Oxalsäurestreifen mit Glycerin

  • Ich denke, Du hast etwas Grundlegendes nicht verstanden.


  • Ich denke, Du hast etwas Grundlegendes nicht verstanden.


    😅😂ok. Das mag durchaus sein. Bin um jegliche Art der Aufklärung dankbar…

    Diese Studie ist mir durchaus bekannt. Hat aber nix mit Resistenzen gegen Abbauprodukte der Wirkstoffe zu tun. Dass sich die Abbauprodukte im Wachs (womöglich) wiederfinden lassen ist mir auch bekannt…

    Und Rückschlüsse auf unsauberes Arbeiten kann ich daraus auch nicht ableiten 🤔


    Du bist echt ein 🦊

    😉

    „Wenn Bienen den Mindestlohn erhalten würden, würde ein Glas Honig mehr als 132.000 Euro kosten „🤔

    Einmal editiert, zuletzt von Thomasso ()

  • Ich bin zwar nicht McFly, aber ich lese es so, dass er ohne weitere Behandlung im Herbst (und wohl auch Winter) auskommt.

    Auch unterschiedliche Behandlungsbeginne machen da nix mehr aus. Am Ende kommen die bei allen wieder zur gleichen Zeit heraus, die einen hatten sie dann 6 Wochen und die anderen auch mal 9 Wochen drin.

    Mitte Juli bis Ende September und man kann sich voll und ganz aufs Einfüttern, Schleudern und sonstiges kümmern. Das ganze Temperaturunabhängig... Für mich erfüllt das all meine Wünsche.

    ...
    Nach 6/9 Wochen plus Kontrolle, mit Bayvarol an einzelnen Völkern, gab es dann noch 2-6 Milben die über 21 Tage gefallen sind, von Oktober bis Dezember lagen dann 1-3 Milben natürlicher Fall auf der Windel. Damit war die Winterbehandlung gestrichen die ich letztes Jahr noch gemacht hatte, jedoch ohne zu zähen.

  • Also, von mir nun ein kleines Update zum Thema Bahndlung mit Oxalsäurestreifen (OSS).

    Ich habe am 18.07. mehr oder weniger direkt nach dem Abräumen an 10 Völkern mit OSS die Behandlung begonnen.

    Die Teile waren vom Imkershop24 und habe sie exakt nach Anleitung in meinen Zander- und Dadant-Beuten eingehängt.

    Ich habe leider vergessen das Bodenbrett zu entnehmen und den Schieber einzulegen. Somit konnte ich den Erfolg während der Behandlung nicht verifizieren, was ziemlich ärgerlich ist. Naja, nächstes Mal dann besser.

    Jedenfalls habe ich die Streifen dann 5 Wochen später am 20.08. entfernt und seit 30.08. läuft die Kontrollbehandlung mit Bayvarol und Windel.

    Eigentlich ist es auch keine Kontrollbehandlung, sondern eine Ich-hab-die-Hosen-voll-Behandlung, da ich dem Braten mit den OSS nicht traute.

    Wie gesagt hängen seit 30.08. die Bayvarolstreifen drinne und hatte je nach Volk ab dem 2 Tag einen täglichen Milbenfall zwischen 20-50Stk. Aktuell scheint es weniger zu werden und sich irgendwo zwischen 10-20 einzupendeln.


    Alle 10 Völker haben aktuell keine Anzeichen von Varroaschädung: Schönes Brutnest, sie nehmen Futter ab, keine äußerlichen Anzeichen, ...


    Dennoch finde ich, dass der tägliche Milbenfall recht hoch ist. McFly erwähnte 2-6 Milben in 21 Tagen. Das kann ich absolut nicht bestätigen.


    Mich würden Eure Erfahrungen interessieren. Gerade jetzt kommt die spannende Phase.


    Griaß, Thomas

    „Wenn Bienen den Mindestlohn erhalten würden, würde ein Glas Honig mehr als 132.000 Euro kosten „🤔

  • Dennoch finde ich, dass der tägliche Milbenfall recht hoch ist. McFly erwähnte 2-6 Milben in 21 Tagen. Das kann ich absolut nicht bestätigen.

    Mc Fly lässt die Streifen auch (mindestens) 6 Wochen in den Völkern, wenn ich mich nicht irre. Teilweise sogar bis zu 9 Wochen?


    Vielleicht hast Du durch Deine kürzere Anwendungszeit von nur 5 Wochen nicht so viele Milben erwischt?


    Danke auf jeden Fall für Deinen Bericht, Thomasso, finde ich interessant.


    Edit:

    Seh grade, dass ein paar Beiträge weiter oben sogar steht, dass seine Kontroll-Behandlungs-Zahlen nach einer 6- bis 9-wöchingen Anwendung ermittelt wurden.

  • hummlmmuh danke. Ja, ich weiß, dass er sie länger drinne lässt aber mir war dann die Zeit hinten raus für eine evtl. 2. Behandlung zu lange bzw. zu spät. Ich habe sie nach Anleitung auf dem imkershop drin gelassen. Hier werden 2-3 Wochen angegeben. Das halte ich für zu kurz.

    Genau hier sehe ich das Problem der OSS. Es gibt zu viele unterschiedliche Meinungen und zu wenig handfeste Untersuchungen. Das Verfahren vermittelt mir zu wenig Sicherheit und Vertrauen

    „Wenn Bienen den Mindestlohn erhalten würden, würde ein Glas Honig mehr als 132.000 Euro kosten „🤔

  • Ich habe meine gestern (bis auf zwei Völker welche fast aus der Brut sind) reingehängt. Ich wollte diese bis mindestens Ende Oktober drinlassen. Sozusagen gegen mögliche Reinvasion oder wegen schlechten Quoten bei der Blockbehandlung.


    Ich kann gern nochmal berichten.

  • Habe die Streifen vom imkershop24 Mitte Juli nach der Ernte gemäß McFlys Anleitung in die meisten Völker gehängt.

    Auf den Windeln tauchte die Zellulose der Streifen auf. Die Brutnester waren ok, keine DWV Bienen auf dem Boden zu sehen.


    Bei einigen Völkern fielen anfangs mehr, dann stetig wenige Milben (<5/Tag), bei manchen blieb es bei ca 10/Tag. Diese bekamen diese Woche den Oxamat aufgesetzt woraufhin dort 100 - 200 Milben binnen 24h fielen - aus meiner Sicht viel zu viel.

    Jetzt bin ich im Urlaub, danach werde ich schauen wieviel so gefallen ist, und abhängig davon ob / was ich noch tun muss.


    So richtig zufrieden bin ich mit den Streifen nicht.