um Objektivität und Ausgleich bemüht haben. Das ist auch richtig, damit hier keine Gräben ausgehoben werden die schwer wieder zuzuschütten sind. Es darf natürlichen nicht der Eindruck entstehen, dass unsere Honigbiene in Landschafts- und Naturschutzgebieten nichts zu suchen hat und die Wanderungen über Landesgrenzen in Edelkastanie, Robinie, Linde und Heide nicht mehr genehmigt werden sollen. Anderseits gibt es wenige einzelne Gebiete, wo möglicherweise eine Nahrungskonkurenz auftreten kann, dies muss aber im Einzelfall überprüfbar nachgewiesen werden. Insgesamt war diese Diskussion geeignet die Öffentlichkeit objektiv zu dem Thema zu informieren. Es ist anzuraten, dass wir uns und vor allem unsere Verbände geschickt in diesen Meinungsbildungsprozess weiterhin einbringen. VG Jörg

  • wehret den Anfängen!

    Es wird keine Ruhe geben, bzw die werden nich locker lassen.

    Das auserkorene Opfer (WIR) kann und wird sich gegen die Behauptungen nich wehren können, egal ob die stimmen oder nicht.

    Es wird die Behauptung immer mehr wiederholt werden, so lange bis es stimmt, man kennt das ja.....

    Der städtische Naturschutzmob, denn es ist ganz klar die aufgescheuchte Stadtbevölkerung, die meint unbedingt helfen (bestimmen) zu müssen, und die keinen echten Bezug mehr zur Landwirtschaft und auch Imkerei hat.

    Die Milch kommt aus der Lila Kuh in die Tüte.......

    Ich kaufe Bio, egal wo das herkommt.....

    Und ich beruhige mein Gewissen mit der Übername (Glaube) von verheißungsvollen Versprechen und kaufe mich frei mit Geldspenden an die Heil-versprechenden Schweinepriester.

    Damit die überhaupt was vorweisen können, die Schweinepriester, wird das/der Schwächste gerne ran genommen.... damit da klar ist:

    diesmal sind WIR das.....

    Gebt nich den kleinen Finger, die schnappen nämlich nach dem ganzen Arm ..... als Trophäe .

    Das, was du sicher weisst, hält dich vom Lernen ab.


    Hier gibts was Gutes zu lesen

    http://www.pedigreeapis.org

    Eure Pedigrees, könnt ihr ab sofort hier problemlos u. fachlich geprüft im Original eintragen

  • Zum eigentlichen Thema der Sendung

    “ Bienenfans und Honig-Junkies - Was bewirkt der Imker Boom “ werden interessante Zahlen aus

    dem größten rheinland - pfälzischen Imkerverein berichtet : Bis 2010 beängstigender Rückgang der Mitglieder- und Völkerzahl .Seit 2010 eine Vervierfachung der Mitgliederzahl mit weit überwiegend 3 - 5 Bienenvölkern im Bestand, meist am Haus oder am Wohnort.

    D e s ha l b (? ) muss man jedoch nicht wutschnaubend auf hohem Roß durch die Imkerforums Arena galoppieren. In der Pfalz sagt man : Was krumm ist wird schon gerade werden. Irgendwann.

    Wenn die Zeit gekommen ist. Also : ruhig Blut.;)

    immer wieder bin ich gespannt, was die Bienen anders machen...